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Österreichs Abstieg kann nur von Arbeitgeberverbänden ...

16. Dezember 2020 um 09:15
Oliver Gaebe
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Köln -

Die wahren Ursachen der Probleme der deutschen und auch österreichischen Wirtschaft haben viele Verantwortliche der Arbeitgeberverbände, bei den Gewerkschaften und vor allem auch in der Politik bis heute nicht erkannt. Immer mehr Insolvenzen und ein starker Anstieg der Arbeitslosenzahlen sind sowohl in Österreich, als auch in Deutschland de facto nicht mehr abwendbar, wenn man nicht der Ursachenerkennung und Auswirkungsanalyse von anerkannten Fachleuten beachtet. Immerhin hat sich die Leistungssituation von Österreich gegenüber Deutschland leicht verbessert: laut IMD Lausanne heuer auf Rang 16, Deutschland fiel laut IMD Lausanne auf Rang 18. Aber die grundsätzlichen Probleme haben beide Länder in gleichem Maße. Die Energiekosten mögen in Österreich etwas günstiger sein, dafür sind die Gemeinkostenfaktoren in Deutschland etwas günstiger anzusehen.

So mahnt Prof. Dr. Marco Boehle deutlich. Er adressiert seine Warnung an Unternehmen, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Politik in beiden Ländern: “Die Zeit die Katastrophe abzuwenden, wird immer knapper…”

Ergänzend seine klar wissenschaftlich nachweisbare Aussage „Die Corona-Krise hat den Abbau der deutschen und österreichischen Wirtschaftsleistung nicht zu verantworten. Von ihr geht nur eine Beschleunigung aus.” So mahnt Prof. Marco Boehle in diesem Zusammenhang: “Der Aufbau der kritischen Wettbewerbssituation des Wirtschaftsstandortes Deutschland und auch Österreich liegt allein in der heute fehlenden ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit!”

Dabei liegt der kritische Kosten- und Wettbewerbsnachteil von z.B. Deutschland inzwischen bei erschreckenden 25 – 40% zu allen relevanten Produktionsstandorten auf der Welt und wird heutzutage endlich transparent durch das neue Methoden- und Werkzeug-Update auf das ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0‘ mit der notwendigen Güte bestimmbar.

Der Niedergang der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist bereits seit geraumer Zeit in einem kontinuierlichen Prozess, der sich immer weiter beschleunigt, weil das Wissen über die wahren Ursachen und deshalb auch notwendige Gegenstrategien und Abwehrmaßnahmen schlichtweg nicht vorhanden sind. Der Grund liegt in der fehlenden oder falschen Ursachenerkennung. Wer ‘Corona als Ursache’ nennt sucht Ausreden oder hat sich nicht mit dem Thema beschäftigt. Corona hat, wie auch schon von Prof. Dr. M. Boehle ausgeführt, alleine eine Beschleunigungsfunktion der “Rolltreppe abwärts” der deutschen Wirtschaftsleistung…

Die folgende aktuelle eMail an die IG- Metall zeigt den aktuell äußerst kritischen Zustand des Wirtschaftsstandortes Deutschland und sollte als Weckruf auch in der Politik wahrgenommen werden. Wie oben beschrieben, liegt der kritische Kosten- und Wettbewerbsnachteil von Deutschland inzwischen bis zu 40% zu relevanten Produktionsstandorten auf der Welt und wird heutzutage endlich sichtbar durch das neue Methoden- und Werkzeug-Update auf das ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0‘ mit der notwendigen Güte bestimmbar.

Das anhängende Video zeigt sehr eindrucksvoll, wie in wenigen Minuten und mit neuesten Methoden und der Anwendung von KI eine internationale Wettbewerbsfähigkeit ermittelt werden kann. Man kann Fertigungsgebiete, wie z.B. die 'Metallverarbeitende Industrie Raum Graz' vergleichen mit 3300 alternativen Standorten auf der ganzen Welt, in weniger wie 60 Sekunde mit höchster Präzision:

https://www.youtube.com/watch?v=AdWzZRbZu8Y

....

