Die Telekom-Control-Kommission hat das Ergebnis einer Frequenzauktion bekanntgegeben. Die Versteigerung brachte insgesamt 39.414.000 Euro; A1, T-Mobile und Hutchison waren die erfolgreichen Bieter.
Die Telekom-Control-Kommission hat das Ergebnis einer Frequenzauktion bekanntgegeben. Die Auktionserlöse für die vergebenen Frequenzpakete betrugen insgesamt 39.414.000 Euro. Die erfolgreichen Bieter waren A1, T-Mobile und Hutchison. A1 erwarb 50 MHz zu 11.015.000 Euro, T-Mobile erwarb 100 MHz zu 13.184.000 Euro und Hutchison erwarb 100 MHz zu 15.215.000 Euro. Alle drei Betreiber konnten sich ihre derzeit genutzte Frequenzausstattung im Wesentlichen wieder sichern.
Im Rahmen des zweistufigen Vergabeverfahrens gelangten Frequenzen aus den Bereichen 2300 MHz (2 Blöcke) und 2600 MHz (15 Blöcke) zur Versteigerung. Die Frequenzen im Bereich 2600 MHz wurden erstmals 2010 vergeben, die Nutzungsrechte laufen Ende des Jahres aus. Der Bereich 2300 MHz wurde erstmals vergeben. Abhängig von zukünftigen technischen Entwicklungen können die Frequenzen bis zu 30 Jahre genutzt werden.
Jeder Frequenzzuteilungsinhaber ist verpflichtet, mit dem ihm in diesem Verfahren zugeteilten Frequenzspektrum ab einem gewissen Zeitpunkt eine bestimmte Anzahl an Standorten zu betreiben. Die Versorgungspflichten dienen der Gewährleistung einer effizienten Nutzung der Frequenzen. Bei Nichterfüllung drohen Pönalen.
Die detaillierten Ergebnisse der aktuellen Frequenzauktion einschließlich der konkreten Frequenzblöcke sind auf der Website der RTR veröffentlicht. Die Frequenzzuteilung erfolgt im Regelfall binnen eines Monats nach Veröffentlichung des Auktionsergebnisses durch die Regulierungsbehörde. Die Auktionserlöse gehen an die Republik.