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SPÖ/Silvan/Gesundheit/Innenpolitik

Österreichs Gesundheitssystem: OECD bestätigt Verschlechterung

7. April 2026
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Zum Weltgesundheitstag rückt ein beunruhigender Trend in den Fokus: Rudolf Silvan, Gesundheitssprecher der SPÖ, kritisiert eine Verschlechterung des österreichischen Gesundheitssystems und verweist auf Befunde der OECD.

Rudolf Silvan, Gesundheitssprecher der SPÖ, macht anlässlich des heutigen Weltgesundheitstags deutlich, dass sich das österreichische Gesundheitssystem in den vergangenen Jahren ohne sozialdemokratische Handschrift spürbar verschlechtert hat. „Was viele Menschen im Alltag längst merken, ist inzwischen auch international belegt: Unser Gesundheitssystem ist schlechter geworden – und das ist die Folge falscher politischer Entscheidungen“, so Silvan. Der Befund der OECD hinsichtlich der letzten Jahre ohne SPÖ in der Regierung ist eindeutig: steigende Wartezeiten, wachsender Personalmangel, immer höhere private Kosten für Patient:innen. Laut OECD müssen bereits 16,5 Prozent der Gesundheitsausgaben privat bezahlt werden – deutlich mehr als im EU-Durchschnitt. Das bezeichnet die OECD als ‚wait or pay‘-Prinzip. Warten oder zahlen. Dem stellt Silvan das sozialdemokratische Prinzip „e-card statt Kreditkarte“ gegenüber.

SPÖ-Vorschlag: Mehr Geld für das öffentliche System

Um das öffentliche Gesundheitssystem wieder so hinzubekommen, dass es für alle funktioniert, würden auch alle mitmachen müssen, so Silvan. Die SPÖ setzte daher bereits erste Schritte, die die Trendumkehr einleiten sollen. Trotz Spardrucks wird kein einziger Cent bei der Gesundheit gekürzt. Im Gegenteil: Die Regierung gibt hier mehr Geld aus als je eine vor ihr. 500 Millionen Euro pro Jahr werden mit dem Gesundheitsreformfonds sogar extra für die Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems investiert – für mehr Kassenärzt:innen und mehr Primärversorgungszentren. Silvan abschließend: „Damit 2026 das Jahr des Pakts gegen die Zwei-Klassen-Medizin werden kann, werden aber auch alle zusammenhelfen müssen.“

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