In der digitalen Ära, in der wir leben, stellt sich die Frage: Wie können junge Menschen in Afrika ihre Chancen erhöhen und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilhaben? Die Antwort könnte in einer revolutionären Initiative liegen, die am 14. August 2025 von UNICEF Österreich vorgestellt wurde: d
In der digitalen Ära, in der wir leben, stellt sich die Frage: Wie können junge Menschen in Afrika ihre Chancen erhöhen und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilhaben? Die Antwort könnte in einer revolutionären Initiative liegen, die am 14. August 2025 von UNICEF Österreich vorgestellt wurde: die Yoma-Plattform. Diese Plattform verspricht nicht weniger als die Transformation des Lebens junger Afrikanerinnen und Afrikaner durch Bildung und technologische Innovation.
Der afrikanische Kontinent steht vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits wächst die Bevölkerung rasant, andererseits bleibt Millionen junger Menschen der Zugang zu Arbeit, Bildung und Perspektiven verwehrt. Über 60 Prozent der arbeitslosen Menschen in Afrika sind unter 25 Jahre alt. Diese jungen Menschen sind jedoch nicht nur Zahlen in einer Statistik, sondern bergen enormes Potenzial, um Lösungen für ihre Gemeinschaften und den Planeten zu schaffen.
Yoma, kurz für Youth Agency Marketplace, ist die innovative Antwort auf diese Herausforderung. Entwickelt von UNICEF und verschiedenen Partnern, bietet die Plattform Jugendlichen die Möglichkeit, sich vom 'Lernen zum Verdienen' zu bewegen. Durch praxisnahe Lernangebote und innovative digitale Herausforderungen erwerben die jungen Menschen zukunftsrelevante Fähigkeiten. Diese Plattform öffnet Türen zu Jobs, Unternehmertum und gesellschaftlichem Engagement.
Yoma deckt zentrale Zukunftsfelder ab: Umwelt- und Klimaschutz, digitale Kompetenzen und Tech-Ausbildung, Unternehmertum und Jobvorbereitung sowie soziales Engagement und Community-Projekte. Besonders hervorzuheben sind die sogenannten Impact Tasks. Diese Aufgaben reichen von Umweltschutzaktionen über Social Innovation Labs bis hin zu Mikro-Unternehmertrainings. Die Teilnehmenden sammeln digitale Tokens, die gegen Bildungsangebote, Kurse oder Handyguthaben eingelöst werden können. Gleichzeitig entsteht ein verifizierbarer digitaler Lebenslauf – ein innovatives Sprungbrett in die Berufswelt.
Yoma verändert Leben: So sorgen etwa Enviro-Champs in Südafrika für sauberes Wasser, indem sie Flüsse überwachen, Verschmutzungen melden und gleichzeitig ihre Schulbildung abschließen. An der African Drone & Data Academy (ADDA) erlernen Jugendliche modernste Drohnentechnologien und sichern sich so gefragte Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen.
UNICEF Österreich übernimmt im Rahmen der Yoma-Plattform eine zentrale Rolle und unterstützt zwei wegweisende Projekte: die African Drone & Data Academy in Malawi sowie Enviro-Champs in Südafrika. Diese Initiativen eröffnen österreichischen Unternehmen eine einzigartige Gelegenheit, sich als verantwortungsbewusste Partner zu positionieren, aktiv nachhaltige Perspektiven mitzugestalten und gemeinsam an einer stabileren, zukunftsfähigen Welt zu arbeiten.
Die Plattform soll ihre Reichweite bis 2030 auf über 15 Länder ausweiten und als Motor für Selbstbestimmung, Bildung und nachhaltige Entwicklung dienen. Möchten Sie erfahren, wie Ihr Unternehmen diese Bewegung wirkungsvoll unterstützen kann? UNICEF Österreich freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Die Yoma-Plattform ist mehr als nur ein Bildungsangebot; sie ist ein Versprechen für eine bessere Zukunft. Experten sind sich einig, dass diese Art von Initiativen entscheidend für die Entwicklung Afrikas ist. 'Die Verbindung von Bildung, Technologie und Engagement ist der Schlüssel zur Lösung der komplexen Probleme unserer Welt', so ein Experte. Es bleibt abzuwarten, wie diese Plattform das Leben weiterer junger Menschen verändern wird. Doch eines ist sicher: Die Weichen für eine neue Ära der Bildung in Afrika sind gestellt.