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Kollektivverhandlungen im Finanzsektor: 68.000 Beschäftigte ohne Gehaltserhöhung

18. März 2026
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Die Spannungen in Österreichs Finanzsektor gehen weiter. Am 17. März endete die zweite Verhandlungsrunde ergebnislos, weil seitens der Arbeitgeber kein Angebot zur Gehaltserhöhung vorgelegt wurde. Die Gewerkschaft GPA kündigt Betriebsversammlungen an.

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Am 17. März endete die zweite Verhandlungsrunde für die rund 68.000 Angestellten des Finanzsektors ergebnislos. Seitens der Arbeitgeber wurde kein Angebot zur Erhöhung der Gehälter vorgelegt. Die Gewerkschaft GPA bezeichnet dies angesichts der ausgezeichneten Branchenentwicklung als unverständlich und erwartet in der nächsten Verhandlungsrunde am 23. März ein entsprechendes Angebot, das den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entspricht und die Leistung der Beschäftigten anerkennt.

Position der Gewerkschaft

Wolfgang Pischinger, Chefverhandler der Gewerkschaft GPA und Zentralbetriebsrat der OBERBANK, betont die Diskrepanz zwischen den offiziellen Zahlen und den Vorstellungen der Arbeitgeber und verweist auf die erneuten Rekordergebnisse im Finanzsektor. Pischinger hebt hervor, wie wichtig der Erhalt der Kaufkraft für die Beschäftigten und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sei.

Anita Palkovich, Verhandlerin der Gewerkschaft GPA, kritisiert, dass trotz steigender Gewinne und Boni den Kolleginnen und Kollegen nicht einmal die Inflation abgegolten werden solle. Die Gewerkschaft kündigt vorsorglich Betriebsversammlungen an: Vor Ort sollen die Kolleginnen und Kollegen über den aktuellen Verhandlungsstand informiert und weitere Maßnahmen besprochen werden.

Schlagworte

#KV Finance#Kollektivvertrag#GPA#Finanzsektor#Finanzen und Dienstleistungen#Volkswirtschaft

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