Die Nachricht, die ganz Vorarlberg erschüttert: Die Genossenschaftsmitglieder der Vorarlberg Milch eGen haben mit überwältigender Mehrheit einem bahnbrechenden Zukunftsplan zugestimmt! Am Montagabend, dem 26. Mai 2025, versammelten sich die Landwirte in der Otten Gravour in Hohenems, um über die Zuk
Die Nachricht, die ganz Vorarlberg erschüttert: Die Genossenschaftsmitglieder der Vorarlberg Milch eGen haben mit überwältigender Mehrheit einem bahnbrechenden Zukunftsplan zugestimmt! Am Montagabend, dem 26. Mai 2025, versammelten sich die Landwirte in der Otten Gravour in Hohenems, um über die Zukunft ihrer geliebten Genossenschaft zu entscheiden. Das Ergebnis? Eine Kooperation mit der niederösterreichischen NÖM AG, die die Weichen für eine neue Ära der Milchwirtschaft in der Region stellt.
Mit einer Zustimmung von unglaublichen 96,47 Prozent haben die Mitglieder der Vorarlberg Milch eGen den Weg für eine Zusammenarbeit mit der NÖM AG geebnet. Diese Partnerschaft verspricht, die wirtschaftliche Zukunft der Genossenschaft zu sichern und gleichzeitig den Milchpreis für GVO-freie Milch um etwa 5 Cent pro Kilogramm zu erhöhen. Ein wahrer Gewinn für die Landwirte und die gesamte Region!
Der Zukunftsplan sieht eine direkte Beteiligung der Vorarlberg Milch eGen in Höhe von 3 Prozent an der NÖM AG vor. Der Produktionsbetrieb in Feldkirch wird in ein eigenständiges Unternehmen umgewandelt, das als Teil der NÖM AG den operativen Betrieb am Standort fortführt. Ein weiteres Highlight: Die Vorarlberg Milch eGen erhält einen von neun Sitzen im Aufsichtsrat der NÖM AG. Diese starke Stimme im Entscheidungsgremium eröffnet neue Möglichkeiten und sichert den Einfluss der Vorarlberger Landwirte.
Die Vorarlberg Milch eGen, mit Sitz in Feldkirch, hat eine lange und stolze Geschichte. Gegründet als eingetragene Genossenschaft, besteht sie aus rund 440 Landwirten, die zwischen dem Arlberg und dem Bodensee tätig sind. In der vergangenen Dekade hat sich die Genossenschaft als wichtiger Akteur in der österreichischen Milchwirtschaft etabliert und ihre Produkte unter der Marke „Ländle Milch“ erfolgreich vermarktet.
Die Milchgenossenschaft Niederösterreich (MGN) dient als Vorbild für die Vorarlberg Milch. Auch die MGN ist genossenschaftlich organisiert und besteht aus 2.200 Milchbauern, die ihre Milch an die NÖM AG liefern. Mit einer Beteiligung von 35 Prozent an der NÖM AG hat sich die MGN als starker Partner erwiesen. Diese erfolgreiche Struktur soll nun auch in Vorarlberg umgesetzt werden.
Für die Konsumenten bleibt alles beim Alten – und doch wird alles besser! Die beliebte Produktpalette der „Ländle Milch“ wird weiterhin in den Regalen zu finden sein, während die Qualität und der Standard der Produkte durch die Zusammenarbeit mit der NÖM AG weiter gesteigert werden. Ein klarer Vorteil für alle Milchliebhaber!
Die Kooperation mit der NÖM AG bringt nicht nur höhere Milchpreise, sondern auch Investitionen in die Produktionsinfrastruktur mit sich. Der Standort Feldkirch soll zu einem Kompetenzzentrum für Hart- und Schnittkäse ausgebaut werden. Zudem wird Feldkirch als strategischer Brückenkopf für den wichtigen Absatzmarkt Italien dienen. Die gesteigerte Milchverarbeitungsmenge und die geplanten Investitionen versprechen eine rosige wirtschaftliche Zukunft für die Vorarlberg Milch.
Josef Simon, Vorstand der NÖM AG, betont die Vorteile der Zusammenarbeit: „Alle Beteiligten werden profitieren. Der Standort Feldkirch hat eine hohe Kompetenz in der Käseherstellung und wird für uns von strategischer Bedeutung sein.“ Auch Leopold Gruber-Doberer, Geschäftsführer der MGN, zeigt sich begeistert: „Vorarlberg folgt unserem erfolgreichen Modell und sichert sich damit eine starke Position in der Milchwirtschaft.“
Nach 29 Jahren an der Spitze der Vorarlberg Milch verkündete Geschäftsführer Raimund Wachter seinen Abschied. „Mit der klaren Zustimmung unserer Mitglieder ist meine Aufgabe erfüllt. Ich bin stolz auf das Erreichte und freue mich, dass unsere Landwirte diesen neuen Weg mitgehen“, so Wachter. Seine Verdienste um die Genossenschaft werden von Obmann Robert Spiegel und Aufsichtsratsvorsitzendem Norbert Sieber in höchsten Tönen gelobt.
Die Zukunft der Vorarlberg Milch sieht vielversprechend aus. Mit der NÖM AG an ihrer Seite wird die Genossenschaft in den kommenden Jahren weiter wachsen und ihre Position auf dem nationalen und internationalen Markt stärken. Die geplanten Investitionen und der Ausbau des Käsekompetenzzentrums in Feldkirch sind nur der Anfang einer spannenden Entwicklung.
Die Vorarlberg Milch eGen hat mit diesem Zukunftsplan den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Die Landwirte können sich auf höhere Milchpreise und eine stabile wirtschaftliche Lage freuen, während die Konsumenten weiterhin in den Genuss hochwertiger Produkte kommen. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten!