Am 23. Januar 2026 wird die Mensa der Technischen Universität Wien zum Schauplatz eines bemerkenswerten Ereignisses. Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) und die Hochschüler_innenschaft der TU Wien (HTU) organisieren einen 2 € Mensa-Tag, um ein Zeichen gegen die steigenden Lebenshaltungs
Am 23. Januar 2026 wird die Mensa der Technischen Universität Wien zum Schauplatz eines bemerkenswerten Ereignisses. Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) und die Hochschüler_innenschaft der TU Wien (HTU) organisieren einen 2 € Mensa-Tag, um ein Zeichen gegen die steigenden Lebenshaltungskosten für Studierende zu setzen. Diese Aktion ist nicht nur ein symbolischer Akt, sondern eine dringende Notwendigkeit in Zeiten, in denen die Preise für Mensa-Gerichte und andere Lebenshaltungskosten stetig steigen.
Die steigenden Kosten für das tägliche Leben betreffen insbesondere Studierende, die oft mit einem knappen Budget auskommen müssen. Laut einer Studie der Österreichischen Hochschüler_innenschaft sind die Ausgaben für Lebensmittel in den letzten Jahren um durchschnittlich 15% gestiegen. Dieser Anstieg trifft Studierende besonders hart, da sie in der Regel über begrenzte finanzielle Mittel verfügen. Die Schließung von Mensen in ganz Österreich verschärft die Situation zusätzlich, da günstige Alternativen fehlen.
Die ÖH und HTU Wien haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Studierenden zu vertreten und auf deren Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Mit der Organisation des 2 € Mensa-Tags setzen sie ein deutliches Zeichen gegen die Teuerung und zeigen, dass eine Mensa kein Luxus sein sollte, sondern eine Notwendigkeit. Diese Aktion soll nicht nur kurzfristige Entlastung bieten, sondern auch langfristig auf die Problematik aufmerksam machen.
Ein Blick über die Grenzen Österreichs zeigt, dass auch in Deutschland und der Schweiz ähnliche Herausforderungen bestehen. In Deutschland sind die Preise für Mensa-Essen in den letzten Jahren ebenfalls gestiegen, jedoch gibt es dort vermehrt staatliche Unterstützungsprogramme, die Studierende entlasten sollen. In der Schweiz sind die Lebenshaltungskosten traditionell höher, doch auch hier gibt es Initiativen, um Studierenden den Zugang zu erschwinglichen Mahlzeiten zu ermöglichen.
Die unmittelbare Auswirkung des 2 € Mensa-Tags ist die finanzielle Entlastung der Studierenden, zumindest für einen Tag. Langfristig hoffen die Organisatoren, dass solche Aktionen die Politik und die Universitätsverwaltungen dazu bewegen, nachhaltige Lösungen zu finden. Ein Beispiel aus der Vergangenheit zeigt, dass ähnliche Aktionen in Deutschland dazu geführt haben, dass die Mensa-Preise für Studierende eingefroren wurden.
Die aktuelle Inflationsrate in Österreich liegt bei etwa 4%, was sich direkt auf die Lebenshaltungskosten auswirkt. Laut einer Umfrage der ÖH geben Studierende durchschnittlich 30% ihres Budgets für Lebensmittel aus. Diese Zahlen verdeutlichen den Handlungsbedarf und die Dringlichkeit, mit der die ÖH und HTU Wien ihre Aktion durchführen.
Die ÖH und HTU Wien planen, den Erfolg des 2 € Mensa-Tags zu evaluieren und mögliche Folgemaßnahmen zu diskutieren. Denkbar sind regelmäßige Aktionen oder die Einführung von Subventionen für Mensa-Essen. Langfristig könnte dies zu einer breiteren gesellschaftlichen Debatte über die Finanzierung der Hochschulbildung und die Unterstützung von Studierenden führen.
Der 2 € Mensa-Tag an der TU Wien ist ein wichtiger Schritt, um auf die finanziellen Herausforderungen der Studierenden aufmerksam zu machen. Die Aktion zeigt, dass mit Engagement und Solidarität auch in schwierigen Zeiten Lösungen gefunden werden können. Es bleibt abzuwarten, ob diese Initiative weitere Veränderungen anstoßen wird. Interessierte können sich am 23. Januar vor Ort ein Bild machen und mit den Organisatoren ins Gespräch kommen.