Live-Diskussion im RadioCafe beleuchtet Herausforderungen und Chancen der heimischen Jazz-Locations
Der Ö1 Kulturtalk lädt am 19. Februar zur Diskussion über die Zukunft österreichischer Jazzclubs ins ORF RadioKulturhaus.
Die österreichische Jazzszene gilt international als eines der spannendsten Musikbiotope Europas. Bands wie Shake Stew, Synesthetic Octet oder Echoboomer haben in den vergangenen Jahren für Aufsehen gesorgt und den heimischen Jazz weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Doch wie steht es eigentlich um jene Orte, an denen diese Musik lebt und gedeiht? Dieser Frage widmet sich der Ö1 Kulturtalk am 19. Februar im ORF RadioKulturhaus unter dem Titel „Wie kommt der Jazz in den Club?".
Moderator David Baldinger begrüßt ab 19.00 Uhr drei Expertinnen und Experten, die die Jazzszene aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Mit dabei ist Christoph Huber, der als Betreiber des legendären Wiener Jazzclubs „Porgy & Bess" seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Figuren der österreichischen Jazzlandschaft zählt. Das 1993 gegründete Lokal in der Riemergasse hat sich als eine der ersten Adressen für Jazz in Österreich etabliert und zieht regelmäßig internationale Größen an.
Ebenfalls am Podium sitzt Michael Ternai, Journalist beim mica – music austria, dem österreichischen Musikinformationszentrum. Ternai beobachtet und dokumentiert seit Jahren die Entwicklungen in der heimischen Musikszene und bringt einen fundierten journalistischen Blick auf die strukturellen Veränderungen im Kulturbetrieb mit.
Die dritte Stimme in der Runde kommt von Mina Franzke, einer Bassistin, die selbst aktiv in der Szene tätig ist. Als Musikerin kennt sie die Herausforderungen, mit denen junge Künstlerinnen und Künstler konfrontiert sind, wenn es darum geht, Auftrittsmöglichkeiten zu finden und sich künstlerisch zu entfalten.
Die Diskussion verspricht, grundlegende Fragen zur Zukunft der Jazzclubs aufzuwerfen. Einerseits gibt es in Österreich etablierte Institutionen wie das „Porgy & Bess