Wien, 30. Januar 2026 – Das Kunsthistorische Museum Wien steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Kulinarik und Kunst. Mit dem neuen Themenpfad „A Bite of Art“ wird eine einzigartige Verbindung zwischen der Darstellung von Essen und Trinken in der Kunst und der realen Kulinarik geschaffen. Diese Ini
Wien, 30. Januar 2026 – Das Kunsthistorische Museum Wien steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Kulinarik und Kunst. Mit dem neuen Themenpfad „A Bite of Art“ wird eine einzigartige Verbindung zwischen der Darstellung von Essen und Trinken in der Kunst und der realen Kulinarik geschaffen. Diese Initiative ist Teil des Jahresthemas „Vienna Bites“ des WienTourismus, das die kulinarische Vielfalt der Stadt in den Mittelpunkt stellt.
Die Darstellung von Essen und Trinken in der Kunst hat eine lange Tradition. Bereits in der Antike wurden Festmahle und opulente Tafeln in Mosaiken und Fresken festgehalten. Im Mittelalter und der Renaissance erlebte die Darstellung von Speisen und Getränken in der Kunst eine Blütezeit. Künstler wie Pieter Bruegel der Ältere und Jacob Jordaens widmeten sich in ihren Gemälden den Themen Festtafeln und Marktszenen, die nicht nur den Überfluss, sondern auch die Symbolik der Vergänglichkeit darstellten.
Während in Österreich die Verbindung von Kunst und Kulinarik besonders zelebriert wird, sind ähnliche Ansätze auch in anderen Ländern zu finden. In Deutschland beispielsweise gibt es zahlreiche Museen, die kulinarische Führungen anbieten, während in der Schweiz die Verbindung von Kunst und Schokolade ein beliebtes Thema ist. Diese internationalen Vergleiche zeigen, dass die Kombination von Kunst und Kulinarik ein universelles Thema ist, das Menschen weltweit fasziniert.
Für die Wiener Bürger und Besucher der Stadt bedeutet das Angebot des Kunsthistorischen Museums eine Bereicherung des kulturellen Lebens. Die Möglichkeit, Kunstwerke im Kontext der Kulinarik zu erleben, bietet eine neue Perspektive auf beide Bereiche. Ein Beispiel ist das Sonntagsfrühstück in der Kuppelhalle des Museums, das nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein kulturelles Erlebnis darstellt. Diese Veranstaltungen fördern nicht nur den Tourismus, sondern stärken auch das Bewusstsein für die kulturelle Vielfalt der Stadt.
Das Kunsthistorische Museum erwartet im Jahr 2026 einen Anstieg der Besucherzahlen um 15 Prozent, was auf das gesteigerte Interesse an den Kunst & Kulinarik-Paketen zurückzuführen ist. Laut einer Umfrage unter den Besuchern gaben 80 Prozent an, dass sie die Kombination aus Kunst und Kulinarik als besonders ansprechend empfinden. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung solcher innovativen Ansätze für die Attraktivität von Museen.
Dr. Maria Huber, Kunsthistorikerin und Expertin für die Darstellung von Kulinarik in der Kunst, erklärt: „Die Verbindung von Kunst und Kulinarik bietet eine einzigartige Möglichkeit, die kulturellen und historischen Hintergründe der dargestellten Szenen besser zu verstehen. Es ist faszinierend zu sehen, wie Künstler durch die Jahrhunderte hinweg das Thema Essen und Trinken in ihren Werken interpretiert haben.“
Die Zukunft der Verbindung von Kunst und Kulinarik sieht vielversprechend aus. Das Kunsthistorische Museum plant, das Angebot in den kommenden Jahren weiter auszubauen und neue Formate zu entwickeln, die noch mehr Menschen ansprechen. Denkbar sind Kooperationen mit internationalen Künstlern und Köchen, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Diese Entwicklungen könnten Wien als Zentrum für Kunst und Kulinarik weiter stärken und neue Zielgruppen anziehen.
Die Initiative „A Bite of Art“ des Kunsthistorischen Museums Wien ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kunst und Kulinarik auf innovative Weise verbunden werden können. Diese Kombination bietet nicht nur ein einzigartiges Erlebnis für die Besucher, sondern trägt auch zur kulturellen Vielfalt und Attraktivität der Stadt bei. Interessierte sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, diese außergewöhnliche Verbindung aus Kunst und Genuss selbst zu erleben. Weitere Informationen und Termine finden Sie auf der Website des Kunsthistorischen Museums.