Am 28. Januar 2026 trat der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) mit einer klaren Botschaft an die Öffentlichkeit: Der späte Einstieg von Kindern und Jugendlichen in soziale Medien fördert deren psychische Gesundheit. Diese Forderung, unterstützt von der Österreichischen Gesellsch
Am 28. Januar 2026 trat der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) mit einer klaren Botschaft an die Öffentlichkeit: Der späte Einstieg von Kindern und Jugendlichen in soziale Medien fördert deren psychische Gesundheit. Diese Forderung, unterstützt von der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP), betont die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit digitalen Plattformen.
Laut einer Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung nutzen 70% der 10- bis 14-Jährigen regelmäßig soziale Medien. Diese intensive Nutzung steht im direkten Zusammenhang mit erhöhten Stresslevels und Schlafstörungen. Experten betonen, dass es entscheidend ist, Kinder schrittweise an digitale Medien heranzuführen und sie dabei zu begleiten.
Die Zukunft des digitalen Kinder- und Jugendschutzes liegt in einer Kombination aus Prävention, Aufklärung und regulativen Maßnahmen. Der ÖBVP fordert einen Ausbau der psychosozialen Versorgung und betont die Rolle von Eltern, Schulen und Fachdisziplinen in der Begleitung junger Menschen. Digitale Mündigkeit sollte als langfristiger Prozess betrachtet werden, der kontinuierliche Unterstützung erfordert.
Die Forderung nach einem späteren Einstieg in soziale Medien für Kinder ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer gesunden psychischen Entwicklung. Eltern, Schulen und die Gesellschaft sind gefordert, gemeinsam Lösungen zu finden und junge Menschen in ihrer digitalen Entwicklung zu unterstützen. Weitere Informationen und Hilfestellungen finden Sie auf der Website des ÖBVP.