Die österreichische Umweltpolitik kann einen bedeutsamen Erfolg verbuchen: Die jüngste Luftschadstoffinventur des Umweltbundesamtes zeigt Verbesserungen der Emissionen in Österreich.
Die jüngste Luftschadstoffinventur des Umweltbundesamtes zeigt Rückgänge der Emissionen in Österreich. Seit 2005 sind die Emissionen von Schwefeldioxid um 59 Prozent, Stickstoffoxide um 56 Prozent, Feinstaub (PM2,5) um 43 Prozent und flüchtige organische Verbindungen (NMVOC) um 34 Prozent gesunken. Umweltminister Norbert Totschnig wird im Bericht zitiert und betont die Wirkung von Maßnahmen wie moderner Abgasreinigung, dem Ausbau erneuerbarer Energien, umweltfreundlicher Mobilität und gezielten Maßnahmen in der Landwirtschaft.
Die Inventur stellt fest, dass Österreich die Verpflichtungen der EU-Richtlinie über die Reduktion der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe (NEC) sowie die Vorgaben des Emissionsgesetz-Luft 2018 erfüllt. Bei einzelnen Schadstoffen werden bereits die strengeren Zielvorgaben für 2030 erreicht.
Im Bericht werden mehrere Gründe für die Emissionsrückgänge genannt: moderne Abgasreinigungssysteme im Verkehr, mehr E-Mobilität, der Ausbau erneuerbarer Energien, der Ausstieg aus der Kohleverbrennung sowie Maßnahmen in der Landwirtschaft und im Agrarumweltprogramm.
Die Luftschadstoffinventur wird jährlich vom Umweltbundesamt im Auftrag des Bundes erstellt und dient als Grundlage für die nationale und internationale Berichterstattung Österreichs. Im Bericht sind die entsprechenden Zahlen und die genannten Trends dokumentiert.