Das Burgenland war in den letzten Tagen Schauplatz eines unglaublichen Spektakels: Die „große Burgenland Tour“ hat mit 5.200 Teilnehmern einen neuen Rekord aufgestellt! Vom 23. bis zum 30. Mai 2025 zog das Event Wanderbegeisterte aus ganz Österreich und darüber hinaus an. Begleiten Sie uns auf eine
Das Burgenland war in den letzten Tagen Schauplatz eines unglaublichen Spektakels: Die „große Burgenland Tour“ hat mit 5.200 Teilnehmern einen neuen Rekord aufgestellt! Vom 23. bis zum 30. Mai 2025 zog das Event Wanderbegeisterte aus ganz Österreich und darüber hinaus an. Begleiten Sie uns auf eine spannende Reise durch die beeindruckenden Etappen dieser einzigartigen Tour.
Am 23. Mai fiel der Startschuss in der malerischen Weinbaugemeinde Gols im Bezirk Neusiedl am See. Mit 600 Teilnehmern begann die Tour, die sich schnell als Highlight für Wanderfans etablierte. Die Region ist bekannt für ihre sanften Hügel und weitläufigen Weinberge, die den perfekten Rahmen für den Auftakt bildeten. Gols, eine Gemeinde, die für ihren Weinbau und ihre Gastfreundschaft bekannt ist, hieß die Wanderer mit offenen Armen willkommen.
Der zweite Tag führte die Teilnehmer nach Eisenstadt, die Landeshauptstadt des Burgenlandes. Hier wanderten 800 Menschen die 18 Kilometer lange Strecke, die sowohl für ihre historische Bedeutung als auch für ihre landschaftliche Schönheit bekannt ist. Eisenstadt, mit seiner reichen Geschichte und dem berühmten Schloss Esterházy, bot den Wanderern nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch kulturelle Einblicke. Am dritten Tag stand Bad Sauerbrunn auf dem Programm, eine Strecke, die mit 500 Teilnehmern eine der anspruchsvollsten der Tour war. Doch die Teilnehmer ließen sich nicht abschrecken und bewältigten die Herausforderungen mit Bravour.
Der vierte Tag führte die Tour nach Oberpullendorf, wo 550 Wanderer bei traumhaftem Wetter die Strecken durch Wälder und Felder genossen. Doch der wahre Höhepunkt folgte am fünften Tag in Großpetersdorf im Bezirk Oberwart. Mit sagenhaften 1.400 Teilnehmern, darunter viele Schüler aus der Region, erreichte die Tour hier ihren Höhepunkt. Die Teilnehmerzahl war ein eindrucksvoller Beweis für die Beliebtheit der Veranstaltung und die Begeisterung, die sie in der Region auslöste.
Nach weiteren spannenden Etappen in Eberau und Heiligenkreuz im Lafnitztal, wo die Tour bei strahlendem Sonnenschein ihren Abschluss fand, konnten die Organisatoren stolz auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken. Insgesamt wurden in sieben Tagen 126 Kilometer zurückgelegt, eine beachtliche Leistung für alle Beteiligten.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 hat sich die „große Burgenland Tour“ zu einem festen Bestandteil des regionalen Veranstaltungskalenders entwickelt. In den letzten neun Jahren wurden 63 verschiedene Routen mit insgesamt 1.200 Kilometern bewandert. Diese beeindruckenden Zahlen zeugen von der kontinuierlichen Entwicklung und dem wachsenden Interesse an der Veranstaltung.
Mag. Werner Herics, der ORF-Burgenland-Landesdirektor, zeigte sich begeistert: „Die Tour hat sich zu einer echten Marke entwickelt, die weit über die Region hinaus bekannt ist. Der enorme Zuspruch und der neue Teilnehmerrekord bestätigen das. Mein Dank gilt dem gesamten Team und den vielen Helfern, die dieses Event möglich gemacht haben.“ Auch Mag. (FH) Christina Aichner, Marketingleiterin und Organisatorin der Tour, äußerte sich positiv: „Es fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue, wie viele Menschen sich der ‚großen Burgenland Tour‘ anschließen – heuer waren es so viele wie noch nie. Die Freude und Herzlichkeit der Teilnehmer machen diese Tour zu etwas ganz Besonderem.“
Während das Burgenland mit seiner Tour Rekorde bricht, haben auch andere Bundesländer ähnliche Veranstaltungen. So ist zum Beispiel die „Steirische Almentour“ in der Steiermark ein beliebtes Ziel für Wanderer, wenngleich sie nicht die Teilnehmerzahlen der Burgenland Tour erreicht. In Tirol hingegen lockt der „Tiroler Bergmarathon“ Sportler aus ganz Europa an, bleibt jedoch eher ein Event für Extremsportler.
Für die Bewohner des Burgenlandes bedeutet die Tour nicht nur einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den Tourismus, sondern auch eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Viele lokale Unternehmen profitieren von den zusätzlichen Besuchern, und die regionale Infrastruktur wird durch die zahlreichen Investitionen in Wege und Unterkünfte verbessert.
Die Zukunft der „großen Burgenland Tour“ sieht rosig aus. Die Organisatoren planen bereits die nächste Ausgabe und sind zuversichtlich, dass die Teilnehmerzahlen weiter steigen werden. Mit neuen Routen und zusätzlichen Veranstaltungen soll die Tour noch attraktiver werden. Experten schätzen, dass die Teilnehmerzahl in den kommenden Jahren auf über 6.000 steigen könnte, was das Burgenland noch stärker als Wanderregion etablieren würde.
Der ORF Burgenland begleitete die Tour intensiv in seinen Medien – Radio, Fernsehen und Internet. Tägliche Berichte auf „Burgenland heute“ und Live-Schaltungen im Radio sorgten für eine breite Publikumsresonanz. Auch auf Social Media Plattformen wie Instagram und Facebook konnte die Tour verfolgt werden, was vor allem jüngere Zielgruppen ansprach.
Ein „Best of“ der Tour wird am 31. Mai 2025 in „Burgenland heute“ um 19.00 Uhr in ORF 2/B ausgestrahlt. Ebenso sind im Programm von Radio Burgenland die Tour-Highlights zu hören. Diese mediale Präsenz trägt maßgeblich zur Bekanntheit und Attraktivität der Veranstaltung bei.
Die „große Burgenland Tour“ ist mehr als nur eine Wanderveranstaltung. Sie ist ein Sinnbild für Gemeinschaft, regionale Identität und die Freude an der Natur. Mit ihrem neuen Teilnehmerrekord hat sie eindrucksvoll gezeigt, dass das Burgenland nicht nur ein Geheimtipp für Wanderer ist, sondern eine Region, die es versteht, ihre Reize ins rechte Licht zu rücken. Wir dürfen gespannt sein, wie sich dieses Event in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.