Zurück
Kultur

Schockierende Enthüllungen: Das grausame Erbe des Deutschen Riga-Komitees!

20. Mai 2025 um 08:36
Teilen:

Ein düsteres Kapitel der Geschichte wird heute in Düsseldorf beleuchtet: Das Deutsche Riga-Komitee, ein europaweit einzigartiges Bündnis zur Erinnerung an die Gräueltaten des Holocausts, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Am 20. Mai versammeln sich in Düsseldorf die Vertreter von 80 Städten, um dies

Ein düsteres Kapitel der Geschichte wird heute in Düsseldorf beleuchtet: Das Deutsche Riga-Komitee, ein europaweit einzigartiges Bündnis zur Erinnerung an die Gräueltaten des Holocausts, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Am 20. Mai versammeln sich in Düsseldorf die Vertreter von 80 Städten, um diese schreckliche Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Ein Komitee gegen das Vergessen

Vor 25 Jahren, am 23. Mai 2000, schlossen sich 13 Großstädte mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. in Berlin zusammen, um das Deutsche Riga-Komitee zu gründen. Seitdem ist das Komitee unermüdlich im Einsatz, um an die über 25.000 jüdischen Bürger zu erinnern, die 1941/42 nach Riga deportiert und grausam ermordet wurden.

Ein grausames Erbe

Die Geschichte des Komitees ist eng verbunden mit den tragischen Ereignissen des „Rigaer Blutsonntag“ am 30. November 1941, als tausende lettische Juden im Rigaer Ghetto ermordet wurden. Diese Taten geschahen, um Platz für die aus Deutschland deportierten Menschen zu schaffen. Eine grausame Realität, die bis heute nachhallt.

Eine lebendige Erinnerungskultur

Heute sind 80 Städte Teil dieses einzigartigen Bündnisses, darunter auch Wien, das seit 2001 Mitglied ist. „Lokale Recherchen haben an vielen Orten sichtbar gemacht, dass jüdische Mitbürger nach Riga deportiert wurden“, erklärt Stefan Dworak, Mitinitiator und stellvertretender Generalsekretär des Volksbundes. Diese Arbeit hat das Gedenken an die Opfer des Holocausts konkret und greifbar gemacht.

Ein starkes Zeichen der Solidarität

Das Riga-Komitee hat zahlreiche lokale Erinnerungsprojekte ins Leben gerufen und ein länderübergreifendes Gedenken ermöglicht. Delegationen und Jugendgruppen besuchen regelmäßig die Gräber- und Gedenkstätten in Riga, um die Erinnerung lebendig zu halten.

Ein bewegender Tag in Düsseldorf

Heute wird FAZ-Redakteur Lorenz Hemicker, der ein Buch über die Geschehnisse in Riga veröffentlicht hat, als Festredner erwartet. Zudem wird im Düsseldorfer Landtag die Ausstellung „RIGA: DEPORTATIONEN – TATORTE – ERINNERUNGSKULTUR“ gezeigt, die die grausamen Taten und die Bedeutung des Erinnerns eindrucksvoll darstellt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bleibt ein wichtiger Akteur in diesem Bündnis. Der gemeinnützige Verein, der im Auftrag der Bundesregierung Kriegstote im Ausland sucht und würdig bestattet, ist auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen, um seine wichtige Arbeit fortzusetzen.

Mehr Informationen finden Sie auf www.riga-komitee.eu.

Schlagworte

#Deutsches Riga-Komitee#Erinnerungskultur#Holocaust

Weitere Meldungen

OTS
Kärnten

Polizeiorchester Bayern eröffnet Blasmusikforum in Ossiach

20. März 2026
Lesen
OTS
Inklusion

Ohrenschmaus Literaturpreis: 19 Autor:innen mit Behinderung geehrt

20. März 2026
Lesen
OTS
Niederösterreich

Kulturelle Highlights in Niederösterreich: Neue Ausstellungen

20. März 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen