Am 6. Februar 2026 wurde in Wien eine bedeutende Pressemitteilung veröffentlicht, die die strategische Bedeutung verlässlicher Lieferketten und Logistikwege für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs unterstreicht. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betonte die Notwendigkeit einer gut ausgeb
Am 6. Februar 2026 wurde in Wien eine bedeutende Pressemitteilung veröffentlicht, die die strategische Bedeutung verlässlicher Lieferketten und Logistikwege für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs unterstreicht. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betonte die Notwendigkeit einer gut ausgebauten Infrastruktur, um die Position Österreichs als Industriestandort zu stärken. Diese Aussage fällt in eine Zeit, in der globale Lieferketten zunehmend komplexer werden und die Resilienz der Industrie auf dem Prüfstand steht.
In der modernen Wirtschaft sind Lieferketten Netzwerke, die den Fluss von Waren und Informationen vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher umfassen. Eine effiziente Infrastruktur ist entscheidend, um diese Ketten reibungslos zu gestalten. Österreich hat erkannt, dass leistungsfähige europäische Bahnnetze, wie sie durch die ÖBB Rail Cargo Group betrieben werden, essenziell für die Sicherung der Lieferketten sind.
Historisch gesehen hat Österreich aufgrund seiner zentralen Lage in Europa immer eine Schlüsselrolle im internationalen Handel gespielt. Bereits im 19. Jahrhundert war das Land ein wichtiger Knotenpunkt für den Schienengüterverkehr. Die Entwicklung der Bahnverbindungen, insbesondere der Brennerachse, hat Österreichs Wirtschaft maßgeblich beeinflusst. Diese Achse verbindet den Norden mit dem Süden Europas und ist ein vitaler Bestandteil der europäischen Transportinfrastruktur.
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass auch Deutschland und die Schweiz auf ähnliche Strategien setzen. Deutschland investiert massiv in den Ausbau seiner Bahnnetze, um die Effizienz seiner Lieferketten zu steigern. Die Schweiz hingegen hat mit dem Gotthard-Basistunnel einen der längsten Eisenbahntunnel der Welt geschaffen, um den Güterverkehr zu beschleunigen. Österreichs Ansatz, insbesondere die Zusammenarbeit mit der italienischen Rail Cargo Group, zeigt, dass das Land bestrebt ist, seine Infrastruktur kontinuierlich zu verbessern und an internationale Standards anzupassen.
Für die österreichischen Bürger bedeutet eine starke Infrastruktur nicht nur wirtschaftlichen Wohlstand, sondern auch eine erhöhte Lebensqualität. Stabile Lieferketten sichern Arbeitsplätze in der Industrie und gewährleisten die Verfügbarkeit von Konsumgütern. Ein Beispiel dafür ist die steigende Anzahl der Zugkilometer der italienischen Carrier-Gesellschaft der ÖBB Rail Cargo Group, die von 1,96 Millionen im Jahr 2024 auf 2,23 Millionen im Jahr 2025 erwartet wird. Diese Zahlen verdeutlichen den wachsenden Bedarf an effizienten Transportlösungen.
Die Bedeutung der italienischen Häfen als Tore zur Welt kann nicht genug betont werden. Mit einem Exportanteil von über 6 % ist Italien nach Deutschland und den USA der drittwichtigste Exportmarkt für Österreich. Jährlich werden mehrere hundert Millionen Tonnen über italienische Häfen umgeschlagen, was die strategische Bedeutung dieser Infrastruktur unterstreicht.
Die Industriestrategie 2035 setzt klare Schwerpunkte auf den Ausbau moderner, grenzüberschreitend vernetzter Verkehrssysteme. Österreich hat das Ziel, unter die TOP 10 der Industrienationen weltweit zu kommen. Dies kann nur durch eine enge wirtschafts- und infrastrukturpolitische Zusammenarbeit innerhalb Europas erreicht werden. Die Rail Cargo Group spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem sie stabile Lieferketten und Resilienz fördert.
Österreich steht vor der Herausforderung, seine Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Welt zu sichern. Die Fokussierung auf verlässliche Lieferketten und eine starke Infrastruktur ist der Schlüssel zum Erfolg. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer hat die Bedeutung dieser Faktoren klar herausgestellt. Die Frage bleibt, wie schnell und effektiv Österreich diese Strategie umsetzen kann, um seine ambitionierten Ziele zu erreichen.
Für weiterführende Informationen besuchen Sie die Presseaussendung des Bundesministeriums.