Wien ist nicht nur die Stadt der Musik, sondern auch ein Paradies für Feinschmecker. Und wer könnte besser für diese Verbindung stehen als Wolfgang Amadé Mozart selbst? Der legendäre Komponist, bekannt für seine meisterhaften Symphonien und Opern, war auch ein echter Genussmensch. Dies können Intere
Wien ist nicht nur die Stadt der Musik, sondern auch ein Paradies für Feinschmecker. Und wer könnte besser für diese Verbindung stehen als Wolfgang Amadé Mozart selbst? Der legendäre Komponist, bekannt für seine meisterhaften Symphonien und Opern, war auch ein echter Genussmensch. Dies können Interessierte derzeit in der Sonderausstellung „Mozart bei Tisch“ im Mozarthaus Vienna, einem Museum der Wien Holding, hautnah erleben.
Im Herzen Wiens, an jenem Ort, an dem Mozart lebte, arbeitet und natürlich auch speiste, kocht der internationale Profikoch Gerhard Brugger auf. Brugger, der 2005 mit einem Michelin Stern ausgezeichnet wurde, bringt die „Wiener Schmankerl“ aus Mozarts Zeit zurück auf den Tisch – neu interpretiert und zeitgemäß verfeinert. Die Gerichte sind nicht nur eine Hommage an die Vergangenheit, sondern auch eine Einladung zum Nachkochen.
Die Speisekarte, die Brugger im Mozarthaus Vienna präsentiert, liest sich wie ein kulinarisches Märchen: Brezensuppe, Hühnerbrust mit Linsen und gebackener Apfel. Diese Gerichte sind Teil einer dreiteiligen Videoreihe, die auf www.wienholding.tv sowie auf den Instagram- und Facebook-Kanälen der Wien Holding präsentiert wird. Diese Videos laden nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitkochen ein.
Wie Zeitzeugen berichten, war Mozart ein leidenschaftlicher Genießer. Er besuchte regelmäßig die Gasthäuser Wiens und erfreute sich an den vielfältigen Speisen und Getränken, die die Stadt zu bieten hatte. Ein bekanntes Lokal seiner Zeit war „Zur Silbernen Schlange“ in der Kärntner Straße, wo er oft Menüs mit mehreren Gängen genoss.
Die aktuelle Sonderausstellung im Mozarthaus Vienna beleuchtet Mozarts kulinarische Vorlieben und die Esskultur seiner Zeit. Gezeigt werden Musikhandschriften, Briefe und historische Musikalien, die einen Einblick in das Leben des Komponisten geben. Diese Ausstellung ist weltweit die erste ihrer Art und bietet eine einzigartige Perspektive auf Mozarts Leben.
Gerhard Brugger, der ehemalige Küchenchef des Schloss Fuschl, ist heute ein erfolgreicher Gesundheitstrainer und Ernährungscoach. Seine Erfahrung und Leidenschaft für die Kochkunst spiegeln sich in den Gerichten wider, die er im Mozarthaus Vienna präsentiert.
Das Mozarthaus Vienna befindet sich in der Domgasse 5, unweit des Wiener Stephansdoms. Hier kann man die luxuriöse Wohnung besichtigen, die Mozart von 1784 bis 1787 bewohnte. In dieser Zeit schuf er einige seiner berühmtesten Werke, darunter „Le nozze di Figaro“.
Das Museum ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet und bietet einen tiefen Einblick in das Leben und Schaffen eines der größten Komponisten der Geschichte. Die Ausstellung „Mozart bei Tisch“ ist ein Muss für jeden, der mehr über die kulinarische Seite des Musikgenies erfahren möchte.
Die Kombination aus Musik und Kulinarik macht das Mozarthaus Vienna zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Ausstellung „Mozart bei Tisch“ und die kulinarischen Kreationen von Gerhard Brugger bieten eine faszinierende Reise in die Vergangenheit und zeigen, dass Mozarts Einfluss weit über die Musik hinausgeht.
Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Ausstellung besuchen und sich von der Magie Mozarts verzaubern lassen – sei es durch seine Musik oder durch die wunderbaren Gerichte, die in seinem Namen kreiert wurden.