Beiliegend ein Schreiben an den Vorstand der deutschen IG Metall, in dem die Ursachen des kritischen Leistungsverlustes des Wirtschaftsstandortes Deutschland gut dargestellt werden.

Abschließend bleibt leider die entscheidende Frage weiterhin unbeantwortet, warum sich die Protagonisten der desaströsen Politik nicht von der Faktenlage beeinflussen lassen.

——- Mail an die IG Metall 12.2020 ———-

IG METALL
Herrn xxxxxx
Wilhelm-Leuschnerstr. 79
60329 Frankfurt

 

IG Metall / MAN: Meine Empfehlung für die IG Metall, mit Prof. Marco Boehle aus Dortmund
Kontakt aufzunehmen

 

Sehr geehrter Herr xxxxxx,

mein Name ist Oliver Gaebe; ich bin Journalist aus Köln.

Ich hatte bereits mit Ihrem Kollegen () telefoniert und korrespondiere aktuell auch mit dem Arbeitgeberverband ME, da die Bedrohung von mehreren hunderttausenden Industriearbeitsplätzen durch den sich permanent verschärfenden weltweiten Wettbewerb permanent zunimmt.

Dem Wirtschaftsstandort fehlt in der aktuellen Situation die ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘. Der aufgebaute Leistungsnachteil ist mit 25-40% extrem und kann heute erstmalig genau bestimmt werden. In der heutigen Globalisierung und der Verantwortung von Geschäftsführern und Einkaufsorganisationen für ihr Unternehmen vielleicht der Todesstoß für den Wirtschaftsstandort Deutschland, wenn wir nicht sofort und gemeinsam reagieren. Ihre aktuelle Problematik mit MAN veranlasst mich dazu, Ihnen meine Einschätzung und vor allem eine zentrale Empfehlung zu übermitteln.

Bei der aktuellen Konfrontation mit dem VW Konzern (MAN) gilt es dabei folgenden Aspekt zu beachten:

‘Die Beschäftigung sichern und Einkommen stärken’ ist unter Berücksichtigung der globalen
aktuellen Wettbewerbs- und Leistungssituation des VW Konzerns und leider auch MAN und den Produktionsstandorten in DE faktisch ausgeschlossen.

Ich schreibe das nicht etwa als dem VW-Konzern oder MAN nahestehender Redakteur, sondern ich habe mit zahlreichen ‘neutralen’ Experten Interviews geführt. Wir leben und agieren heutzutage in einem globalen Marktumfeld mit einer perfekt geführten internationalen Logistik- und Informationsbasis.

Unternehmen haben heute in der Globalisierung ein größeres Marktpotential, stehen aber auch
permanent im direkten internationalen Wettbewerb. Zusätzlich hat der Preisdruck durch Kunden massiv zugenommen.

Unternehmen benötigen daher für eine sichere Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit eine ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘.

Wie die aktuelle Wettbewerbssituation deutscher Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie aussieht zeigt die folgende neue Analyse für den Arbeitgeberverband, die erstmalig mit der benötigten Güte durch ein Methoden- und Werkzeug- Update auf das ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0‘ möglich war. Siehe Anhang:

Können deutsche Produktionsstandorte des VW-Konzerns in der heutigen Globalisierung mit
einem Kostennachteil zwischen erschreckenden 25% bis 40% auf die Zielgröße
‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ überleben?

Eindeutige Antwort: Nein!

In dieser heute grundsätzlich vorhandenen kritischen Situation des Wirtschaftsstandortes Deutschland ist eine Beschäftigungssicherung durch eine weitere Stärkung des Einkommen ausgeschlossen. Die Lohnkosten müssen sich an der vorhandenen Wettbewerbssituation orientieren und es müssen dringend Lösungen gefunden und zeitnah umgesetzt werden.

Prof. Dr. Marco Boehle kann der IG Metall in der Krise sicherlich entscheidend weiterhelfen, weil er über das Methoden- und Werkzeug- Update auf das ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0`. So können nicht nur auf Knopfdruck Leistungen festgestellt und global mit höchster Güte verglichen werden, sondern man kann ziel- und ergebnisorientierte Lösungen zeitnah erarbeiten.

