Am 16. Juni 2025 wird in ganz Österreich der Tag des frischen Gemüses gefeiert. Ein Datum, das nicht nur Konsumenten, sondern auch Landwirte und Händler in Feierlaune versetzt. Warum? Weil Österreichs Gemüsevielfalt beeindruckt und der Paradeiser, besser bekannt als Tomate, unangefochten die Krone t
Am 16. Juni 2025 wird in ganz Österreich der Tag des frischen Gemüses gefeiert. Ein Datum, das nicht nur Konsumenten, sondern auch Landwirte und Händler in Feierlaune versetzt. Warum? Weil Österreichs Gemüsevielfalt beeindruckt und der Paradeiser, besser bekannt als Tomate, unangefochten die Krone trägt. Doch was steckt genau hinter dieser Liebe der Österreicher zu ihrem regionalen Gemüse?
Österreich, ein Land der Berge, Seen und... Gemüse! Laut der aktuellen Sortenliste werden hierzulande 277 verschiedene Gemüsearten kultiviert. Von Karfiol über Zucchini bis hin zu den allseits beliebten Paradeisern – die Vielfalt ist schier grenzenlos. Diese Vielfalt spiegelt sich auch im Konsum wider: Laut Statistik Austria verzehrt jeder Österreicher im Schnitt 122,5 Kilo Gemüse pro Jahr.
Der Paradeiser, oder Tomate, ist der unangefochtene Star auf den Tellern der Österreicher. Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 32,1 Kilogramm führt er die Beliebtheitsskala an. Ob als Salat, in der Sauce oder als knackiger Snack – die Tomate ist ein wahrer Alleskönner. Besonders beeindruckend ist der Anteil an Bio-Paradeisern, der im Einzelhandel bei 15 Prozent liegt.
Niederösterreich ist das Herzstück der österreichischen Gemüseproduktion. Auf über 19.000 Hektar Anbaufläche wachsen nicht nur Paradeiser, sondern auch Karotten, Zwiebeln, Gurken und Salate. Diese Region trägt maßgeblich dazu bei, dass Österreich in vielen Bereichen nahezu Selbstversorgung erreicht. Ein beeindruckendes Beispiel: Fast 100 Prozent der Zwiebeln, Karotten und Salate stammen aus heimischem Anbau.
Das AMA-Gütesiegel ist ein Garant für Qualität. Es steht für streng kontrollierte Standards, transparente Herkunft und regionale Qualität. Wer Gemüse mit diesem Siegel kauft, kann sicher sein, dass es nach klar definierten Qualitätsstandards produziert wurde. Dies gibt den Konsumenten nicht nur Sicherheit, sondern unterstützt auch die heimischen Landwirte.
Die Gemüsesaison 2025 war alles andere als einfach. Ein milder Winter ließ die Kulturen früh austreiben, doch eine warme Phase im April und kühle Temperaturen im Mai stellten die Landwirte vor Herausforderungen. Hinzu kamen schwere Hagelschauer, die in manchen Regionen erhebliche Schäden anrichteten. Der milde Winter begünstigte zudem einen hohen Schädlingsdruck, der viele Produzenten zusätzlich belastete.
Damit Gemüse länger frisch bleibt, ist die richtige Lagerung entscheidend. Karotten, Sellerie und Brokkoli gehören ins Gemüsefach des Kühlschranks, am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt. Zucchini hingegen fühlen sich bei 10–12 Grad in der Speisekammer wohl. Zwiebeln sollten trocken und luftig gelagert werden, idealerweise in einem offenen Korb.
Die Bedeutung von regionalem Gemüse wird auch in Zukunft weiter zunehmen. Mit der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln wird der Trend zur Regionalität weiter anhalten. Die österreichischen Bauern sind gut gerüstet, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und werden weiterhin eine Schlüsselrolle in der Versorgung mit frischem Gemüse spielen.
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