Am 6. Februar 2026 erblicken zwei bemerkenswerte Plattformen das Licht der digitalen Welt, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie wir Literatur konsumieren, grundlegend zu verändern. Freitext.org und Rohtext.org bieten über 9.200 gemeinfreie deutschsprachige Bücher kostenlos an. Diese Initi
Am 6. Februar 2026 erblicken zwei bemerkenswerte Plattformen das Licht der digitalen Welt, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie wir Literatur konsumieren, grundlegend zu verändern. Freitext.org und Rohtext.org bieten über 9.200 gemeinfreie deutschsprachige Bücher kostenlos an. Diese Initiative, die von Stefan Gündhör, einem Software-Architekten aus Oberösterreich, ins Leben gerufen wurde, stellt einen bedeutenden Schritt zur Förderung der Zugänglichkeit literarischer Werke dar.
Freitext.org und Rohtext.org sind mehr als nur einfache Sammlungen von Texten. Sie bieten eine moderne Benutzeroberfläche, die das Entdecken und Schmökern in alten literarischen Schätzen zu einem echten Erlebnis macht. Die Bücher sind nicht nur kostenlos, sondern auch ohne Registrierung zugänglich, was die Hürde für den Zugang erheblich senkt.
Der Zugang zu Literatur war nicht immer so einfach und kostenlos wie heute. In der Vergangenheit waren Bücher oft teuer und schwer zugänglich, insbesondere für Menschen in ländlichen Gebieten oder mit geringem Einkommen. Die Digitalisierung hat diese Barriere durchbrochen, und Plattformen wie Freitext.org setzen diesen Trend fort, indem sie gemeinfreie Werke für ein breites Publikum verfügbar machen.
Während Österreich mit Projekten wie Freitext.org Vorreiter ist, gibt es auch in Deutschland und der Schweiz ähnliche Initiativen. Deutschland hat mit Projekten wie der Deutschen Digitalen Bibliothek einen bedeutenden Beitrag zur Digitalisierung von Literatur geleistet. In der Schweiz gibt es die Plattform e-rara.ch, die historische Drucke digitalisiert. Im Vergleich bietet Freitext.org jedoch einen einzigartigen Mehrwert durch die Kombination von KI-generierten Covern und Metadaten.
Für die österreichische Bevölkerung bedeutet der Zugang zu Freitext.org und Rohtext.org eine erhebliche Bereicherung. Schüler und Studierende können auf eine Vielzahl von Klassikern zugreifen, die ihnen im Unterricht begegnen. Menschen mit geringem Einkommen profitieren von der kostenlosen Verfügbarkeit der Werke, und Literaturinteressierte können neue Autoren und Genres entdecken. Die Plattformen fördern nicht nur die Lesekompetenz, sondern auch das kulturelle Verständnis.
Die beeindruckenden Zahlen sprechen für sich: Über 9.200 Bücher von mehr als 2.250 Autorinnen und Autoren sind verfügbar. Der Katalog ist in 17 Genres gegliedert, darunter Klassik, Krimi und Phantastik. Jedes Buch erhält ein individuelles, KI-generiertes Cover, das im Stil alter europäischer Buchkunst gehalten ist. Diese Kombination aus Tradition und Moderne macht das Erlebnis einzigartig.
Die Zukunft dieser Plattformen sieht vielversprechend aus. Für 2026 sind eine mobile App und optionale Benutzerkonten geplant, die eine geräteübergreifende Synchronisierung ermöglichen. Der Fokus liegt auf der kontinuierlichen Erweiterung und Verbesserung des bestehenden Katalogs. Stefan Gündhör plant, die Qualität der Texte weiter zu optimieren, bevor neue Werke hinzugefügt werden.
Freitext.org und Rohtext.org sind ein bedeutender Schritt in Richtung einer offenen und zugänglichen Literaturwelt. Sie bieten nicht nur kostenlosen Zugang zu einer Vielzahl von Büchern, sondern auch ein modernes Leseerlebnis. Diese Plattformen haben das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Bücher entdecken und lesen, nachhaltig zu verändern. Interessierte Leser sind eingeladen, die Plattformen zu erkunden und in die Welt der gemeinfreien Literatur einzutauchen. Weitere Informationen finden Sie hier.