Ein neuer Skandal erschüttert die Wiener Politiklandschaft: Der Arbeitnehmerförderungsfonds (waff), geführt von der SPÖ, hat sage und schreibe 860.000 Euro Steuergeld in den Ruin des Immobilienkonzerns Imfarr investiert. FPÖ-Chef Dominik Nepp erhebt schwere Vorwürfe und fordert volle Aufklärung.SPÖ
Ein neuer Skandal erschüttert die Wiener Politiklandschaft: Der Arbeitnehmerförderungsfonds (waff), geführt von der SPÖ, hat sage und schreibe 860.000 Euro Steuergeld in den Ruin des Immobilienkonzerns Imfarr investiert. FPÖ-Chef Dominik Nepp erhebt schwere Vorwürfe und fordert volle Aufklärung.
Der Skandal um den waff zeigt, wie sorglos in Wien mit Steuergeld umgegangen wird. Der Fonds, der eigentlich zur Unterstützung der arbeitenden Bevölkerung gedacht ist, hat sich in ein riskantes Immobiliengeschäft verwickeln lassen. Die Pleite des Immobilienkonzerns Imfarr, hinter dem die persisch-stämmige Familie Farrokhnia steht, hat für den waff verheerende finanzielle Folgen. Der Schaden beläuft sich auf rund 860.000 Euro.
Besonders brisant: Die Familie Farrokhnia ist eng im roten Machtapparat vernetzt. Der frühere SPÖ-Kanzler Faymann war in einer Tochtergesellschaft tätig, und der Ex-SPÖ-Kulturminister Ostermayer war noch bis 2023 Geschäftsführer bei Imfarr. FPÖ-Chef Nepp spricht von einem „roten Netzwerk“, das auf Pump gebaut wurde.
Der waff hatte in ein Imfarr-Gebäude übersiedelt, wobei Imfarr die Mietkosten des alten Standorts übernehmen sollte. Doch durch die Insolvenz kann Imfarr diese Verpflichtungen nicht mehr erfüllen. Der Verdacht steht im Raum, dass die Miete im neuen Gebäude womöglich überhöht war, um Imfarr mit Steuergeldern zu finanzieren.
Dominik Nepp fordert nun volle Aufklärung: „Wer hat den Mietvertrag zu welchen Konditionen abgeschlossen? Welche politischen Kontakte spielten eine Rolle? Und warum schweigt Bürgermeister Ludwig, der als Präsident des waff die politische Verantwortung trägt?“
Der Wiener FPÖ-Chef sieht Bürgermeister Ludwig in der Pflicht, der als Präsident des waff die politische Verantwortung trägt. Nepp verspricht, dass der Skandal nach der Wahl in jedem Fall noch genauer untersucht werden muss. Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht darauf zu wissen, wie mit ihrem Steuergeld umgegangen wird.
Der Skandal um den waff und Imfarr wirft erneut ein Schlaglicht auf die Verstrickungen zwischen Politik und Wirtschaft. Die Frage bleibt: Wie konnte es dazu kommen, dass der waff in ein derart riskantes Geschäft verwickelt wurde? Die Aufklärung dieses Falles wird mit Spannung erwartet.