Am 19. November 2025 wird in Wien ein bedeutender Schritt für die österreichische Bildungslandschaft gemacht. An der Mittelschule Hainburger Straße wird das neue Schulzertifikat „Ready4Finance“ vorgestellt. Dieses Zertifikat soll Schülerinnen und Schüler besser auf die Herausforderungen des wirtscha
Am 19. November 2025 wird in Wien ein bedeutender Schritt für die österreichische Bildungslandschaft gemacht. An der Mittelschule Hainburger Straße wird das neue Schulzertifikat „Ready4Finance“ vorgestellt. Dieses Zertifikat soll Schülerinnen und Schüler besser auf die Herausforderungen des wirtschaftlichen Alltags vorbereiten. Bildungsminister Christoph Wiederkehr, Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl und weitere prominente Gäste werden anwesend sein, um die Wichtigkeit dieser Initiative zu unterstreichen.
Wirtschafts-, VerbraucherInnen- und Finanzbildung sind essenzielle Bestandteile einer modernen Schulausbildung. Sie helfen jungen Menschen, fundierte Entscheidungen in ihrem späteren Leben zu treffen. Das neue Zertifikat „Ready4Finance“ zielt darauf ab, diesen Bildungsbereich zu stärken und Schulen zu ermutigen, entsprechende Schwerpunkte zu setzen.
Die Integration von Finanzbildung in den Schulalltag ist keine neue Idee. Bereits seit den 1990er Jahren wird in Österreich darüber diskutiert, wie wichtig es ist, jungen Menschen wirtschaftliche Grundkenntnisse zu vermitteln. Im internationalen Vergleich hat Österreich jedoch Nachholbedarf. Während beispielsweise in Deutschland und der Schweiz schon länger entsprechende Programme existieren, hinkt Österreich hinterher. Das neue Zertifikat könnte diesen Rückstand nun aufholen.
In Deutschland gibt es bereits seit Jahren Programme wie „Wirtschaftsführerschein“ und „Schülerfirmen“, die erfolgreich wirtschaftliche Bildung an Schulen integrieren. Auch die Schweiz hat ähnliche Initiativen, die sich auf praktische Anwendungen konzentrieren. Österreich kann von diesen Beispielen lernen und das „Ready4Finance“-Zertifikat als Chance nutzen, um sich international zu positionieren.
Die Einführung des Zertifikats wird konkrete Auswirkungen auf den Schulalltag haben. Schulen, die sich um das Zertifikat bewerben, müssen spezielle Lehrpläne entwickeln und Projekte initiieren, die den Schülerinnen und Schülern praktische wirtschaftliche Kenntnisse vermitteln. Ein Beispiel könnte die Gründung von Schülerfirmen sein, in denen die Jugendlichen lernen, wie man ein Unternehmen führt. Solche praktischen Erfahrungen sind unbezahlbar und bereiten die Jugendlichen optimal auf das Berufsleben vor.
Statistiken zeigen, dass Jugendliche, die frühzeitig wirtschaftliche Bildung erhalten, im späteren Leben erfolgreicher sind. Sie sind besser in der Lage, finanzielle Entscheidungen zu treffen und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Eine Studie der OECD belegt, dass Länder mit umfassender Finanzbildung in Schulen eine höhere wirtschaftliche Stabilität aufweisen.
Die Zukunft der Wirtschaftsbildung in Österreich sieht vielversprechend aus. Mit dem „Ready4Finance“-Zertifikat wird ein wichtiger Grundstein gelegt. Experten sind sich einig, dass dies der Beginn einer neuen Ära in der österreichischen Bildungslandschaft sein könnte. Es wird erwartet, dass in den kommenden Jahren weitere Initiativen folgen, die den Fokus auf praktische Anwendungen und lebensnahes Lernen legen.
Das neue Schulzertifikat „Ready4Finance“ ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer umfassenden Wirtschaftsbildung in Österreich. Es bietet Schulen die Möglichkeit, sich zu profilieren und ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf das Leben vorzubereiten. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie erfolgreich diese Initiative sein wird. Die österreichische Bildungslandschaft steht vor einem Wandel, der nicht nur die Schulen, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes beeinflussen wird.
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