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NIS2-Deadline verpasst: 20.000 deutsche Unternehmen drohen Millionenstrafen

8. April 2026 um 06:33
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Rund 20.000 betroffene Einrichtungen ließen die festgeschriebene Registrierungspflicht für die EU-weite NIS2-Richtlinie zum 6. März 2026 verstreichen. Für säumige Unternehmen bestehen erhöhte Cyberrisiken und mögliche wirtschaftliche Sanktionen.

Rund 20.000 betroffene Einrichtungen ließen die festgeschriebene Registrierungspflicht für die EU-weite NIS2-Richtlinie zum 6. März 2026 verstreichen. Für säumige Unternehmen bestehen erhöhte Cyberrisiken und mögliche wirtschaftliche Sanktionen von bis zu 10 Mio. EUR oder 2% des weltweiten Jahresumsatzes.

NIS2-Richtlinie: Ziele und Umsetzung in Deutschland

Seit Mitte 2024 gilt die EU-weite NIS2-Richtlinie für Unternehmen, Organisationen, Verwaltungen und Akteure der kritischen Infrastruktur. In Deutschland wurde sie Ende 2025 in nationales Recht überführt.

Das Ziel von NIS2 ist, dass Organisationen digital resilient werden, um Hackerangriffen standhalten zu können. Die Umsetzung der NIS2-Anforderungen führt zu deutlich höheren Sicherheitsniveaus und reduziert sowohl die Wahrscheinlichkeit als auch die Auswirkungen von Cyberangriffen. Prozesse und Notfallstrukturen bilden dabei das Fundament für eine nachhaltige Resilienz.

Typischer Weg zur NIS2-Umsetzung

Als Einstieg bietet ein kostenloser Readiness Check von Swiss GRC eine strukturierte Standortbestimmung und zeigt den aktuellen Umsetzungsstand.

Die Bewertung erfolgt entlang zentraler Handlungsfelder der NIS2-Richtlinie:

  • Governance und Verantwortlichkeiten
  • Risikomanagement
  • Incident Response und Meldeprozesse
  • Lieferketten und Drittparteien
  • Technische und organisatorische Maßnahmen

Auf dieser Basis erhalten Unternehmen eine strukturierte Einschätzung ihres aktuellen Umsetzungsstands sowie eine Priorisierung der wesentlichen Handlungsfelder. Der Readiness Check ersetzt keine vollständige Umsetzung. Auf Basis der Ergebnisse können Unternehmen die Umsetzung strukturiert angehen und gezielt in geeignete Lösungen überführen. Die Vorgehensweise orientiert sich an den Vorgaben und Leitlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Konkrete Umsetzungsschritte

  • Geltungsbereich definieren: Bestimmen Sie, welche Gesellschaften, Standorte und Systeme unter NIS2 fallen
  • Anforderungen strukturieren: NIS2-Anforderungen werden auf Kontrollen und Maßnahmen abgebildet
  • Gap Assessment durchführen: Bewerten Sie den aktuellen Umsetzungsstand und identifizieren Sie Lücken
  • Risiken bewerten: Führen Sie Risikobewertungen durch und verknüpfen Sie diese mit Kontrollen
  • Maßnahmen umsetzen: Weisen Sie Verantwortliche zu, setzen Sie Fristen und tracken Sie den Fortschritt
  • Nachweise dokumentieren: Dokumentieren Sie Nachweise und verknüpfen Sie diese mit den entsprechenden Kontrollen
  • Reporting erstellen: Generieren Sie Management-Reports und Audit-Dokumentation

Passende Lösungen für jede Unternehmensgröße

Die Anforderungen aus NIS2 betreffen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Reifegrade. Entscheidend ist ein Ansatz, der sowohl skalierbar als auch wirtschaftlich umsetzbar ist. Swiss GRC bietet hierfür flexible Lösungsmodelle, die sich an der Größe, Komplexität und dem individuellen Umsetzungsstand eines Unternehmens orientieren.

Nächster Schritt: Ergebnisse einordnen und Umsetzung starten

Auf Basis Ihres Readiness-Check-Ergebnisses lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten und in eine strukturierte Umsetzung überführen.

Vereinbaren Sie eine Demo und sehen Sie, wie sich die identifizierten Handlungsfelder effizient und prüfungssicher umsetzen lassen: https://nis2compliant.app

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Über Swiss GRC

Swiss GRC ist ein führendes Softwareunternehmen im Bereich Governance, Risk und Compliance (GRC). Mit der Swiss GRC Germany GmbH in Frankfurt am Main ist das Unternehmen im deutschen Markt vertreten. Über 250 Organisationen weltweit setzen auf die Lösungen von Swiss GRC, darunter Unternehmen aus Finanzdienstleistungen, Industrie, Energie, Gesundheitswesen und dem öffentlichen Sektor.

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