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Wirtschaft

Österreich auf Rekordjagd: Forschungsquote erreicht historische Höchstmarke!

22. April 2025 um 10:22
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Österreich hat es geschafft: Die Alpenrepublik erreicht mit einer Forschungsquote von 3,35 % einen neuen Rekordwert! Doch ist dieser Triumph von Dauer oder nur eine Momentaufnahme? Die Statistik Austria hat die neuesten Zahlen veröffentlicht, und die lassen aufhorchen.Forschung als WirtschaftsmotorM

Österreich hat es geschafft: Die Alpenrepublik erreicht mit einer Forschungsquote von 3,35 % einen neuen Rekordwert! Doch ist dieser Triumph von Dauer oder nur eine Momentaufnahme? Die Statistik Austria hat die neuesten Zahlen veröffentlicht, und die lassen aufhorchen.

Forschung als Wirtschaftsmotor

Mit einem Gesamtvolumen von 16,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung (F&E) zeigt sich Österreich als Vorreiter in der EU. Ein Großteil dieser Ausgaben, über 10 Milliarden Euro, wird von der Privatwirtschaft getragen. Unternehmen investieren kräftig und sichern damit nicht nur ihre eigene Zukunft, sondern auch die des Landes. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Die Schattenseite des Erfolgs

Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), warnt: „Die neue Bestmarke ist erfreulich, aber auch trügerisch. Denn die Quote steigt auch, weil das BIP nur schwach wächst.“ Ihre Botschaft ist klar: Österreich darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss weiter investieren.

Ein Blick in die Zukunft

Die WKÖ fordert ein klares Bekenntnis zum 4 %-Ziel. Denn Forschung und Innovation sind mehr als ein Kostenfaktor – sie sind ein Turbo für nachhaltiges Wachstum. Studien zeigen, dass jeder zusätzlich investierte Euro in F&E das BIP langfristig um bis zu sechs Euro steigern kann. Kühnel betont: „Wer Technologien mitentwickelt, schafft Wertschöpfung und technologische Souveränität.“

Ein Appell an die Politik

Die Forderung steht: Eine schrittweise Erhöhung der F&E-Ausgaben und die konsequente Umsetzung des im Regierungsprogramm verankerten 4 %-Ziels bis 2030. Die öffentliche Hand hat bereits zukunftsweisende Schwerpunkte gesetzt, aber jetzt gilt es, die Unterstützung strategisch auszubauen.

Österreichs Forschung ist an einem Wendepunkt. Es bleibt abzuwarten, ob die Politik die notwendigen Schritte unternimmt, um das Potenzial voll auszuschöpfen. Die Zukunft des Landes könnte davon abhängen.

Schlagworte

#Forschung#Innovation#Österreich#Wirtschaft#Zukunft

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