Schwere Vorwürfe gegen den Vorsitzenden des ORF-Stiftungsrats: Heinz Lederer sieht sich mit Interessenkonflikt-Vorwürfen konfrontiert. Die FPÖ fordert vollständige Transparenz über dessen frühere Beratertätigkeit für den Österreichischen Skiverband und mögliche Verbindungen zu Abrechnungen rund um René Benko.
Schwere Vorwürfe gegen den Vorsitzenden des ORF-Stiftungsrats: Heinz Lederer sieht sich mit Interessenkonflikt-Vorwürfen konfrontiert. Die FPÖ fordert vollständige Transparenz über dessen frühere Beratertätigkeit für den Österreichischen Skiverband und mögliche Verbindungen zu Abrechnungen rund um René Benko.
Das OTS berichtet, dass laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" Lederer als Berater für den Österreichischen Skiverband tätig gewesen sein soll. Die FPÖ äußert dazu Bedenken, weil bei gleichzeitiger Tätigkeit für Organisationen, die Geschäftsbeziehungen mit dem ORF haben könnten, Fragen nach möglichen Interessenkonflikten auftreten.
Der ORF-Stiftungsrat ist laut OTS das zentrale Aufsichts- und Kontrollorgan des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und entscheidet über wesentliche strategische Fragen sowie über die Bestellung der ORF-Führung. Aus diesem Grund fordert die FPÖ nach dem OTS-Bericht höchste Transparenz und Unabhängigkeit bei dessen Vorsitz.
Laut OTS nennt die "Kronen Zeitung" Lederer zudem in Abrechnungen des Anwalts von René Benko. Die FPÖ verlangt vor diesem Hintergrund eine vollständige Aufklärung über mögliche Interessenkonflikte.
FPÖ-Sportsprecher Markus Leinfellner fordert eine lückenlose Aufklärung aller Verbindungen zwischen Lederer, dem ÖSV und anderen Organisationen. "Es braucht eine vollständige Transparenz über sämtliche Nebenfunktionen, Beratertätigkeiten und wirtschaftlichen Verbindungen von Entscheidungsträgern im ORF-Umfeld", betont der Abgeordnete.
Nach dem OTS fordert die FPÖ eine vollständige Aufklärung, damit sichergestellt werden kann, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk unabhängig arbeitet und nicht zum Spielball parteipolitischer oder wirtschaftlicher Interessen wird.