Am 19. November 2025 wird Innsbruck zum zentralen Treffpunkt für 47 österreichische Pionierstädte. Diese Städte sind Teil der Jahreskonferenz der Mission „Klimaneutrale Stadt“. Ziel der Konferenz ist es, den Austausch über die Gestaltung klimaneutraler Städte zu fördern. Zehn Großstädte und 37 klein
Am 19. November 2025 wird Innsbruck zum zentralen Treffpunkt für 47 österreichische Pionierstädte. Diese Städte sind Teil der Jahreskonferenz der Mission „Klimaneutrale Stadt“. Ziel der Konferenz ist es, den Austausch über die Gestaltung klimaneutraler Städte zu fördern. Zehn Großstädte und 37 kleinere Städte präsentieren ihre Fortschritte und innovativen Projekte auf dem Weg zur Klimaneutralität. Unterstützt wird die Mission vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), dem Klima- und Energiefonds sowie der FFG. Diese Zusammenarbeit soll die Forschung und Entwicklung beschleunigen, um Österreichs Städte schneller klimaneutral zu machen.
Städte sind nicht nur Wirtschafts- und Innovationszentren, sondern auch entscheidend im Klimaschutz. Sie sind Vorreiter bei der Anpassung an den Klimawandel. Mit dem Schwerpunkt „Klimaneutrale Stadt“ unterstützt das BMIMI gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds urbane Pioniere dabei, neue und innovative Lösungen zu entwickeln. Ziel ist es, den Weg in eine nachhaltige und klimafitte Zukunft zu beschleunigen.
Laut Bundesminister Peter Hanke entstehen weltweit rund Dreiviertel aller CO2-Emissionen in Städten. Die urbane Bevölkerung wächst stetig, und bis 2050 werden fast 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Die Klimawende wird also in den Städten entschieden. Die Initiative „Klimaneutrale Stadt“ beweist, dass Städte viel selbst tun können, um die Klimawende zu schaffen und gleichzeitig die Lebensqualität zu erhalten.
Am 19. November treffen sich die teilnehmenden Städte im Congress Innsbruck. Das Motto lautet: „Gemeinsam erfolgreiche Wege weitergehen“. Obwohl 47 Pionierstädte in Österreich an der Mission „Klimaneutrale Stadt“ arbeiten, bleiben die Herausforderungen groß. Themen wie Mobilität, Energie, Quartiersentwicklung, Bürgerbeteiligung und der Ausbau von Strukturen stehen im Mittelpunkt des Austauschs.
Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, betont, dass die Klimaziele nur gemeinsam erreicht werden können. Die Städte sollen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Aus dem Förderprogramm sollen nachhaltige Technologien und Innovationen hervorgehen. Ein aktives Netzwerk aus Städten soll entstehen, die ihr Wissen austauschen und voneinander profitieren.
Die Mission „Klimaneutrale Stadt“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, mithilfe von Forschung und Entwicklung rascher klimaneutral zu werden. Sie fördert den Austausch erfolgreicher Strategien und Maßnahmen, die zur Erreichung der Klima- und Energieziele beitragen. Begleitet wird die Mission vom BMIMI und dem Klima- und Energiefonds.
Zehn österreichische Großstädte haben eine Partnerschaft mit dem BMIMI geschlossen und übernehmen als Pionierstädte eine Vorreiterrolle. Wien, St. Pölten, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Villach, Linz, Salzburg, Dornbirn und Wiener Neustadt setzen neue Maßstäbe, indem sie ihre Verwaltungsstrukturen auf Klimaneutralität ausrichten und klimafitte Stadtquartiere entwickeln. In den kommenden Jahren zeigen sie, wie eine ressourcenschonende, klimaneutrale Wirtschafts- und Lebensweise umgesetzt werden kann.
Auch zahlreiche kleinere Städte engagieren sich als Pionier-Klein- und Mittelstädte. Sie erarbeiten Klimaneutralitätsfahrpläne mit konkreten Maßnahmen für Energie, Gebäude, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Stadtentwicklung und mehr. Diese Maßnahmen sollen umgesetzt werden, um lokale Emissionen zu senken und Klimaneutralität schnell zu erreichen.
Österreichs Ansatz zur Klimaneutralität kann mit anderen Ländern verglichen werden. In Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Initiativen, die jedoch unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Während Deutschland stark auf erneuerbare Energien setzt, fokussiert sich die Schweiz auf Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität. Österreich kombiniert diese Ansätze und legt besonderen Wert auf Bürgerbeteiligung und innovative Quartiersentwicklung.
Für die Bürger bedeutet die Klimaneutralität eine Verbesserung der Lebensqualität. Weniger Emissionen führen zu sauberer Luft und einem gesünderen Lebensumfeld. Zudem entstehen neue Arbeitsplätze in den Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Stadtentwicklung. Dies stärkt die lokale Wirtschaft und fördert soziale Innovationen.
Die Zukunft der klimaneutralen Städte in Österreich sieht vielversprechend aus. Die Pionierstädte setzen auf innovative Technologien und nachhaltige Infrastruktur. Der Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln, die Förderung von E-Mobilität und die Schaffung grüner Stadtquartiere sind zentrale Maßnahmen. Diese Entwicklungen werden nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Attraktivität der Städte erhöhen.
Die Mission „Klimaneutrale Stadt“ dient als Vorbild für andere Länder. Österreich zeigt, wie Städte durch Zusammenarbeit und Innovation klimaneutral werden können. Die Erfolge der Pionierstädte werden international Beachtung finden und könnten als Modell für globale Klimaschutzstrategien dienen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Österreichs Städte auf einem guten Weg zur Klimaneutralität sind. Die Kombination aus Forschung, Innovation und Bürgerbeteiligung ist der Schlüssel zum Erfolg. Bürger und Kommunen sind aufgerufen, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen und die Zukunft ihrer Städte mitzugestalten.
Weitere Informationen zur Mission „Klimaneutrale Stadt“ finden Sie auf klimaneutralestadt.at und zu den teilnehmenden Städten auf klimaneutralestadt.at. Informationen zu Förderangeboten gibt es auf klimafonds.gv.at.