Am 15. Januar 2026 präsentierte die Stadt Wien ein wegweisendes Arbeitsprogramm, das den Optimismus am Arbeitsmarkt stärken soll. Mit einer Investitionssumme von über 149 Millionen Euro setzt die Stadt ein starkes Signal für die Zukunft der Wiener Arbeitnehmer*innen und Unternehmen. Diese Initiative
Am 15. Januar 2026 präsentierte die Stadt Wien ein wegweisendes Arbeitsprogramm, das den Optimismus am Arbeitsmarkt stärken soll. Mit einer Investitionssumme von über 149 Millionen Euro setzt die Stadt ein starkes Signal für die Zukunft der Wiener Arbeitnehmer*innen und Unternehmen. Diese Initiative kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da sie nicht nur Stabilität und neue Chancen bietet, sondern auch in der Phase der Budgetkonsolidierung umgesetzt wird.
Das Arbeitsprogramm des Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) für 2026 zielt darauf ab, die berufliche Weiterentwicklung von über 41.600 Wiener*innen zu unterstützen und mehr als 1.300 Unternehmen bei der Sicherung von Fachkräften zu helfen. Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak betont die strategische Bedeutung dieses Programms für die Standortpolitik Wiens. Der waff fungiert als zentrales Werkzeug, um Arbeitskräfte zu sichern, Menschen zu qualifizieren und soziale Sicherheit mit wirtschaftlicher Stärke zu verbinden.
Für das Jahr 2026 prognostiziert das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) ein Wirtschaftswachstum von 1% für Österreich und 1,5% für Wien. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Dynamik des Wiener Arbeitsmarkts wider, der jährlich rund 440.000 Arbeitsaufnahmen verzeichnet. Mit derzeit 941.000 unselbständig Beschäftigten erreicht Wien einen neuen Höchststand.
Ein bemerkenswerter Aspekt des Wiener Arbeitsmarkts ist der hohe Anteil gut qualifizierter Arbeitnehmer*innen. Gleichzeitig gibt es jedoch auch viele Menschen mit maximal Pflichtschulabschluss. Die Beschäftigungschancen werden laut WIFO bis 2030 vor allem im mittleren und höheren Ausbildungssegment wachsen, während die Beschäftigung auf Pflichtschulniveau stagniert. Um diese Chancen optimal zu nutzen, sind gute Ausbildung und gezielte Angebote zur Höherqualifizierung unerlässlich.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern und Ländern wie Deutschland und der Schweiz hat Wien eine einzigartige Position. Die Stadt investiert gezielt in die Qualifizierung ihrer Arbeitskräfte, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Während Deutschland und die Schweiz ebenfalls auf Weiterbildung setzen, hebt sich Wien durch die umfassende Unterstützung und die spezifische Ausrichtung auf Digitalisierung und Klimaschutz ab.
Die Auswirkungen des Arbeitsprogramms sind vielfältig und betreffen direkt die Bürger*innen Wiens. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Unterstützung beschäftigter Wiener*innen beim beruflichen Weiterkommen. Das waff-Beratungszentrum bietet kostenlose, individuelle Beratung zu Aus- und Weiterbildung, Höherqualifizierung und beruflicher Neuorientierung. Rund 27.900 Kund*innen werden in diesem Jahr erwartet, um von diesen Angeboten zu profitieren.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Anhebung der Einkommensgrenze für Förderungen von 2.500 auf 2.800 Euro netto. Dadurch können künftig rund 470.000 Wiener Arbeitnehmer*innen das volle Förderangebot des waff nutzen. Dies ist besonders wichtig, um die Teuerung der vergangenen Jahre auszugleichen und sicherzustellen, dass Qualifizierung und berufliche Weiterentwicklung für möglichst viele Wiener*innen leistbar bleibt.
Laut Prognosen werden die größten Wachstumsbereiche bis 2030 das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Informationstechnologie und -dienstleistungen sein. Der waff unterstützt diese Entwicklung durch umfangreiche Fördermöglichkeiten. Ein weiteres zentrales Element ist das Programm Jobs PLUS Ausbildung, das Qualifizierung und Beschäftigung auf wirksame Weise verbindet. Wiener*innen erhalten eine kostenlose Ausbildung in einem nachgefragten Beruf und im Anschluss einen fixen Job.
Die Zukunftsperspektiven für den Wiener Arbeitsmarkt sind vielversprechend. Mit gezielten Investitionen in Qualifikation und Fachkräfte sichert die Stadt nicht nur individuelle Perspektiven, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Stabilität Wiens. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass Wien auch in Zukunft ein starker Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität bleibt.
Das Arbeitsprogramm 2026 der Stadt Wien ist ein umfassender Plan, der Stabilität, Perspektiven und neue Chancen für Arbeitnehmer*innen und Unternehmen schafft. Durch gezielte Investitionen in Qualifikation und Fachkräfte wird die Zukunft des Wirtschafts- und Lebensstandorts Wien gesichert. Die Stadt setzt damit ein klares Signal für eine positive Entwicklung des Arbeitsmarkts und schafft die Grundlage für eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Stabilität.
Interessiert an weiteren Informationen? Besuchen Sie die offizielle Pressemitteilung der Stadt Wien.