Die diesjährige ART&ANTIQUE HOFBURG Vienna wird zu einem besonderen Erlebnis für Kunstliebhaber und Philanthropen gleichermaßen. Im Fokus steht die Sonderpräsentation „Kunst zeigt Mitgefühl“, organisiert von der WE&ME Foundation. Diese Ausstellung hebt 17 beeindruckende Werke des österreichi
Die diesjährige ART&ANTIQUE HOFBURG Vienna wird zu einem besonderen Erlebnis für Kunstliebhaber und Philanthropen gleichermaßen. Im Fokus steht die Sonderpräsentation „Kunst zeigt Mitgefühl“, organisiert von der WE&ME Foundation. Diese Ausstellung hebt 17 beeindruckende Werke des österreichischen Künstlers Wilhelm Jaruska hervor, die von seiner Tochter Livia Drennig-Jaruska zur Verfügung gestellt wurden.
Wilhelm Jaruska, ein Künstler, der von 1916 bis 2008 lebte, hat in Wien ein beeindruckendes künstlerisches Erbe hinterlassen. Seine Werke sind bekannt für die präzise Beobachtung der Natur und eine feinsinnige, poetische Formensprache. Diese Ausstellung bietet eine seltene Gelegenheit, seine Werke zu sehen, die von atmosphärischen Landschaften bis hin zu figürlichen Kompositionen reichen.
Die Ausstellung ist nicht nur eine Hommage an Jaruskas künstlerisches Schaffen, sondern auch eine Initiative zur Unterstützung der WE&ME Foundation. Diese Organisation setzt sich mit großem Engagement für die Forschung und Aufklärung über ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) ein. Die Werke können gegen eine Spende erworben werden, deren Erlös direkt der Stiftung zugutekommt.
In einer Zeit, in der der Aktionsplan zu Postakuten Infektionssyndromen (PAIS) erneut verschoben wurde und die soziale Absicherung von Betroffenen nicht gewährleistet ist, zeigt diese Ausstellung, wie private Initiativen dort handeln, wo die Politik zögert. Die Gründer der WE&ME Foundation, Gabriele und Gerhard Ströck, betonen die Bedeutung solcher Initiativen, um in schwierigen Zeiten Unterstützung zu bieten.
Die Ausstellung umfasst Werke wie „Donau bei Hainburg“, „Erdbeerernte in Raasdorf“ und „Mädchen in der U-Bahn“. Diese Arbeiten spiegeln Jaruskas Fähigkeit wider, flüchtige Momente in eine zeitlose, stille Intensität zu übersetzen. Seine Werke sind ein Zeugnis seines tiefen Verständnisses für das Wechselspiel zwischen Mensch und Umwelt.
Am 14. November 2025 wird im Rahmen der ART&ANTIQUE HOFBURG Vienna die Ausstellung „Stille – Silence. Bilder, Worte, Klänge“ zu sehen sein. Mitwirkende sind Chris Lohner, Julius Berger und Hyun-Jung Berger sowie Kinder aus Südtirol. Diese Ausstellung verspricht ein multisensorisches Erlebnis, das die Besucher in eine Welt der Ruhe und Reflexion entführt.
Die WE&ME Foundation ist nicht die einzige Organisation, die sich für ME/CFS einsetzt. Am 19. November 2025 findet im Palais Coburg eine weitere wichtige Privatinitiative zugunsten der Erforschung von ME/CFS statt. Diese Spendengala, organisiert von jungen Wegbegleitern der Ströck-Söhne, finanziert die ME/CFS-Biobank der MedUni Wien, die von Eva Untersmayr-Elsenhuber geleitet wird.
ME/CFS ist eine komplexe, chronische Erkrankung, die das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Die Symptome reichen von extremer Erschöpfung bis zu kognitiven Beeinträchtigungen. Trotz der Schwere der Erkrankung gibt es noch immer viele Unklarheiten über die Ursachen und effektive Behandlungsmethoden.
Die WE&ME Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Lücken zu schließen, indem sie die Forschung unterstützt und das Bewusstsein für ME/CFS schärft. Durch Veranstaltungen wie die ART&ANTIQUE HOFBURG Vienna trägt die Stiftung dazu bei, die dringend benötigten Mittel für die Forschung zu sammeln und die Öffentlichkeit über diese oft missverstandene Erkrankung aufzuklären.
Die Unterstützung für ME/CFS-Forschung wächst, und mit Initiativen wie der WE&ME Foundation und der ME/CFS-Biobank der MedUni Wien gibt es Hoffnung auf Fortschritte in der Behandlung und dem Verständnis dieser Erkrankung. Die Kombination aus Kunst und Philanthropie, wie sie in der ART&ANTIQUE HOFBURG Vienna zu sehen ist, zeigt, wie kreative Ansätze zur Bewältigung globaler Gesundheitsherausforderungen beitragen können.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Arbeit der WE&ME Foundation finden Sie auf ihrer Website.