Am 25. September 2025 fand in St. Pölten eine bemerkenswerte Sitzung des Niederösterreichischen Landtages statt, die sich mit einer Vielzahl von Themen befasste. Besonders im Fokus stand das neue Gesetz zur spezialisierten mobilen Hospiz- und Palliativversorgung, das einstimmig angenommen wurde. Die
Am 25. September 2025 fand in St. Pölten eine bemerkenswerte Sitzung des Niederösterreichischen Landtages statt, die sich mit einer Vielzahl von Themen befasste. Besonders im Fokus stand das neue Gesetz zur spezialisierten mobilen Hospiz- und Palliativversorgung, das einstimmig angenommen wurde. Dieses Gesetz verspricht, die Lebensqualität vieler Menschen in ihrer letzten Lebensphase erheblich zu verbessern.
Die Abgeordneten des Landtages betonten die Wichtigkeit der Gesetzesänderung zur mobilen Hospiz- und Palliativversorgung. Diese Änderung zielt darauf ab, Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdig zu begleiten. Abgeordnete Mag. Edith Kollermann von den Neos lobte diesen Schritt als notwendig, um Vertrauen im Gesundheitsbereich zu schaffen, obwohl der Rechnungshof die finanzielle Dokumentation kritisierte. Die Grünen, vertreten durch Mag. Silvia Moser, unterstrichen die Notwendigkeit einer hochwertigen Versorgung als unverzichtbaren Bestandteil des Gesundheitssystems.
Hospiz- und Palliativversorgung ist ein Ansatz, der sich auf die ganzheitliche Betreuung und Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase konzentriert. Diese Versorgung umfasst nicht nur die Linderung körperlicher Symptome, sondern auch die Unterstützung bei psychischen Problemen und die Begleitung der Angehörigen. Die Gesetzesänderung soll sicherstellen, dass diese Leistungen für alle Menschen in Niederösterreich leicht zugänglich und wohnortnah verfügbar sind.
Einige Abgeordnete äußerten Bedenken hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen des Gesetzes. Der Rechnungshof hatte bemängelt, dass diese nicht ausreichend dokumentiert seien. Dennoch stimmten alle Fraktionen dem Gesetz zu, da es als wichtiger Schritt zur Sicherung der Versorgung angesehen wird. Abgeordneter Richard Punz von der FPÖ betonte, dass das Gesetz nicht nur eine technische Anpassung sei, sondern eine Antwort auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Familien.
Im Vergleich zu anderen österreichischen Bundesländern ist Niederösterreich mit diesem Gesetz Vorreiter. Während ähnliche Initiativen in anderen Regionen oft auf Widerstand stoßen, zeigt die einstimmige Annahme des Gesetzes in Niederösterreich die breite politische Unterstützung für eine verbesserte Hospiz- und Palliativversorgung.
Für die Bürger bedeutet dieses Gesetz eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität in der letzten Lebensphase. Mobile Teams aus hochspezialisierten Fachkräften werden zur Verfügung stehen, um die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen. Dies kann sowohl körperliche als auch psychische Symptome lindern und den Angehörigen in dieser schwierigen Zeit Unterstützung bieten.
Ein fiktiver Experte kommentierte: „Dieses Gesetz ist ein Meilenstein für die Gesundheitsversorgung in Niederösterreich. Es zeigt, dass die Politik bereit ist, in die Lebensqualität der Menschen zu investieren, auch wenn die finanziellen Herausforderungen groß sind.“
Die Zukunft der Hospiz- und Palliativversorgung in Niederösterreich sieht vielversprechend aus. Mit der Umsetzung des Gesetzes wird erwartet, dass die Versorgung flächendeckend verbessert wird. Dies könnte auch als Modell für andere Bundesländer dienen, die ähnliche Herausforderungen im Gesundheitsbereich bewältigen müssen.
Neben der Hospiz- und Palliativversorgung wurden in der Sitzung auch andere wichtige Themen behandelt, darunter die Sanierung des Pflege- und Betreuungszentrums Gloggnitz und der Tätigkeitsbericht des Landesverwaltungsgerichts. Diese Themen unterstreichen die vielfältigen Herausforderungen, denen sich das Land Niederösterreich stellt, um die Lebensqualität seiner Bürger zu verbessern.
Die Sitzung des Niederösterreichischen Landtages am 25. September 2025 war ein bedeutender Tag für die Gesundheits- und Sozialpolitik des Landes. Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur mobilen Hospiz- und Palliativversorgung hat Niederösterreich einen wichtigen Schritt in Richtung einer menschlicheren und würdevolleren Gesundheitsversorgung gemacht. Die breite politische Unterstützung zeigt, dass die Bedürfnisse der Bürger ernst genommen werden und dass das Land bereit ist, in eine bessere Zukunft zu investieren.
Weitere Informationen zur Sitzung und den behandelten Themen finden Sie auf der Website der Niederösterreichischen Landesregierung.