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Politik

NÖ Bauernbund fordert neue EU-Agrarpolitik

12. Dezember 2025
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Am 12. Dezember 2025 schloss der Niederösterreichische Bauernbund seine umfangreiche Tour der Bezirksbauernratskonferenzen ab. Mit 63 Stopps in allen Regionen Niederösterreichs und unzähligen persönlichen Gesprächen wurde deutlich: Die bäuerlichen Familienbetriebe sind von der derzeitigen EU-Agrarpo

Am 12. Dezember 2025 schloss der Niederösterreichische Bauernbund seine umfangreiche Tour der Bezirksbauernratskonferenzen ab. Mit 63 Stopps in allen Regionen Niederösterreichs und unzähligen persönlichen Gesprächen wurde deutlich: Die bäuerlichen Familienbetriebe sind von der derzeitigen EU-Agrarpolitik enttäuscht. Diese Unzufriedenheit ist nicht nur lokal begrenzt, sondern spiegelt sich in ganz Europa wider, was die bevorstehende große Bauern-Demonstration in Brüssel am 18. Dezember unterstreicht.

NÖ Bauernbund fordert neue EU-Agrarpolitik: Auswirkungen und Beispiele

In Niederösterreich gibt es etwa 40.000 landwirtschaftliche Betriebe, die einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wirtschaft leisten. Die Landwirtschaft trägt rund 1,5% zum Bruttoinlandsprodukt Österreichs bei. Trotz dieser Zahlen stehen viele Betriebe unter Druck, insbesondere durch steigende Produktionskosten und sinkende Preise für landwirtschaftliche Produkte. Eine Umfrage des Bauernbundes ergab, dass über 70% der Landwirte unzufrieden mit der aktuellen Agrarpolitik sind und sich eine stärkere Unterstützung wünschen.

Zukunftsperspektive: Ein Blick nach vorne

Die Zukunft der Landwirtschaft in Österreich hängt stark von den politischen Entscheidungen auf EU-Ebene ab. Der NÖ Bauernbund plant, sein 120-jähriges Bestehen im Jahr 2026 zu nutzen, um noch stärker auf die Anliegen der Landwirte aufmerksam zu machen. Die Demonstration in Brüssel ist ein Schritt in diese Richtung. Experten sind sich einig, dass eine Reform der GAP notwendig ist, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Dazu gehören der Klimawandel, die Digitalisierung und die Globalisierung der Märkte. Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Agrarpolitik könnte nicht nur die Landwirte unterstützen, sondern auch zur Ernährungssicherheit in Europa beitragen.

Fazit und Ausblick

Der NÖ Bauernbund hat mit seiner Versammlungstour ein klares Zeichen gesetzt: Die derzeitige Agrarpolitik muss sich ändern, um die Zukunft der bäuerlichen Betriebe zu sichern. Die Demonstration in Brüssel wird zeigen, wie stark die europäische Landwirtschaftsgemeinschaft ist. Es bleibt abzuwarten, ob die EU-Kommission auf diese Forderungen eingeht und die notwendigen Reformen einleitet. Bis dahin bleibt die Frage: Wie können wir eine nachhaltige Landwirtschaft fördern, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll ist?

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des NÖ Bauernbundes.

Schlagworte

#Bauern-Demonstration#Bürokratie#EU-Agrarpolitik#GAP#Landwirtschaft#Mercosur-Abkommen#Niederösterreich#NÖ Bauernbund#Versorgungssicherheit

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