Am heutigen Dienstag, dem 14. Oktober 2025, fand im Landhaus in St. Pölten ein besonderes Ereignis statt: die 60. Verleihung der Anerkennungen für „Vorbildliche Bauten in Niederösterreich“. Diese Auszeichnung, die seit 1955 besteht, ist der älteste Baupreis des Bundeslandes und zieht jedes Jahr die
Am heutigen Dienstag, dem 14. Oktober 2025, fand im Landhaus in St. Pölten ein besonderes Ereignis statt: die 60. Verleihung der Anerkennungen für „Vorbildliche Bauten in Niederösterreich“. Diese Auszeichnung, die seit 1955 besteht, ist der älteste Baupreis des Bundeslandes und zieht jedes Jahr die Aufmerksamkeit der Architekturliebhaber und Fachleute auf sich.
Seit 70 Jahren werden in Niederösterreich herausragende Bauwerke geehrt, die nicht nur durch ihre Ästhetik, sondern auch durch ihre Funktionalität und Innovation überzeugen. Dieses Jahr wurden aus 52 Einreichungen acht Siegerprojekte ausgewählt, die von einer siebenköpfigen Fachjury bewertet wurden. Diese Jury legte besonderen Wert auf die Kriterien Gestaltung, Konstruktion und Funktionalität.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in ihrer Rede die immense Bedeutung der Bauwirtschaft für Niederösterreich. „Baukultur ist für uns nicht nur eine Frage der Schönheit, sondern auch der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung“, erklärte sie. Besonders in herausfordernden Zeiten sei es wichtig, den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten. Deshalb investiert das Land in den Ausbau von Kindergärten, Schulen und Kliniken.
Diese Projekte stehen exemplarisch für die Brücke zwischen Tradition und Innovation, die Niederösterreichs Baukultur auszeichnet.
Der Wettbewerb wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Ab dem 1. Januar 2026 können neue Projekte eingereicht werden. Die Einreichfrist endet am 31. März 2026. Die Auszeichnungen sollen weiterhin als Leuchtturmprojekte dienen, die Tradition und Moderne vereinen.
Laut einer fiktiven Expertin für Stadtplanung ist die Erhaltung der Ortskerne von entscheidender Bedeutung. „Ein lebendiges Zentrum zieht Menschen an und fördert die lokale Wirtschaft“, erklärte sie. Diese Perspektive unterstreicht die Notwendigkeit, bestehende Strukturen sensibel weiterzuentwickeln.
Für die Bürger Niederösterreichs bedeuten diese Auszeichnungen mehr als nur eine Anerkennung architektonischer Leistungen. Sie sind ein Versprechen für eine lebenswerte Zukunft, in der Tradition und Innovation Hand in Hand gehen. Die Investitionen in Bildungseinrichtungen und Infrastruktur kommen direkt den Menschen zugute und stärken das Gemeinschaftsgefühl.
Die Landeshauptfrau appellierte an die Bürger, auch den stationären Handel zu unterstützen, um die Ortskerne lebendig zu halten. „Wenn wir belebte Stadtzentren wollen, müssen wir den lokalen Handel stärken“, betonte sie.
Der Wettbewerb „Verleihung von Anerkennungen für vorbildliche Bauten“ wurde ins Leben gerufen, um die Baukultur in Niederösterreich zu fördern. Seit seiner Gründung im Jahr 1955 hat er sich zu einem wichtigen Instrument entwickelt, um innovative Bauprojekte zu fördern und das Bewusstsein für nachhaltiges Bauen zu schärfen.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern zeigt sich Niederösterreich besonders engagiert in der Förderung der Baukultur. Während in anderen Regionen oft nur einzelne Aspekte wie Energieeffizienz im Vordergrund stehen, verfolgt Niederösterreich einen ganzheitlichen Ansatz, der auch die soziale und kulturelle Dimension des Bauens berücksichtigt.
Die 60. Verleihung der Anerkennungen für vorbildliche Bauten in Niederösterreich ist ein beeindruckendes Zeugnis für das Engagement des Landes in Sachen Baukultur. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Innovation und Tradition setzt Niederösterreich Maßstäbe für die Zukunft. Die ausgezeichneten Projekte sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch Symbole für eine lebenswerte Zukunft.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Amtes der NÖ Landesregierung.