Neue Staffel erkundet ab März fünf österreichische Destinationen
Der ORF präsentiert ab 1. März fünf neue Folgen der beliebten Reisesendung mit Touren durch Kufstein, Bludenz, Gmünd und weitere Ziele.
Ab 1. März 2026 geht Sasa Schwarzjirg wieder auf Entdeckungsreise durch Österreich. Das ORF-Magazin "Reisezeit – Österreich" kehrt mit fünf neuen Ausgaben zurück und verspricht den Zuschauern spannende Einblicke in heimische Städte und Regionen. Jeden Sonntag um 17.30 Uhr können Interessierte in ORF 2 und auf ORF ON die Vielfalt österreichischer Kultur und Landschaften erleben.
Die neue Staffel führt die Zuschauer durch eine beeindruckende Bandbreite österreichischer Reiseziele. Den Auftakt macht am 1. März ein ausführlicher Rundgang durch Kufstein, gefolgt von Bludenz am 8. März. Weitere Stationen sind Gmünd (15. März), Stainz (22. März) und zum Abschluss die "Schlösserstraße – Steiermark und Burgenland" am 29. März.
Diese Auswahl zeigt die geografische Vielfalt Österreichs: von den Tiroler Bergen über Vorarlberg bis hin zu den historischen Kulturlandschaften der Steiermark und des Burgenlandes.
Die erste Folge widmet sich ausführlich Kufstein, einer Stadt, die nicht umsonst als "Perle Tirols" bezeichnet wird. Vor der eindrucksvollen Kulisse der Tiroler Berge verbindet Kufstein auf einzigartige Weise Geschichte mit lebendiger Tradition.
Sasa Schwarzjirg startet ihren Rundgang in der historischen Altstadt, wo Fremdenführerin Gaby Schuler mit Wissenswertem und Anekdoten über die Stadtgeschichte informiert. Der Spaziergang führt vorbei an denkmalgeschützten Häusern mit beeindruckenden alten Fassaden bis zur Pfarrkirche St. Vitus.
Besonders interessant ist die Entwicklung Kufsteins zur Handelsstadt. Die Lage zwischen Inn und den umliegenden Bergen machte die Stadt zu einem natürlichen Handelsknotenpunkt. Von hier aus nahm auch der Aufschwung der Textilindustrie seinen Anfang.
Ein spannendes Kapitel der Kufsteiner Geschichte wird im Nähmaschinenmuseum lebendig. Hier wird die Geschichte der Nähmaschinenerfindung durch Josef Madersperger erzählt – ein faszinierender Einblick in die Industriegeschichte der Region.
Hoch über der Stadt thront die Festung Kufstein, eines der markantesten Wahrzeichen der Region. Seit mehr als 800 Jahren residierten hier Fürsten und andere Herrscher. Emanuel Präauer führt durch die historischen Gemäuer und erzählt von der bewegten Vergangenheit der Festung.
Ein besonderes Highlight wartet im Bürgerturm: die Heldenorgel, eine der größten Freiorgeln der Welt. Dieses beeindruckende Instrument ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein wichtiges kulturelles Symbol der Region.
Neben den historischen Sehenswürdigkeiten führt die Sendung auch zu ruhigeren Orten der Entspannung. Der Hechtsee bietet eine idyllische Naturkulisse, während der Wallfahrtsort Mariastein spirituelle Ruhe verspricht. Altpfarrer Matthias Oberascher lädt zu einem besonderen Besuch ein und gewährt Einblicke in die religiöse Tradition der Region.
Nur einen Steinwurf von der bayerischen Grenze entfernt liegt die Sennerei Hatzenstädt. Inmitten der spektakulären Tiroler Bergwelt entstehen hier traditioneller Tiroler Bergkäse und Emmentaler. Obmann Peter Bischofer gewährt exklusive Einblicke in die jahrhundertealte Kunst der Käseherstellung und führt durch den gesamten Produktionsprozess.
Diese Sequenz zeigt eindrucksvoll, wie traditionelle Handwerkskunst in modernen Betrieben weiterlebt und wie die alpine Umgebung die Qualität der Produkte prägt.
Die Kufstein-Folge endet mit einem faszinierenden Abstecher nach Schwaz in Tirol. Die Stadt liegt genau in der Mitte zwischen Kufstein und Innsbruck und beherbergte einst das größte Silberbergwerk der Welt im Spätmittelalter.
Manfred Putz nimmt Sasa Schwarzjirg mit auf eine aufregende Reise in die Unterwelt. Der Besuch im historischen Stollen vermittelt eindrucksvoll, welche Bedeutung der Bergbau für die Region hatte und wie die Silberförderung ganze Landstriche geprägt hat.
"Reisezeit – Österreich" hat sich über die Jahre als beliebtes Format etabliert, das Österreichern ihr eigenes Land näherbringt. Sasa Schwarzjirg versteht es, die Balance zwischen informativen Inhalten und unterhaltsamer Präsentation zu finden.
Das Konzept der Sendung geht weit über klassische Tourismuswerbung hinaus. Es werden authentische Insider-Tipps vermittelt, lokale Traditionen und Bräuche erkundet und die Menschen vor Ort zu Wort kommen gelassen. Diese Herangehensweise macht die Sendung sowohl für potenzielle Besucher als auch für Einheimische interessant.
Die neue Staffel ist sowohl im traditionellen Fernsehen auf ORF 2 als auch über die moderne Streaming-Plattform ORF ON verfügbar. Diese Doppelstrategie ermöglicht es verschiedenen Zielgruppen, die Sendung nach ihren Gewohnheiten zu konsumieren.
Der Sendetermin am Sonntagabend um 17.30 Uhr ist ideal gewählt, da viele Menschen zu dieser Zeit bereits ihre Wochenendaktivitäten ausklingen lassen und sich auf die kommende Woche einstimmen.
Sendungen wie "Reisezeit – Österreich" spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung des Inlandstourismus. Gerade nach herausfordernden Jahren für die Tourismusbranche können solche Formate dazu beitragen, das Interesse an heimischen Destinationen zu wecken oder zu verstärken.
Die detaillierte Präsentation von Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Spezialitäten und kulturellen Besonderheiten kann direkten Einfluss auf Reiseentscheidungen haben. Zudem werden auch weniger bekannte Orte und Attraktionen ins Rampenlicht gerückt, was zur touristischen Entwicklung abseits der Hauptrouten beiträgt.
Mit der neuen Staffel setzt der ORF seine erfolgreiche Tradition fort, Österreich in all seiner Vielfalt zu präsentieren. Die fünf ausgewählten Destinationen versprechen abwechslungsreiche und informative Fernsehstunden für alle, die ihr Heimatland besser kennenlernen möchten.