Österreichs Privatsender stehen am Abgrund! Die Bundesregierung unterschätzt die dramatischen Folgen der Rezession und den unaufhaltsamen Angriff der Big-Tech-Giganten auf den heimischen Rundfunk. Ist das das Ende des privaten Fernsehens und Radios?Privatsender in der Krise: Was steckt dahinter?Die
Österreichs Privatsender stehen am Abgrund! Die Bundesregierung unterschätzt die dramatischen Folgen der Rezession und den unaufhaltsamen Angriff der Big-Tech-Giganten auf den heimischen Rundfunk. Ist das das Ende des privaten Fernsehens und Radios?
Die Lage ist ernst, warnt Mario Frühauf, Vorsitzender des Verbands Österreichischer Privatsender. Über drei Jahre Rezession und der unbarmherzige Wettbewerb mit internationalen Online-Plattformen haben die österreichischen Privatsender in eine prekäre Situation gebracht. Diese Plattformen ziehen satte 60 Prozent der Werbeumsätze aus Österreich ab und lassen den heimischen Sendern das Wasser abgraben.
Die Regierung hat neue Budgetmaßnahmen für den Medienbereich angekündigt. Doch während der Printsektor zusätzliche Mittel erhält, gehen die Privatsender leer aus. Ein Skandal, der für Frühauf absolut unverständlich ist! Die Privatsender sehen sich als unverzichtbaren Bestandteil der österreichischen Medienlandschaft, der dringend auf Unterstützung angewiesen ist.
Bundesminister Babler betont die Bedeutung einer freien und vielfältigen Medienlandschaft als Grundpfeiler der Demokratie. Doch was ist mit den Privatsendern, die täglich hochwertige Informations- und Unterhaltungssendungen produzieren? Sie bieten niederschwelligen Zugang zu geprüften Fakten und ausgewogener Information. Soll diese Vielfalt der Vergangenheit angehören?
Besonders kritisch sieht der Verband die geplante Investitionsverpflichtung für Streaming-Anbieter, die in österreichische Produktionen investieren sollen. Für die Privatsender, die ohnehin schon hohe Summen in Nachrichten- und Sportproduktionen stecken, wäre dies eine kaum tragbare Last. Eine zusätzliche Belastung, die in der aktuellen Situation kontraproduktiv wäre.
Frühauf fordert entschlossene Maßnahmen der Regierung, um die Vielfalt und Qualität des Medienmarkts zu sichern. Es darf keine Unausgewogenheit bei den Förderungen geben! Nur durch fairen Wettbewerb kann das Fundament einer stabilen Demokratie gesichert werden.
Die Zukunft der österreichischen Privatsender steht auf dem Spiel. Wird die Regierung handeln, bevor es zu spät ist?