Ein halbes Jahrhundert voller Abenteuer, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente – das Jugendzentrum Hirschstetten in der Donaustadt feiert seinen 50. Geburtstag! Mit einem spektakulären Sommerfest wurde dieses bemerkenswerte Jubiläum gebührend gefeiert. Doch was macht dieses Jugendzentrum so beson
Ein halbes Jahrhundert voller Abenteuer, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente – das Jugendzentrum Hirschstetten in der Donaustadt feiert seinen 50. Geburtstag! Mit einem spektakulären Sommerfest wurde dieses bemerkenswerte Jubiläum gebührend gefeiert. Doch was macht dieses Jugendzentrum so besonders, und welche Rolle spielt es in der größten Stadt Österreichs?
Seit seiner Gründung im Jahr 1975 hat sich das Jugendzentrum Hirschstetten zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Wiener Jugendarbeit entwickelt. Was einst als bescheidene Einrichtung begann, ist heute ein pulsierendes Zentrum für junge Menschen, das weit über die Grenzen der Donaustadt hinaus bekannt ist.
Die 1970er Jahre waren eine Zeit des Wandels und Wachstums in Wien. In Hirschstetten, einem damals noch ländlich geprägten Teil der Stadt, entstanden die ersten Gemeindebauten. Mit der Eröffnung der Schule 1973 und der Gründung des Jugendzentrums zwei Jahre später, begann eine neue Ära für die Jugend in diesem aufstrebenden Stadtteil.
Die Anfangsjahre waren geprägt von bescheidenen Räumlichkeiten, doch schon in den 1980er Jahren wurde das Zentrum erweitert. Nach mehreren Umbaumaßnahmen standen den Jugendlichen größere und modernere Räume zur Verfügung, darunter ein Jugendcafé und Discoräumlichkeiten. Diese Veränderungen spiegelten den wachsenden Bedarf an Freizeitmöglichkeiten wider.
Besonders hervorzuheben ist der ACTiN-Park, eine 8.000 Quadratmeter große Sport- und Freizeitfläche, die das Jugendzentrum seit Ende der 1990er Jahre mitbetreut. Der Park ist ein Paradebeispiel für gelungene Partizipation: Jugendliche, Anwohner und Experten arbeiteten Hand in Hand, um einen lebendigen Treffpunkt zu schaffen.
„Dieser Park ist ein zentraler Ort der Begegnung für Jung und Alt“, erklärt ein Experte für Jugendarbeit. „Er zeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Umfelds einzubeziehen.“
Am 30. August 2025 verwandelte sich der ACTiN-Park in eine riesige Festwiese. Zahlreiche Attraktionen wie Hüpfburgen, Kinderschminken, eine Zaubershow und Fußball-Darts sorgten für Spaß und Unterhaltung. Eine Fotoschau und ein Museumsstand boten Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und die Geschichte des Jugendzentrums zu entdecken.
Für die kulinarische Versorgung war ebenfalls gesorgt: Ein reichhaltiges Buffet und eine riesige Geburtstagstorte ließen keine Wünsche offen. „Es ist fantastisch zu sehen, wie viele Menschen heute hier sind, um diesen besonderen Tag zu feiern“, so ein Besucher des Festes.
Neben zahlreichen Kindern und Jugendlichen zählten auch prominente Gäste zu den Gratulanten. Gemeinderat Lukas Burian, Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy und die Jugendzentren-Obfrau Marina Hanke lobten die Arbeit des Jugendzentrums und hoben dessen Bedeutung für die Stadt hervor.
Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling, die das Fest mit einer Ansprache eröffnete, betonte: „Das Jugendzentrum Hirschstetten zeigt seit Jahrzehnten, wie wertvoll Offene Jugendarbeit für unsere Stadt ist. Hier entstehen Orte der Begegnung, wo Kinder und Jugendliche nicht nur Freizeit verbringen, sondern auch gehört werden, Rat finden und selbst mitgestalten können.“
Die Donaustadt ist der bevölkerungsreichste Bezirk Wiens und wächst stetig weiter. Mit diesem Wachstum steigt auch der Bedarf an attraktiven Orten und Angeboten für die Jugend. Das Jugendzentrum Hirschstetten erfüllt diese Anforderungen in vorbildlicher Weise.
„In einer schnell wachsenden Stadt wie Wien ist es entscheidend, Orte zu schaffen, an denen sich junge Menschen entfalten können“, erklärt ein Experte für Stadtentwicklung. „Das Jugendzentrum Hirschstetten leistet hier einen unschätzbaren Beitrag.“
Die nächsten Jahre versprechen spannend zu werden. Geplant sind weitere Projekte, die das Angebot des Jugendzentrums erweitern und den ACTiN-Park weiter aufwerten sollen. Die Einbindung der Jugendlichen in diese Prozesse bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen.
„Wir wollen auch in Zukunft ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein“, sagt ein Vertreter des Jugendzentrums. „Unsere Türen stehen allen offen, die sich engagieren und mitgestalten möchten.“
Das Erfolgsmodell des Jugendzentrums Hirschstetten könnte auch für andere Städte von Interesse sein. Die Kombination aus Partizipation, vielseitigen Angeboten und einer engen Vernetzung mit der Nachbarschaft bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für ähnliche Projekte in ganz Österreich.
„Die Erfolge, die hier erzielt wurden, sind beeindruckend“, so ein Experte für Jugendarbeit. „Andere Städte können viel von den Erfahrungen lernen, die hier in Hirschstetten gemacht wurden.“
Das Jugendzentrum Hirschstetten feiert nicht nur ein beeindruckendes Jubiläum, sondern blickt auch auf eine bewegte Geschichte zurück. Als Vorreiter in der Offenen Jugendarbeit hat es Maßstäbe gesetzt und wird dies auch in Zukunft tun. Mit seinem breiten Angebot und der aktiven Einbindung der Jugendlichen bleibt es ein zentraler Bestandteil der Wiener Jugendarbeit.
„Wir sind stolz auf das, was wir in den letzten 50 Jahren erreicht haben“, sagt ein Mitarbeiter des Zentrums. „Und wir freuen uns darauf, auch in den nächsten Jahrzehnten für die Jugend da zu sein.“