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Politik

Letzte Chance: So können Wiens Jugendliche die Zukunft mitgestalten!

21. Oktober 2025 um 11:38
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Die Uhr tickt! Noch wenige Tage bleiben, um sich für das Wiener Kinder- und Jugendparlament 2025/26 anzumelden. Diese einzigartige Möglichkeit bietet Kindern und Jugendlichen aus Wien die Chance, aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitzuwirken. Die Anmeldung endet am 24. Oktober, und die Teilnahme v

Die Uhr tickt! Noch wenige Tage bleiben, um sich für das Wiener Kinder- und Jugendparlament 2025/26 anzumelden. Diese einzigartige Möglichkeit bietet Kindern und Jugendlichen aus Wien die Chance, aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitzuwirken. Die Anmeldung endet am 24. Oktober, und die Teilnahme verspricht spannende Einblicke in die demokratischen Prozesse und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen.

Was ist das Wiener Kinder- und Jugendparlament?

Das Wiener Kinder- und Jugendparlament ist ein innovatives Projekt, das seit 2021 jährlich stattfindet. Es ist Teil der Wiener Kinder- und Jugendstrategie 2025–2030, mit der Wien die kinder- und jugendfreundlichste Stadt der Welt werden möchte. Jedes Jahr nehmen rund 300 junge Menschen aus ganz Wien teil, um gemeinsam mit Politik und Verwaltung an der Zukunft ihrer Stadt zu arbeiten.

Mitreden, Mitgestalten, Mitentscheiden

Das Projekt geht weit über eine bloße Diskussionsplattform hinaus. Hier können junge Menschen ihre Ideen direkt einbringen und zusammen mit Experten und Vertreter der Stadt an Lösungen für aktuelle Themen arbeiten. Ob Bildung, Freizeit, Umwelt oder Zusammenleben – die Themen sind vielfältig und betreffen die Jugendlichen direkt. Die Ergebnisse fließen direkt in die Arbeit der Stadt Wien ein und können somit reale Veränderungen bewirken.

Warum ist das wichtig?

Vizebürgermeisterin und Jugendstadträtin Bettina Emmerling betont die Wichtigkeit der Beteiligung junger Menschen: „Junge Menschen wissen genau, was in ihrer Stadt wichtig ist – und beim Kinder- und Jugendparlament können sie ihre Ideen direkt einbringen und gemeinsam mit der Stadt an Lösungen arbeiten.“ Diese Initiative stärkt nicht nur das Vertrauen in politische Prozesse, sondern fördert auch das Bewusstsein für demokratische Mitbestimmung.

Ein Blick in die Geschichte

Die Idee, Jugendliche in politische Prozesse einzubinden, ist nicht neu. Schon in den 1990er Jahren gab es in verschiedenen europäischen Städten erste Ansätze, Jugendparlamente zu etablieren. Diese Projekte zielten darauf ab, junge Menschen frühzeitig an politische Prozesse heranzuführen und ihnen eine Stimme zu geben. In Wien wurde das Kinder- und Jugendparlament im Jahr 2021 ins Leben gerufen und hat sich seitdem als fester Bestandteil der städtischen Jugendbeteiligung etabliert.

Wie läuft das Ganze ab?

Das Parlament tagt zwischen November 2025 und April 2026. Der Auftakt beginnt mit einem Kennenlerntermin, gefolgt von thematischen Ausschüssen, in denen an konkreten Maßnahmen gearbeitet wird. Experten der Verwaltung begleiten den Prozess, um sicherzustellen, dass die Ideen der Jugendlichen in umsetzbare Projekte münden. Die Abschlussveranstaltung findet im Wiener Rathaus statt, wo die Ergebnisse der Stadtregierung übergeben werden.

Wer kann mitmachen?

Das Kinder- und Jugendparlament richtet sich an zwei Altersgruppen:

  • Kinderparlament: Gruppen ab dem letzten Kindergartenjahr sowie Schulklassen von der 1. bis zur 8. Schulstufe. Die Teilnahme erfolgt per Losverfahren.
  • Jugendparlament: Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren aus ganz Wien können sich einzeln anmelden.

Anmeldungen sind noch bis zum 24. Oktober 2025 über junges.wien.gv.at möglich.

Die Auswirkungen auf die Bürger

Die Teilnahme am Kinder- und Jugendparlament hat weitreichende Auswirkungen. Zum einen ermöglicht es den Jugendlichen, ihre Stadt aktiv mitzugestalten und ihre Ideen einzubringen. Zum anderen fördert es das Verständnis für demokratische Prozesse und stärkt das Vertrauen in die Politik. Für die Stadt Wien bedeutet es, dass die Bedürfnisse und Wünsche der jungen Generation direkt in die Stadtplanung einfließen, was zu einer lebenswerteren Stadt für alle führt.

Expertenmeinung

Ein Experte für Jugendbeteiligung erklärt: „Solche Projekte sind entscheidend, um das politische Interesse und Engagement junger Menschen zu fördern. Sie lernen, dass ihre Stimme zählt und dass sie tatsächlich etwas bewegen können. Das stärkt nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern auch die Demokratie insgesamt.“

Ein Blick in die Zukunft

Die Stadt Wien hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 die kinder- und jugendfreundlichste Stadt der Welt zu werden. Das Kinder- und Jugendparlament ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. Durch die direkte Beteiligung junger Menschen an politischen Prozessen wird nicht nur die Stadtgestaltung verbessert, sondern auch die politische Bildung gefördert. In Zukunft könnten ähnliche Projekte auch in anderen Städten Österreichs und Europas umgesetzt werden, um die Jugendbeteiligung weiter zu stärken.

Politische Zusammenhänge

Die Initiative ist Teil einer größeren Strategie der Stadt Wien, die Jugendbeteiligung zu fördern und die Stadtpolitik inklusiver zu gestalten. Dies steht im Einklang mit internationalen Bestrebungen, die politische Bildung und Beteiligung junger Menschen zu stärken. Die Stadtverwaltung arbeitet eng mit Bildungseinrichtungen und Jugendorganisationen zusammen, um sicherzustellen, dass die Jugendlichen die bestmögliche Unterstützung erhalten.

Die Teilnahme am Kinder- und Jugendparlament ist eine einmalige Gelegenheit für junge Menschen, die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitzugestalten. Die Anmeldung endet am 24. Oktober, und die Stadt Wien freut sich auf zahlreiche engagierte Teilnehmer. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf junges.wien.gv.at.

Schlagworte

#Demokratie#Jugendbeteiligung#Kinder- und Jugendparlament#Mitbestimmung#Stadtentwicklung#Wien#Zukunft

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