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Wirtschaft

Österreich wird Konzernzentrale von 40-Milliarden-Euro-Chemiegigant

26. März 2026
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Eine historische Weichenstellung für den Wirtschaftsstandort Österreich nimmt konkrete Formen an: Die Fusion der drei Chemie-Unternehmen Borealis, Borouge und NOVA zur Borouge Group International (BGI) steht bevor.

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Eine historische Weichenstellung für den Wirtschaftsstandort Österreich nimmt konkrete Formen an: Die Fusion der drei Chemie-Unternehmen Borealis, Borouge und NOVA zur Borouge Group International (BGI) schafft einen globalen Weltkonzern mit Hauptsitz in Österreich. Mit einer erwarteten Marktkapitalisierung von rund 40 Milliarden Euro wird das Unternehmen zum viertgrößten Player im weltweiten Chemie- und Polyolefin-Sektor aufsteigen.

Weltkonzern mit österreichischen Wurzeln entsteht

Die Borouge Group International vereint drei bereits stark positionierte Unternehmen aus verschiedenen Kontinenten unter einem Dach. Borealis bringt die europäische Marktpräsenz ein, Borouge ist in Asien und NOVA in Amerika positioniert.

Internationale Managementexpertise trifft österreichische Kompetenz

An der Spitze der BGI wird CEO Roger Kearns stehen. Als Chief Commercial Officer (CCO) übernimmt Stefan Doboczky, bisher CEO von Borealis, eine Schlüsselposition. Doboczky hat bereits in seiner bisherigen Laufbahn bei Borealis seine Management- und Branchenkenntnis mehrfach unter Beweis gestellt.

Die OTS nennt Edith Hlawati und Georg Knill als geplante Vertreter im Aufsichtsrat und beschreibt sie als exzellente Managementpersönlichkeiten mit ausgewiesener Expertise, langjähriger Erfahrung und internationalen Kontakten. Damit sollen die Interessen des Standorts Österreich im Gremium sichergestellt werden.

Österreich-Paket und Standortinteressen

Die Transaktion beinhaltet laut OTS ein Österreich-Paket mit mehreren Punkten, darunter:

  • Konzernzentrale und damit Steuerhoheit in Österreich
  • Absicherung des F&E-Herzstücks der Borealis, mit über 10.000 Patenten
  • Langfristverträge sichern die Raffinerie in Schwechat
  • Geplantes Börsenlisting in Österreich

Die OTS betont, dass es bei dieser Transaktion nicht allein um Dividendenmaximierung für das Budget geht, sondern um Weichenstellungen für den Standort und damit für Wohlstand und Arbeitsplätze. Die Österreichische Beteiligungs AG (ÖABG) und das zuständige Wirtschaftsministerium werden als beteiligungsverantwortliche Stellen genannt.

Schlagworte

#Wirtschaftsstandort#BMWET#Hattmannsdorfer

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