Erschwerend für den Wirtschaftsstandort Deutschland kommen zwei wesentliche Punkte dazu: 

1) Der Einkauf von Kunden setzt heute die Methoden des ‚Dynamischen Kostenmanagements‘ ein und darf schon aus ihrer Verantwortung keine Lieferanten; d.h. Unternehmen berücksichtigen, die nicht über eine internationalen Kosten- und Wettbewerbsfähigkeit verfügen. Unternehmen in Deutschland werden daher immer mehr Aufträge verlieren. Die Abwärtsspirale hat richtig an Fahrt aufgenommen und ein Vergleich der Standorte ist heute sehr leicht möglich, dauert nur Sekunden:

Es wird heute vorab vom Beschaffungsmanager geprüft, in welchem Land/ Region er einkaufen darf.

2) Viele deutsche Unternehmen (auch der VW Konzern!) haben bereits heute Produktionsstandorte in anderen Ländern mit der benötigten ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘. Entscheider in unserem Land haben eine Unternehmensverantwortung und keine Standortverantwortung.

Neuinvestitionen dürfen nur in Produktionsstandorte investiert werden, wo eine entsprechende internationale Kosten- und Wettbewerbsfähigkeit vorhanden ist. Sonst ist nicht nur die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens stark gefährdet, sondern der Unternehmensentscheider hat ein hohes privates Haftungsrisiko.

Für die IG Metall ergibt sich in meinen Augen eine hohe Dringlichkeit, sich mit der aktuellen Wettbewerbssituation  sehr genau und individuell zu beschäftigen. Ergänzend sollten die Verantwortlichen der IG Metall die Auswirkung von dynamischen Veränderungen vorab genau kennen.

Hier mal eine weitere Information zum Themenbereich:

https://www.prnews24.com/unwissenheit-gepaart-mit-traegheit-blockieren-die-zukunftsfaehigkeit-des-wirtschaftsstandortes-deutschland/170288/

Nach unserer nachvollziehbaren Situationsanalyse hat Corona keine Schuld, sondern liefert nur eine Beschleunigung. Ein aktuell vorhandener und aufgebauter Kosten- und Wettbewerbsnachteil in Wirtschaftsstandort  Deutschland von 25-40% kann nicht funktionieren. Siehe die beiden oben genannten Ursachen, Verantwortungen und dem extrem hohen Preisdruck durch die Kunden.

Nach meinen aufwendigen Recherchen und Fachgesprächen in den letzten Jahren liefert aktuell nur Prof. Dr. Marco Boehle der Hochschule Dortmund ein hervorragend genaues und exakt und vor allem schnell agierendes Methoden- und Werkzeug Know-how, das “PaCT”- System. Es kam auch in der Analyse für den Arbeitgeberverband zur Anwendung.

Mein Engagement hat ernste Hintergründe: ich kämpfe für den Wirtschaftsstandort Deutschland und sehe keinen großen Zeitpuffer mehr, um das Rad noch herumzudrehen. Die Gewerkschaften sollten sich Rat von Prof. Dr. M Boehle holen, denn er steht an der Spitze eines cpm- Teams, das eine m.E. exzellente Lösung für die Herausforderungen in der Globalisierung entwickelt hat.

Es gilt: Unternehmen, die Arbeitgeberverbände, die IG Metall und vor allem auch die Politik müssen zeitnah und gemeinsam reagieren, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten.

Ich möchte Ihnen daher den führenden Fachmann des ‚Neuen Controllings‘ Prof. Dr. M. Bohle dringend empfehlen. Der mit führende Controllingsspezialist in Deutschland kann der IG Metall nicht nur alle notwendigen Analysen für eine sichere Zukunftsgestaltung liefern, sondern er analysiert alle angedachten oder notwendigen Veränderungen auf die Leistungsgröße ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ und bewertet diese mit höchster Ergebnisgüte.

Ich würde mich gerne mit einem Ihrer Spezialisten in dieser Materie austauschen und stehe der Ihnen und der IG Metall für weitere Gespräche jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Gaebe
Journalist / Autor

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