Einmal im Jahr treffen sich die mächtigsten Bürgermeister und Politiker Österreichs, um über die Zukunft unserer Städte zu entscheiden. Im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt fiel gestern der Startschuss zum 74. Österreichischen Städtetag. Eine Veranstaltung, die dieses Jahr unter keinem geringen Dru
Einmal im Jahr treffen sich die mächtigsten Bürgermeister und Politiker Österreichs, um über die Zukunft unserer Städte zu entscheiden. Im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt fiel gestern der Startschuss zum 74. Österreichischen Städtetag. Eine Veranstaltung, die dieses Jahr unter keinem geringen Druck steht: Die finanzielle Lage der Städte ist prekär, und es braucht dringend Lösungen!
Mit markanten Worten eröffnete Städtebund-Präsident Bürgermeister Michael Ludwig die Veranstaltung. Er machte klar: Die Bürgermeister haben den Schlüssel zur Lösung in der Hand. „Dort, wo Menschen eng zusammenleben, liegen die Probleme und Lösungen ganz nahe“, so Ludwig. Er fordert, dass die schwierige finanzielle Lage der Städte der Ausgangspunkt für nachhaltige Reformen sein könnte. „Die Ausgaben mit den Aufgaben zusammenführen. Das wünschen wir uns“, appellierte Ludwig eindringlich.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen sandte eine Videobotschaft, in der er auf die belastende Finanzlage einging. Seine Botschaft: „Das Budget für die nächsten zwei Jahre steht und es trifft uns alle; es kommt ein Balanceakt auf uns zu. Wir müssen sparen, aber nicht an der Lebensqualität.“ Van der Bellen sieht in der Krise auch eine Chance für mehr Kompromisse und ein gemeinsames Projekt.
Innenminister Gerhard Karner, selbst ein „ehemaliger Land-Bürgermeister“, mahnte zur Zusammenarbeit und betonte die Wichtigkeit, für die Menschen da zu sein.
Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner und Landesrat Leonhard Schneemann unterstrichen die Notwendigkeit nachhaltiger Reformen und einer finanziellen Planungssicherheit. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern eine Berechtigung, den Menschen zu dienen“, so Steiner.
Der Städtetag setzt sich mit brennenden Fragen auseinander. Am zweiten Tag stehen wichtige Themen wie die Konsolidierung der Städte und die Energiewende auf der Agenda. Verpassen Sie nicht die neuesten Entwicklungen unter www.staedtetag.at.