Niederösterreich, bekannt für seine kulturelle Vielfalt, steht in den kommenden Tagen im Zeichen der Musik. Am 5. Februar 2026, einem Donnerstag, beginnt eine Reihe von Konzerten, die Musikliebhaber aus ganz Österreich anziehen wird. Von Jazz über klassische Musik bis hin zu Kinderkonzerten bietet d
Niederösterreich, bekannt für seine kulturelle Vielfalt, steht in den kommenden Tagen im Zeichen der Musik. Am 5. Februar 2026, einem Donnerstag, beginnt eine Reihe von Konzerten, die Musikliebhaber aus ganz Österreich anziehen wird. Von Jazz über klassische Musik bis hin zu Kinderkonzerten bietet das Bundesland eine beeindruckende Bandbreite an Veranstaltungen.
Der Auftakt erfolgt im Jazzkeller bei den Schotten in Maria Enzersdorf, wo die Band Just in Time, geleitet vom austro-iranischen Kontrabassisten Navid Djawadi, ab 19 Uhr auftritt. Anlässlich des 100. Geburtstages des legendären Jazzbassisten Ray Brown wird die „Ray Brown Suite“ aufgeführt. Diese Suite ist eine Hommage an Brown, dessen Einfluss auf den Jazz tiefgreifend war. Oscar Peterson und Christian McBride, deren Stilrichtungen ebenfalls gewürdigt werden, sind weitere Größen des Genres, die für ihre virtuose Spielweise bekannt sind.
Parallel dazu findet am selben Abend das „Bösendorfer Festival“ in den Kasematten von Wiener Neustadt statt. Im Mittelpunkt stehen „Die Frauen von Franz Schubert und Robert Schumann“. Die südafrikanische Mezzosopranistin Megan Kahts und der Pianist Florian Krumpöck interpretieren Lieder von Franz Schubert und Werke von Clara Schumann sowie Robert Schumanns „Frauenliebe und -leben“. Diese Veranstaltung bietet einen tiefen Einblick in die romantische Musik des 19. Jahrhunderts, die durch emotionale Tiefe und musikalische Komplexität besticht.
Am 7. Februar, einem Samstag, wird das kulturelle Angebot noch vielfältiger. Die voice academy präsentiert im Haus der Kunst in Baden ein Abschlusskonzert, bei dem junge Sängerinnen und Sänger ihr Können im Vokalrepertoire von Oper bis Oratorium unter Beweis stellen. Diese Veranstaltung ist eine hervorragende Gelegenheit, die nächste Generation von Operntalenten zu erleben.
Gleichzeitig zieht die Show „ABBA - Mamma Mia and much more“ im Auditorium von Grafenegg die Massen an. Hits wie „Waterloo“, „Fernando“ und „Dancing Queen“ werden dargeboten und versprechen einen Abend voller Nostalgie und mitreißender Musik. ABBA, die schwedische Popgruppe, hat mit ihrer Musik Generationen geprägt und ihre Lieder sind bis heute weltweit beliebt.
Für die jüngeren Besucher bietet Schloss Hof ein besonderes Programm: „Rolf Rüdiger sucht das Hohe C“ ist ein Lachkonzert, das klassische Arien von Mozart bis Puccini humorvoll präsentiert. Diese Veranstaltung ist Teil des Semesterferien-Programms und richtet sich an Kinder, die spielerisch an klassische Musik herangeführt werden.
Ebenso am 7. Februar gastiert Heavysaurus im VAZ St. Pölten. Die Band, bekannt für ihre „Metal“-Dino-Geschichten, kombiniert Rock und Metal für Kinder zwischen drei und elf Jahren. Diese einzigartige Mischung aus Musik und kindgerechter Unterhaltung ist ideal für Familien, die gemeinsam ein Konzert erleben möchten.
Für Nachtschwärmer bietet das Max-Reinhardt-Foyer des Stadttheaters der Bühne Baden eine musikalische Nacht mit Basshouse, DnB und Techno. Georgij Makazaria aka Big G Ørgy und DJ Kapazunda sorgen für eine energiegeladene Atmosphäre, die die Nacht zum Tag macht.
Am selben Abend bringt das Arista Trio im Schloss Wartholz in Reichenau an der Rax Werke von Haydn, Rachmaninow und Brahms zur Aufführung. Diese romantischen Klaviertrios sind ein Genuss für Liebhaber klassischer Musik und bieten eine Reise durch die musikalischen Epochen.
Am 9. und 10. Februar eröffnet die Kulturwerkstatt Tischlerei Melk mit einem Familienkonzert die Saison. „Hänsel und Gretel“ wird in einer Neukomposition präsentiert, die das junge Publikum in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm entführt. Diese Veranstaltung verbindet musikalische Bildung mit Unterhaltung und ist ein Highlight für Familien.
Schließlich öffnet am 10. Februar das Jazzcafé im Ristorante Pierino in Traiskirchen seine Pforten. David Marsall und der ungarische Pianist Ivan Nagy bieten ein „Magic Stride Piano“-Erlebnis, das die Zuhörer mit Jazzklängen verzaubert. Der Eintritt ist frei, was diese Veranstaltung besonders zugänglich macht.
Die Vielfalt und Qualität der Veranstaltungen in Niederösterreich unterstreichen die Bedeutung der Region als kulturelles Zentrum. Die Förderung junger Talente und die Präsentation internationaler Künstler tragen zur kontinuierlichen Entwicklung der Musikszene bei. In den kommenden Jahren ist zu erwarten, dass Niederösterreich seine Position als führende Kulturregion weiter ausbauen wird, indem es innovative Programme und Festivals bietet, die sowohl lokale als auch internationale Künstler anziehen.
Abschließend bleibt die Frage, wie sich die Musiklandschaft in Österreich weiterentwickeln wird. Werden neue Genres entstehen oder wird die Rückbesinnung auf klassische Musik die Oberhand gewinnen? Eines ist sicher: Die Musik bleibt ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kultur und wird auch in Zukunft Menschen jeden Alters begeistern.