Am 28. November 2025 zeigt eine aktuelle Umfrage, dass die österreichische Bevölkerung mit den Reformen der Bundesregierung unzufrieden ist. Der Polit-Talk „Aktuell: Die Woche“ auf ATV und JOYN analysiert die Ergebnisse dieser Erhebung. Die Umfrage wurde von Peter Hajek Public Opinion Strategies im
Am 28. November 2025 zeigt eine aktuelle Umfrage, dass die österreichische Bevölkerung mit den Reformen der Bundesregierung unzufrieden ist. Der Polit-Talk „Aktuell: Die Woche“ auf ATV und JOYN analysiert die Ergebnisse dieser Erhebung. Die Umfrage wurde von Peter Hajek Public Opinion Strategies im Auftrag von ATV durchgeführt und befragte 500 wahlberechtigte Bürger:innen. Die Ergebnisse sind ein ernüchterndes Zeugnis für die Regierung.
Die Umfrage zeigt, dass die Regierung bei der militärischen Verteidigung und Sicherheit mit 34 Prozent den besten Wert erzielt hat. Bildung folgt mit 29 Prozent. Doch in zentralen Bereichen wie Lebenshaltungskosten und Gesundheitssystem sind die Werte mit 84 bzw. 80 Prozent, die wenig bis keine Fortschritte sehen, alarmierend. Diese Zahlen spiegeln eine breite Unzufriedenheit wider.
Seit der Gründung der Zweiten Republik hat Österreich zahlreiche Reformen erlebt, von der Einführung der Sozialpartnerschaft bis zur EU-Mitgliedschaft. Doch in den letzten Jahren scheint der Reformeifer nachgelassen zu haben. Politische Instabilität und häufige Regierungswechsel haben zu einem Reformstau geführt, der nun in der aktuellen Umfrage sichtbar wird.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass Österreich in vielen Bereichen hinterherhinkt. In Deutschland wurden in den letzten Jahren bedeutende Reformen im Bereich der Digitalisierung und des Klimaschutzes umgesetzt. Die Schweiz punktet mit einem starken Bildungssystem und stabilen Sozialleistungen. Österreich hingegen kämpft mit einer hohen Inflation und einem überlasteten Gesundheitssystem.
Die Unzufriedenheit der Bevölkerung hat konkrete Auswirkungen. Hohe Lebenshaltungskosten belasten viele Haushalte, während das Gesundheitssystem unter Personalmangel leidet. Ein Beispiel ist die Situation in den Krankenhäusern, wo lange Wartezeiten zur Norm geworden sind. Die fehlenden Reformen im Wohnungsbau führen zu steigenden Mieten, die besonders junge Familien treffen.
Die Umfrage zeigt, dass 75 Prozent der Befragten wenig bis keine Fortschritte bei der Sanierung der Staatsfinanzen sehen. Beim Klimaschutz sind es 69 Prozent, die unzufrieden sind. Diese Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Probleme, mit denen die Regierung konfrontiert ist.
Experten sind sich einig, dass die Regierung dringend handeln muss. Reformen in der Steuerpolitik, Investitionen in Bildung und Gesundheit sowie Maßnahmen zur Senkung der Lebenshaltungskosten sind notwendig. Ein strategischer Plan zur Bewältigung der Herausforderungen könnte das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen.
Die Umfrageergebnisse sind ein deutlicher Weckruf für die österreichische Regierung. Die Bürger:innen erwarten konkrete Maßnahmen und Reformen, um die drängenden Probleme anzugehen. Nur durch entschlossenes Handeln kann die Regierung das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen.
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