Die VÖPE-Herbstkonferenz 2025, die am 28. Oktober im T-Center Wien stattfand, entwickelte sich zu einem spannenden Schauplatz für die Diskussionen zwischen Interessensvertretern und der Politik. Unter dem provokanten Motto „Was braucht Politik?“ kamen zahlreiche prominente Vertreter aus Wirtschaft u
Die VÖPE-Herbstkonferenz 2025, die am 28. Oktober im T-Center Wien stattfand, entwickelte sich zu einem spannenden Schauplatz für die Diskussionen zwischen Interessensvertretern und der Politik. Unter dem provokanten Motto „Was braucht Politik?“ kamen zahlreiche prominente Vertreter aus Wirtschaft und Politik zusammen, um über die Zukunft der Zusammenarbeit zu debattieren.
Die Vereinigung Österreichischer Projektentwickler (VÖPE) hat sich seit ihrer Gründung vor fünf Jahren zu einem bedeutenden Akteur im Bereich der Bau- und Immobilienentwicklung in Österreich entwickelt. Mit über 90 Mitgliedsunternehmen bietet die VÖPE eine Plattform für den Austausch von Fachexpertise und die Förderung von Projekten, die den österreichischen Wohn- und Lebensraum gestalten. Diese Konferenz bot eine Bühne, um über die Rolle der VÖPE und ihre Beiträge zur politischen Landschaft zu sprechen.
Ein zentraler Punkt der Konferenz war die Bereitstellung unparteiischer Fachexpertise durch die VÖPE. Manfred Haimbuchner, Landeshauptmann-Stellvertreter und Wohnbaureferent der oberösterreichischen Landesregierung, hob hervor, dass eine Gesprächsbasis auf Augenhöhe entscheidend für den Erfolg der politischen Kommunikation sei. Diese Aussage unterstreicht die Wichtigkeit, dass Politik und Interessensvertreter ihre Kommunikation auf Respekt und Verständnis aufbauen.
Politikberater Thomas Hofer, der die Keynote der Konferenz hielt, betonte die Notwendigkeit einer lösungsorientierten Kommunikation. „Bei einer erfolgreichen Interessensvertretung geht es darum, eine Lösung auf den Tisch zu legen und diese von Anfang an ins Gespräch einzubringen“, erklärte er. Diese Herangehensweise könnte ein Schlüsselfaktor für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft sein.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Konferenz war die Diskussion über einen neuen Mietenindex, der in Allianz mit der VÖPE entwickelt werden soll. Thomas Drozda, Vorstandsdirektor der ARWAG Holding, betonte die Notwendigkeit eines solchen Indexes, um die Bau- und Immobilienbranche zu stärken und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Diese Initiative könnte ein bedeutender Schritt in Richtung einer faireren Wohnpolitik in Österreich sein.
Die VÖPE-Herbstkonferenz wurde von zahlreichen Partnern unterstützt, darunter agenta Telekom, NIBRA und Willhaben. Auch Silber-Sponsoren wie Alukönigstahl, Oberbank und Buwog trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei. Diese Unterstützung zeigt die breite Anerkennung und das Interesse an den Themen, die von der VÖPE behandelt werden.
Die Konferenz hat deutlich gemacht, dass eine stärkere Allianz zwischen Politik und Wirtschaft notwendig ist, um die Herausforderungen der Bau- und Immobilienbranche zu meistern. Experten sind sich einig, dass nur durch eine koordinierte Zusammenarbeit bezahlbarer Wohnraum in Österreich geschaffen werden kann. Diese Vision könnte die Zukunft der österreichischen Städte und Gemeinden nachhaltig prägen.
Die VÖPE bleibt eine zentrale Stimme in der Diskussion um Bau- und Immobilienrecht. Mit ihrer Expertise und dem Engagement für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft, könnte die Vereinigung eine Schlüsselrolle in der Gestaltung der österreichischen Baupolitik spielen.
Die VÖPE-Herbstkonferenz 2025 war mehr als nur ein Treffen von Branchenvertretern. Sie war ein Aufruf zur Zusammenarbeit und ein Weckruf für die Politik, die Expertise und Vorschläge der Wirtschaft ernst zu nehmen. Mit einem klaren Fokus auf Lösungen und Kooperation könnte die VÖPE die Zukunft der österreichischen Bau- und Immobilienbranche entscheidend mitgestalten.
Weitere Informationen zur VÖPE und ihren Aktivitäten finden Sie auf ihrer Website. Fotos von der Konferenz sind auf Pixieset verfügbar.