Die Wiener Kulturszene steht Kopf! Am 23. Juni 2025 um 22:30 Uhr erwartet die Zuschauer von ORF 2 und ORF ON ein wahres Feuerwerk der Kreativität. Der „kulturMontag“ präsentiert nicht nur den neuen, spektakulären musikalischen Streich von Nils Strunk, dem gefeierten Star der „Schachnovelle“, sondern
Die Wiener Kulturszene steht Kopf! Am 23. Juni 2025 um 22:30 Uhr erwartet die Zuschauer von ORF 2 und ORF ON ein wahres Feuerwerk der Kreativität. Der „kulturMontag“ präsentiert nicht nur den neuen, spektakulären musikalischen Streich von Nils Strunk, dem gefeierten Star der „Schachnovelle“, sondern nimmt die Zuschauer auch mit auf einen literarischen Roadtrip mit der gefeierten Autorin Nell Zink. Und als wäre das nicht genug, wird der Abend mit einer tiefgründigen Dokumentation über die bedeutende österreichische Schriftstellerin Marlene Streeruwitz abgerundet.
Nils Strunk, das Multitalent aus Schleswig-Holstein, hat die österreichische Kulturlandschaft im Sturm erobert. Geboren in Bad Oldesloe und aufgewachsen in Lübeck, hat Strunk eine beeindruckende Karriere hingelegt, die seinesgleichen sucht. Schon als Jugendlicher spielte er in verschiedenen Bands und schnupperte als Regie-Hospitant bei Größen wie Andrea Breth erste Theaterluft. Sein Debüt als Regisseur gab er mit dem Stück „Mozart und Salieri“ am Staatstheater Karlsruhe.
Seit 2021/22 ist Strunk festes Ensemblemitglied am renommierten Wiener Burgtheater. Sein jüngstes Projekt, eine mutige Neuinterpretation von Mozarts „Zauberflöte“, wurde ein Kassenschlager und festigte seinen Ruf als innovativer Künstler. Nun hat er sich mit der berühmten Oper „Carmen“ ein weiteres Meisterwerk vorgenommen. Unter dem Titel „Killing Carmen“ wird diese Produktion im Oktober an der Wiener Volksoper Premiere feiern, doch zuvor steht ihre Uraufführung auf dem Wiener Donauinselfest an.
Strunks „Killing Carmen“ ist keine gewöhnliche Opernaufführung. Gemeinsam mit Lukas Schrenk und Gabriel Cazes hat Strunk eine einzigartige Mischung aus Jazz, Flamenco, Western, Musical, Pop und Chanson geschaffen. Dieses künstlerische Abenteuer, das sich über verschiedene Musikstile erstreckt, verspricht, das Publikum zu begeistern und die Grenzen der traditionellen Oper zu sprengen.
„Nils Strunk hat eine einzigartige Fähigkeit, klassische Stoffe zu nehmen und ihnen neues Leben einzuhauchen“, erklärt ein fiktiver Experte. „Seine Arbeit mit 'Carmen' zeigt, wie vielseitig und zeitgemäß Oper sein kann.“
Nell Zink, eine der aufregendsten Stimmen der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur, nimmt die Zuschauer des „kulturMontag“ auf eine literarische Reise durch Berlin mit. Zink, die ursprünglich aus Virginia stammt, wurde von dem berühmten Autor Jonathan Franzen entdeckt, nachdem sie ihn in einem Leserbrief für seine mangelnden Vogelkenntnisse kritisiert hatte. Diese ungewöhnliche Begegnung führte zu einer Förderung, die Zinks Karriere beflügelte.
Mit ihrem neuen Roman „Sister Europe“ hat sie erneut die literarische Welt aufgerüttelt. Der Roman, der in Berlin spielt, ist eine scharfsinnige, humorvolle Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Diskursen. Zink nimmt kein Blatt vor den Mund und adressiert Themen wie Wokeness, Toleranz und Rassismus mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Witz und Scharfsinn.
Der „kulturMontag“ begleitet Zink auf einem Roadtrip durch die deutsche Hauptstadt, bei dem sie Einblicke in ihren kreativen Prozess und die Themen ihres Romans gibt. „Nell Zink hat eine außergewöhnliche Gabe, komplexe gesellschaftliche Themen mit Leichtigkeit und Humor zu behandeln“, so ein fiktiver Literaturkritiker. „Ihr neuer Roman ist eine meisterhafte Satire unserer Zeit.“
Zum Abschluss des Abends widmet sich der „kulturMontag“ der österreichischen Schriftstellerin Marlene Streeruwitz, die am 23. Juni 2025 ihren 75. Geburtstag feiert. Streeruwitz, geboren in Baden bei Wien, hat sich seit den 1990er Jahren mit ihren Theaterstücken und Romanen einen Namen gemacht. Ihre Werke sind bekannt für ihre außergewöhnliche Sprache und Form, sowie für ihre kritische Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen.
Die Dokumentation „Auf der Suche nach der eigenen Sprache – Marlene Streeruwitz im Porträt“ beleuchtet das Leben und Werk dieser bedeutenden Autorin. Streeruwitz selbst gewährt seltene Einblicke in ihre Biografie und reflektiert über die gesellschaftlichen Bedingungen, die ein freies und selbstbestimmtes Leben – insbesondere für Frauen – erschweren.
„Marlene Streeruwitz ist eine der wichtigsten feministischen Stimmen unserer Zeit“, sagt ein fiktiver Literaturwissenschaftler. „Ihre Werke fordern uns heraus, über die gesellschaftlichen Strukturen nachzudenken, die unsere Freiheit einschränken.“
Mit dieser außergewöhnlichen Mischung aus Musik, Literatur und Dokumentation verspricht der „kulturMontag“ am 23. Juni 2025 ein unvergessliches Erlebnis für alle Kulturinteressierten zu werden. Die Sendung bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch tiefgründige Einblicke und Denkanstöße zu aktuellen Themen unserer Gesellschaft.