Einmal im Jahr verwandelt sich Wien in ein Mekka für junge Mathematik-Genies, die beim weltweit größten Mathematikwettbewerb, dem „Känguru der Mathematik“, ihr Können unter Beweis stellen. Am 15. Mai 2025 war es wieder soweit: Die besten jungen Rechenkünstler der Stadt wurden in einer feierlichen Ze
Einmal im Jahr verwandelt sich Wien in ein Mekka für junge Mathematik-Genies, die beim weltweit größten Mathematikwettbewerb, dem „Känguru der Mathematik“, ihr Können unter Beweis stellen. Am 15. Mai 2025 war es wieder soweit: Die besten jungen Rechenkünstler der Stadt wurden in einer feierlichen Zeremonie in der Bildungsdirektion für Wien geehrt.
Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs zeigte sich begeistert von der Leistung der Schülerinnen und Schüler. „Herzliche Gratulation an alle. Es freut mich sehr, dass so viele junge Menschen den Mut haben, sich einem Mathematikwettbewerb zu stellen“, betonte Fuchs in ihrer Ansprache. Und das ist keine Kleinigkeit: Mehr als sechs Millionen Kinder und Jugendliche aus über 80 Ländern nehmen jährlich am „Känguru der Mathematik“ teil!
Die Aufgaben des Wettbewerbs sind berüchtigt und bringen selbst die klügsten Köpfe ins Grübeln. Ein Beispiel aus der 7.-8. Schulstufe: Auf einer australischen Farm leben Emus, Schlangen und Kängurus zusammen. Die Tiere haben zusammen 18 Augen, 7 Schwänze und 24 Beine. Die Frage: Wie viele Kängurus leben auf der Farm? Die Lösung ist nichts für schwache Nerven: Fünf Kängurus, wie die Lösung (E) verrät.
Für alle, die Lust auf mehr Kopfnüsse haben, bietet die Webseite www.kaenguru.at spannende Rätsel und Quizfragen.
Der „Känguru der Mathematik“-Wettbewerb findet seit 1995 jedes Jahr am dritten Donnerstag im März statt. Ursprünglich in Australien ins Leben gerufen, hat er sich schnell über den gesamten Globus verbreitet. Die Kombination aus kniffligen Aufgaben und der Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen aus aller Welt zu messen, macht diesen Wettbewerb so besonders.
Die Siegerehrung in Wien wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis für die jungen Talente und ihre Familien. Die strahlenden Gesichter der Preisträger und der Stolz der anwesenden Eltern und Lehrer machten die Veranstaltung zu einem emotionalen Höhepunkt.
Wer wird wohl im nächsten Jahr die Mathematik-Krone erobern? Eines ist sicher: Die Konkurrenz schläft nicht und die Spannung steigt schon jetzt!