Am 22. Jänner 2026 fand ein entscheidendes Gespräch in St. Pölten statt. Der Verein LKGmündbleibt, der sich vehement für den Erhalt des Landesklinikums Gmünd einsetzt, traf auf Landesrat Kasser. Trotz intensiver Proteste und einer beeindruckenden Sammlung von über 25.000 Unterschriften blieb das Erg
Am 22. Jänner 2026 fand ein entscheidendes Gespräch in St. Pölten statt. Der Verein LKGmündbleibt, der sich vehement für den Erhalt des Landesklinikums Gmünd einsetzt, traf auf Landesrat Kasser. Trotz intensiver Proteste und einer beeindruckenden Sammlung von über 25.000 Unterschriften blieb das Ergebnis ernüchternd. Die Zukunft des Krankenhauses ist ungewiss, doch der Kampfgeist der Gmünder Bürgerinnen und Bürger ist ungebrochen. Die regionale Gesundheitsversorgung steht auf dem Spiel, und die Zeit drängt.
Das Landesklinikum Gmünd ist seit Jahrzehnten ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung in der Region. Es ist weder baufällig noch asbestbelastet, sondern funktionstüchtig und barrierefrei. Dennoch ist es im Rahmen des Gesundheitspakts 2040+ zur Schließung vorgesehen. Die Begründung der Landesregierung erscheint vielen Bürgern als fadenscheinig und politisch motiviert. Der Bezirk Gmünd gilt als politisch vernachlässigbar, da er zu wenige Stimmen für landesweite Wahlen liefert.
Der Gesundheitspakt 2040+ verspricht offiziell eine Verbesserung der Versorgungssicherheit. Doch in der Realität sehen sich die Bürger mit dem Abbau eines funktionierenden Krankenhauses konfrontiert. Der geplante Schließungstermin im Jahr 2027 fällt auffällig mit dem politischen Wahlkalender zusammen. Ein gleichwertiger Ersatz oder ein Auffangnetz sind nicht vorgesehen, was die Bevölkerung noch mehr verunsichert.
In anderen Bundesländern Österreichs sowie in Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung. Während in Deutschland und der Schweiz oft auf dezentrale Strukturen gesetzt wird, zeigt sich in Österreich eine Tendenz zur Zentralisierung. Diese Entwicklung wird in Gmünd besonders kritisch gesehen, da lokale Bedürfnisse nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Die Schließung des Landesklinikums hätte weitreichende Folgen für die Bürger. Lange Wartezeiten und verzögerte Sekundärtransporte sind bereits jetzt Realität. Die Menschen in der Region befürchten eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung und einen Verlust an Lebensqualität. Die Schließung würde nicht nur die Patienten, sondern auch die Angestellten des Krankenhauses betreffen.
Die Bevölkerung von Gmünd und Umgebung hat sich mit über 25.000 Unterschriften klar gegen die Schließung ausgesprochen. Diese beeindruckende Zahl zeigt, wie wichtig das Krankenhaus für die Region ist. Die Landesregierung argumentiert mit Kosteneinsparungen, doch die Bürger fragen sich, ob der Preis für die Gesundheit der Menschen nicht zu hoch ist.
Experten warnen, dass die Schließung des Krankenhauses langfristig höhere Kosten verursachen könnte. Der Mangel an lokaler Gesundheitsversorgung könnte zu einer Überlastung anderer Kliniken führen und die Qualität der Versorgung insgesamt verschlechtern. Eine echte Reform, die regional gerecht und volkswirtschaftlich tragfähig ist, wird gefordert.
Die Bürger von Gmünd geben nicht auf. Am 23. April wird eine große Demonstration in St. Pölten stattfinden, um gegen die Schließung zu protestieren. Der Verein LKGmündbleibt fordert eine Wiederaufschnürung des Gesundheitspakts 2040+ und eine echte Reform, die die Versorgung verbessert, anstatt sie abzubauen.
Die Obfrau des Vereins, Tamara Schönsgibl, bleibt kämpferisch: „Es geht um die Gesundheitsversorgung in unserer Region. Die große Mehrheit der Gmünder ist gegen die Schließung des Spitals. Daher werden wir uns weiter mit vollem Einsatz für die bestmögliche Gesundheitsversorgung vor Ort einsetzen.“
Die Diskussion um das Landesklinikum Gmünd ist ein Beispiel für die Herausforderungen, vor denen viele Regionen in Österreich stehen. Die Bürger kämpfen für ihre Gesundheitsversorgung und fordern eine Politik, die die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Gmünd zu sichern.
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