Der 6. Juni 2025 markiert einen bedeutenden Tag für die Region Melk in Niederösterreich. Der ÖAMTC, einer der führenden Mobilitätsclubs Österreichs, hat feierlich seinen neuen Stützpunkt in der Hobelstraße 1 eröffnet. Diese Eröffnung ist nicht nur ein weiterer Schritt in der Expansion des ÖAMTC, son
Der 6. Juni 2025 markiert einen bedeutenden Tag für die Region Melk in Niederösterreich. Der ÖAMTC, einer der führenden Mobilitätsclubs Österreichs, hat feierlich seinen neuen Stützpunkt in der Hobelstraße 1 eröffnet. Diese Eröffnung ist nicht nur ein weiterer Schritt in der Expansion des ÖAMTC, sondern auch ein Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit und Innovation.
Nach 28 Jahren am alten Standort zieht der ÖAMTC nun in ein hochmodernes Gebäude, das nur wenige hundert Meter entfernt liegt. Dieser Umzug ist Teil einer größeren Strategie des Mobilitätsclubs, seine Infrastruktur kontinuierlich zu verbessern und den Mitgliedern ein breites Spektrum an Dienstleistungen anzubieten. Oliver Krupitza, der ÖAMTC-Direktor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, betonte die Wichtigkeit dieser Entwicklung: "In Niederösterreich verzeichnet der ÖAMTC bereits mehr als eine halbe Million Mitglieder. Das stete Mitgliederwachstum, vielfältige Mobilitätsformen und eine laufende Weiterentwicklung unserer Services machen auch den konsequenten Ausbau unserer Infrastruktur notwendig."
Der neue Stützpunkt in Melk ist ein Paradebeispiel für nachhaltiges Bauen. Der Hauptbaustoff des Neubaus ist Holz, ein nachwachsender Rohstoff, der erstmalig für die gesamte Tragkonstruktion verwendet wurde. Zudem setzt der ÖAMTC auf eine umweltfreundliche Energieversorgung. Eine Sole/Wasser-Wärmepumpenanlage mit Tiefensonden sorgt für Heizung und Kühlung, während eine großzügige Photovoltaikanlage auf dem Dach das Gebäude mit Energie versorgt.
Günter Thumser, Präsident des ÖAMTC, unterstrich die Bedeutung dieser Bauweise: "Wir versorgen mit 115 Stützpunkten in ganz Österreich mehr als 2,5 Millionen Mitglieder. Umso bedeutender ist es für uns als verantwortungsbewusste und stetig wachsende Organisation, beim Ausbau unserer Infrastruktur auf Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit zu achten." Diese Maßnahmen sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch, da sie langfristig die Betriebskosten senken.
Der neue Stützpunkt vereint alle ÖAMTC-Dienstleistungen unter einem Dach: Clubservices, Shop, Versicherungsservice, Pannenhilfe und technische Prüfdienstleistungen. Diese Konzentration von Services an einem Ort ist ein wesentlicher Vorteil für die Mitglieder und sorgt für eine effizientere Abwicklung.
Ein weiteres Highlight des neuen Standorts ist die öffentlich zugängliche ÖAMTC ePower-Schnellladestation. Diese Ladestation ist das Ergebnis einer innovativen Partnerschaft zwischen ÖAMTC, Raiffeisen und Siemens. E-Autofahrer können hier günstigen Ökostrom direkt von den Raiffeisen Energiegenossenschaften beziehen.
Mit diesem Neubau setzt der ÖAMTC ein klares Zeichen für die Zukunft. Alexander Bernhuber, Mitglied des Europäischen Parlaments, lobte das Projekt: "Seit fast drei Jahrzehnten ist der ÖAMTC im Bezirk Melk erste Anlaufstelle für alle Fragen und Bedürfnisse rund um Mobilität. Mit diesem innovativen Neubau präsentiert der Club ein weiteres Vorzeigeprojekt, das die Region nachhaltig stärkt."
Der neue Stützpunkt wird nicht nur die Servicequalität für die Mitglieder verbessern, sondern auch die lokale Wirtschaft ankurbeln. Durch die Schaffung von 15 hochmodernen Arbeitsplätzen wird der Standort Melk als attraktiver Arbeitgeber gestärkt. Zudem wird die Region durch die erhöhte Frequenz von Kunden und Mitgliedern einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren.
Der nachhaltige Ansatz des ÖAMTC in Melk könnte als Modell für andere Bundesländer dienen. In einer Zeit, in der Umweltbewusstsein und nachhaltige Entwicklung immer wichtiger werden, zeigt der ÖAMTC, wie Infrastrukturprojekte umweltfreundlich und gleichzeitig wirtschaftlich umgesetzt werden können. Andere Bundesländer könnten von diesem Beispiel lernen und ähnliche Initiativen starten, um ihre eigenen Infrastrukturen nachhaltiger zu gestalten.
Experten sind sich einig, dass der ÖAMTC mit diesem Projekt Maßstäbe setzt. Dr. Helmut Fischer, ein führender Experte für nachhaltiges Bauen, kommentierte: "Der Einsatz von Holz als Hauptbaustoff und die Integration moderner Energielösungen machen diesen Stützpunkt zu einem Vorbild für zukünftige Bauprojekte. Es zeigt, dass Nachhaltigkeit und Funktionalität Hand in Hand gehen können."
Für die Bürger von Melk und Umgebung bedeutet der neue Stützpunkt eine erhebliche Verbesserung der Mobilitätsdienstleistungen. Die zentrale Lage und die umfassenden Serviceangebote erleichtern den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen rund um das Thema Mobilität. Zudem profitieren die Einwohner von den umweltfreundlichen Technologien, die nicht nur den ökologischen Fußabdruck reduzieren, sondern auch eine saubere und nachhaltige Versorgung sicherstellen.
Der ÖAMTC hat mit der Eröffnung des neuen Stützpunktes in Melk einen bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemacht. Dieser Schritt ist nicht nur für die Mitglieder des Clubs von Bedeutung, sondern auch für die gesamte Region. Durch den Fokus auf umweltfreundliche Bau- und Energielösungen trägt der ÖAMTC zur Reduzierung der Umweltauswirkungen bei und setzt ein wichtiges Zeichen für die Zukunft.
Der neue ÖAMTC-Stützpunkt in Melk ist ein Paradebeispiel dafür, wie moderne Infrastrukturprojekte aussehen sollten – nachhaltig, effizient und zukunftsorientiert. Die Region Melk kann stolz darauf sein, Gastgeber eines solch innovativen Projekts zu sein, das weit über die Grenzen Niederösterreichs hinaus Beachtung finden wird.