Am Sonntag, dem 10. August 2025, um 22.15 Uhr wird eine neue Folge der beliebten ORF-Kulturdokureihe „dokFilm“ ausgestrahlt, die Lienz, das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zentrum Osttirols, in den Mittelpunkt rückt. Diese Dokumentation verspricht, die verborgenen Schätze und die einzigartig
Am Sonntag, dem 10. August 2025, um 22.15 Uhr wird eine neue Folge der beliebten ORF-Kulturdokureihe „dokFilm“ ausgestrahlt, die Lienz, das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zentrum Osttirols, in den Mittelpunkt rückt. Diese Dokumentation verspricht, die verborgenen Schätze und die einzigartige Geschichte dieser malerischen Stadt zu enthüllen.
Lienz, oft als das Tor zu den Dolomiten bezeichnet, war schon immer ein bedeutender Knotenpunkt in der Region. Die Stadt hat sich von einem bescheidenen Bädertourismusziel zu einer begehrten Alpinismusdestination entwickelt. Diese Transformation hat nicht nur den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt gefördert, sondern auch ihre kulturelle Identität geprägt.
Der Film von Regisseur Felix Breisach bietet intime Einblicke in das Leben prominenter Persönlichkeiten, die ihre Wurzeln in Lienz haben. Eberhard Forcher, ein bekannter Musiker und ehemaliger Ö3-Moderator, teilt seine Erinnerungen an die Stadt, die ihn geprägt hat. Ebenso gibt Inge Prader, eine renommierte Mode- und Porträtfotografin, einen Einblick in ihre Karriere, die in den Straßen von Lienz begann. Auch Wolfgang Mitterer, ein Pionier der elektroakustischen Musik, erzählt von seiner Verbundenheit zur Stadt und ihrer inspirierenden Wirkung auf seine Musik.
Die Dokumentation beleuchtet nicht nur die individuellen Geschichten der Protagonisten, sondern auch die historische Entwicklung von Lienz. Kritiker-Papst Hans Weigel beschrieb die Stadt einst als asketisch und patriarchalisch – Eigenschaften, die typisch für Tirol sind und in Lienz besonders ausgeprägt erscheinen. Diese Charakteristika haben die Stadt über die Jahrhunderte hinweg geprägt und ihr einen unverwechselbaren Charme verliehen.
Die katholische Kirche spielt in Tirol traditionell eine zentrale Rolle, und Lienz ist da keine Ausnahme. Die Stadtpfarrkirche mit ihrer historischen Orgel, auf der Wolfgang Mitterer schon in jungen Jahren spielte, ist ein Symbol für die tief verwurzelten religiösen Traditionen der Region. Diese Traditionen haben das kulturelle Leben der Stadt stark beeinflusst und prägen es bis heute.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern wie Salzburg oder Innsbruck hat Lienz eine einzigartige Entwicklung durchlaufen. Während Salzburg für seine barocke Architektur und kulturellen Veranstaltungen bekannt ist und Innsbruck als Wintersportmetropole gilt, bietet Lienz eine Mischung aus beidem. Die Stadt vereint die Schönheit der Natur mit einer reichen kulturellen Geschichte und bietet so ein unvergleichliches Erlebnis für Besucher und Einheimische gleichermaßen.
Die Dokumentation zeigt, wie die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt das Leben der Einwohner beeinflusst hat. Viele Lienzer sehen sich selbst als Hüter einer reichen Tradition, die sie stolz an die kommenden Generationen weitergeben. Diese Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt ist ein zentrales Thema der Doku und verdeutlicht, wie wichtig die Bewahrung der lokalen Kultur ist.
Was bringt die Zukunft für Lienz? Experten sind sich einig, dass die Stadt weiterhin von ihrer einzigartigen Lage und ihrem kulturellen Erbe profitieren wird. Der Tourismus wird voraussichtlich weiter wachsen, insbesondere durch die zunehmende Beliebtheit des Alpinismus und die steigende Nachfrage nach authentischen kulturellen Erlebnissen.
Die „dokFilm“-Premiere „Mein Lienz“ bietet einen fesselnden Einblick in die Geschichte und Kultur einer Stadt, die oft im Schatten ihrer bekannteren Nachbarn steht. Durch die persönlichen Geschichten der Protagonisten und die historische Perspektive wird deutlich, warum Lienz eine der verborgenen Perlen Tirols ist. Diese Dokumentation ist ein Muss für alle, die mehr über die faszinierende Geschichte und die Menschen hinter dieser einzigartigen Stadt erfahren möchten.
Verpassen Sie nicht die Premiere am 10. August 2025 auf ORF 2 und ORF ON!