In Österreichs Universitäten brodelt es gewaltig: Immer mehr Mensen schließen, und die Preise für das tägliche Mittagessen steigen unaufhörlich. Die Grünen schlagen Alarm und fordern eine radikale Kehrtwende in der Hochschulpolitik. Können sich Studenten bald kein Essen mehr leisten? Die Schließung
In Österreichs Universitäten brodelt es gewaltig: Immer mehr Mensen schließen, und die Preise für das tägliche Mittagessen steigen unaufhörlich. Die Grünen schlagen Alarm und fordern eine radikale Kehrtwende in der Hochschulpolitik.
Die Schließung von Mensen in Städten wie Graz, Innsbruck und Wien zeigt die dramatischen Folgen einer verfehlten Politik. Sigi Maurer, Wissenschaftssprecherin der Grünen, und Viktoria Kudrna von den Grünen & Alternativen Student_innen (GRAS) sind empört: "Wenn der Staat sich zurückzieht, entscheidet das Geld darüber, ob Studierende ein warmes Mittagessen bekommen. Das darf nicht sein!"
Die Grünen wollen nun mit einem Antrag im Nationalrat gegensteuern. Sie fordern ein neues Konzept für die Mensen, entwickelt vom zuständigen Ministerium und internationalen Experten. Ziel ist es, die Mensen wieder zu dem zu machen, was sie einmal waren: Orte des studentischen Lebens, die für alle zugänglich sind. Kudrna betont: "Mensen sind keine gewinnorientierten Betriebe, sondern öffentliche Bildungsräume mit sozialem Auftrag."
Die Grünen sind überzeugt: Nur so kann ein Studium für alle offenstehen. Maurer ergänzt: "Der Staat muss Verantwortung übernehmen – nicht nur für Hörsäle, sondern auch für die Infrastruktur dazwischen."
Kudrna fasst die Forderungen der GRAS zusammen: "Mensen müssen bleiben – und besser werden. Für gutes Essen. Für soziale Teilhabe. Für ein Studium, das für alle zugänglich ist."