Die Erbschaftssteuer kehrt als heißes Eisen in die politische Diskussion zurück. Am 20. März 2026 um 22.30 Uhr wird bei "3 Am Runden Tisch" in ORF 2 eine der umstrittensten Finanzfragen Österreichs...
Die Erbschaftssteuer kehrt als Thema in die politische Diskussion zurück. Am 20. März 2026 um 22.30 Uhr wird bei "3 Am Runden Tisch" in ORF 2 über eine mögliche Wiedereinführung diskutiert. SPÖ-Finanzminister Marterbauer ist sicher, dass es langfristig zu einer Wiedereinführung kommen werde, während ÖVP und NEOS diese ablehnen. Patricia Pawlicki moderiert die Debatte zwischen Unternehmer Martin Ohneberg und Arbeiterkammer-Direktorin Silvia Hruška-Frank.
Die Haltungen der genannten Parteien unterscheiden sich: Marterbauer erwartet langfristig eine Wiedereinführung, ÖVP und NEOS lehnen eine Wiedereinführung ab. Das Original-OTS nennt diese Positionen, ohne weitere konkrete Programmdetails oder Begründungen zu nennen.
Im OTS-Text werden unterschiedliche Argumente allgemein skizziert: Befürworter sehen in einer Besteuerung großer Erbschaften ein Instrument für Umverteilung, Gegner warnen vor Doppelbesteuerung und staatlichem Zugriff auf Eigenheime und Betriebe. Die OTS stellt außerdem Fragen zur Notwendigkeit von Vermögensteuern für die Finanzierung des Sozialstaats und zu möglichen Folgen für den Wirtschaftsstandort.
Zur Debatte am Freitag, dem 20. März 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON bei Patricia Pawlicki werden zwei Diskutant:innen genannt: Martin Ohneberg – Unternehmer – und Silvia Hruška-Frank – Direktorin der Arbeiterkammer. Das OTS beschreibt ihre konträren Perspektiven: Ohneberg sieht die österreichische Wirtschaft in Gefahr und betont die Notwendigkeit zukunftsfitter Reformen; Hruška-Frank stellt heraus, dass ohne Erbschaftssteuer der Wohlstand für Arbeitnehmer:innen nicht zu halten sei.