Am 27. November 2025 fand in Wien ein entscheidender Landwirtschaftsausschuss statt, der bedeutende Weichenstellungen für die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft und die Sicherheit der Bevölkerung setzte. Die beschlossenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Ernährungssicherheit zu stärken, den
Am 27. November 2025 fand in Wien ein entscheidender Landwirtschaftsausschuss statt, der bedeutende Weichenstellungen für die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft und die Sicherheit der Bevölkerung setzte. Die beschlossenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Ernährungssicherheit zu stärken, den Naturschutz zu fördern und die Unterstützung für Land- und Forstwirtinnen und -wirte zu verbessern. Diese Entwicklungen sind ein starkes Signal für die Land- und Forstwirtschaft in Österreich.
Der Landwirtschaftsausschuss hat mit einem ÖVP-SPÖ-NEOS-Entschließungsantrag zur Verbesserung der psychosozialen Rahmenbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft einen wichtigen Schritt unternommen. Dieser Antrag wurde einstimmig beschlossen. Der Berufsstand der Land- und Forstwirte ist durch Einkommensdruck, Wetterextreme und soziale Herausforderungen wie Nachfolgeprobleme und Überlastung stark belastet. Eine Studie des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft zeigt, dass 46 Prozent der Befragten über psychische Beschwerden berichten, was zusätzliche Unterstützungsangebote notwendig macht.
Die geplante Novelle des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes (LMBG) bildet einen weiteren Schwerpunkt. Diese Novelle wurde mit einfacher Mehrheit im Ausschuss verabschiedet und soll den gesetzlichen Rahmen zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung im Krisenfall schaffen. Das Gesetz wird aktiviert, wenn marktwirtschaftliche Maßnahmen nicht ausreichen, um Versorgungsstörungen zu beheben. Lindinger betont, dass es gute Gespräche mit der Opposition gibt, um die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit zu erreichen.
Der Entschließungsantrag zur Verbesserung der psychosozialen Rahmenbedingungen sieht vor, die Informationsarbeit zu bestehenden Hilfsangeboten zu verstärken und Hemmschwellen abzubauen. Insbesondere hochbelastete Gruppen sollen besser erreicht werden. Unterstützungsstrukturen sollen weiterentwickelt und besser miteinander verzahnt werden, um die Vielfalt der Lebens- und Arbeitssituationen in der Land- und Forstwirtschaft systematisch zu berücksichtigen.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Änderungsvereinbarung gemäß Art. 15a B-VG zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel. Der Bund und das Land Burgenland haben sich darauf geeinigt, die Vereinbarung anzupassen, um die ökologisch wertvollen Gebiete von nationaler und internationaler Bedeutung zu schützen und die Weiterentwicklung des Nationalparks zu fördern. Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 9.671 Hektar und erstreckt sich über mehrere Gemeinden.
Die österreichische Landwirtschaft hat eine lange Tradition und ist ein wesentlicher Bestandteil der nationalen Wirtschaft. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz steht Österreich vor ähnlichen Herausforderungen, wie dem Klimawandel und der Globalisierung. Die Maßnahmen, die in Österreich nun getroffen werden, könnten als Modell für andere Länder dienen, insbesondere im Hinblick auf die psychosoziale Unterstützung der Landwirte.
In Deutschland gibt es ähnliche Bestrebungen zur Unterstützung der Landwirtschaft, jedoch mit einem stärkeren Fokus auf Digitalisierung und Technologieeinsatz. Die Schweiz hingegen legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und biologische Landwirtschaft, was ebenfalls in Österreich zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die beschlossenen Maßnahmen haben direkte Auswirkungen auf die österreichischen Bürger. Eine gesicherte Lebensmittelversorgung im Krisenfall ist essenziell für die Bevölkerung. Die Unterstützung der Land- und Forstwirte trägt zur Stabilität der Versorgungsketten bei. Zudem profitieren die Bürger von einem verbesserten Naturschutz, der nicht nur die Biodiversität erhält, sondern auch den Erholungswert der Naturgebiete steigert.
Ein Beispiel für die konkrete Auswirkung ist die geplante Novelle des LMBG, die in Krisenzeiten die Versorgung sicherstellt. Dies bedeutet, dass auch in Zeiten von Versorgungsengpässen die Grundversorgung der Bevölkerung gewährleistet ist, was insbesondere in ländlichen Gebieten von großer Bedeutung ist.
Die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft sieht vielversprechend aus, wenn die beschlossenen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Die Stärkung der psychosozialen Unterstützung könnte zu einer besseren Lebensqualität der Landwirte führen, was wiederum die Attraktivität des Berufsstandes erhöht. Die Novelle des LMBG könnte als Vorbild für andere europäische Länder dienen, die ebenfalls mit Versorgungsengpässen konfrontiert sind.
Die Weiterentwicklung des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel wird nicht nur den Naturschutz stärken, sondern auch den Tourismus in der Region fördern. Dies könnte zu einer wirtschaftlichen Belebung der Gegend führen und neue Arbeitsplätze schaffen.
Die beschlossenen Maßnahmen im Landwirtschaftsausschuss sind ein wichtiger Schritt für die Zukunft der österreichischen Land- und Forstwirtschaft. Sie stärken die Ernährungssicherheit, den Naturschutz und die psychosoziale Unterstützung der Landwirte. Die Auswirkungen auf die Bürger sind positiv, und die Zukunftsperspektiven sind vielversprechend. Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich die Umsetzung der Maßnahmen sein wird und welche weiteren Schritte folgen werden.
Für mehr Informationen zu den beschlossenen Maßnahmen besuchen Sie bitte die volle Pressemitteilung.