Der freiheitliche Gesundheitssprecher Mag. Gerhard Kaniak hat am 16. Oktober 2025 die Fortführung des Projekts „Gesund aus der Krise“ begrüßt, jedoch gleichzeitig auf massive Versorgungslücken hingewiesen. Dieses Projekt, das sich auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen konzentriert, wurde an
Der freiheitliche Gesundheitssprecher Mag. Gerhard Kaniak hat am 16. Oktober 2025 die Fortführung des Projekts „Gesund aus der Krise“ begrüßt, jedoch gleichzeitig auf massive Versorgungslücken hingewiesen. Dieses Projekt, das sich auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen konzentriert, wurde angesichts der anhaltenden Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Belastungen ins Leben gerufen.
„Gesund aus der Krise“ ist ein österreichisches Gesundheitsprojekt, das darauf abzielt, die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Es wurde als Reaktion auf die steigende Zahl psychischer Erkrankungen bei jungen Menschen während der Corona-Pandemie eingeführt. Die Pandemie führte zu Schulschließungen, sozialer Isolation und einem Mangel an Freizeitaktivitäten, was die psychische Belastung erheblich erhöhte.
Die psychische Gesundheit von Jugendlichen ist ein zunehmend wichtiges Thema, nicht nur in Österreich, sondern weltweit. Studien zeigen, dass psychische Erkrankungen wie Depressionen, Essstörungen und Angstzustände unter Jugendlichen zugenommen haben. In Österreich stiegen die Fälle von Depressionen und Essstörungen zwischen 2020 und 2022 um über 50 Prozent.
Die Regierung hat beschlossen, das Projekt mit einem Budget von 35 Millionen Euro für zwei Jahre fortzusetzen. Dieses Geld soll dazu dienen, Therapien und Beratungen für betroffene Jugendliche bereitzustellen. Kaniak betonte jedoch, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen und dass eine Verankerung als reguläre Leistung des öffentlichen Gesundheitssystems notwendig wäre.
Die Fortführung des Projekts wurde einstimmig im parlamentarischen Gesundheitsausschuss und im Nationalrat beschlossen. Dennoch gibt es Kritik an der schwarz-rot-pinken Bundesregierung, die laut Kaniak in anderen Bereichen, wie der Novelle des Gesundheitstelematikgesetzes, keinen Konsens gefunden hat. Die berechtigten Sorgen der Bevölkerung seien nicht ausreichend berücksichtigt worden.
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass ähnliche Projekte auch in anderen Ländern existieren. In Deutschland beispielsweise gibt es das Programm „Starke Kinder – Starke Zukunft“, das ähnliche Ziele verfolgt. Auch dort stehen psychische Erkrankungen bei Jugendlichen im Fokus, und es wird versucht, durch präventive Maßnahmen und Therapieangebote gegenzusteuern.
Allerdings ist die Finanzierung solcher Projekte oft ein Streitpunkt. Während in Österreich 35 Millionen Euro bereitgestellt wurden, sind die Budgets in anderen Ländern unterschiedlich hoch, was zu variierenden Erfolgen führt.
Für die betroffenen Jugendlichen und ihre Familien bedeutet die Fortführung des Projekts eine gewisse Erleichterung. Sie haben Zugang zu psychologischen und psychotherapeutischen Angeboten, die ihnen helfen können, die Folgen der Pandemie besser zu bewältigen. Dennoch bleibt die Kritik bestehen, dass diese Hilfe nicht flächendeckend und ausreichend ist.
Ein fiktiver Experte erklärt: „Die psychische Gesundheit von Jugendlichen ist ein komplexes Thema. Es reicht nicht aus, nur kurzfristige Projekte zu finanzieren. Wir brauchen eine nachhaltige Lösung, die in das reguläre Gesundheitssystem integriert ist.“
Die Zukunft des Projekts „Gesund aus der Krise“ hängt von der politischen Unterstützung und der weiteren Finanzierung ab. Kaniak hofft auf eine rasche Lösung für die stationäre Betreuung, die derzeit noch unzureichend ist. Eine langfristige Integration in das Gesundheitssystem könnte die Versorgungslücken schließen und die psychische Gesundheit von Jugendlichen nachhaltig verbessern.
Abschließend bleibt zu hoffen, dass die österreichische Regierung die Bedeutung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen erkennt und entsprechende Maßnahmen ergreift, um diese zu fördern und zu schützen.