Die internationale NGO “HWPL”, mit Sitz in Südkorea und verbunden mit dem UN ECOSOC, veröffentlichte eine Stellungnahme, in der sie ihre tiefe Besorgnis über die durch den jüngsten Militärputsch und die Massenproteste hervorgerufene Krise in Bezug auf die Menschenrechte in Myanmar zum Ausdruck zu bringen und die internationale Gemeinschaft aufzurufen, sich den Anstrengungen zur Unterstützung einer friedlichen Lösung der gegenwärtigen Konflkte im Land anzuschließen.
In der “HWPL Stellungnahme zur Krise der Menschenrechte in Myanmar” kündigte die Organisation an, dass globale Akteure dazu ermutigt werden, mit einer Stimme ihre Unterstützung einer Konfliktlösung durch Dialogkanäle zwischen Militär und Vertreter der Zivilgesellschaft zu demonstrieren.
In der Stellungnahme heißt es, dass hunderte von Verletzten und Toten durch die “jüngsten Aktionen des Militärs von Myanmar zur Unterdrückung gewaltloser Proteste” gefordert wurden, und es wurde hervorgehoben, dass kein “Interessenkonflikt die Gewalt gegen Zivisten rechtfertigen kann, und kein Interesse irgendeiner Gruppe über dem menschlichem Leben steht“.
Alle Parteien in Myanmar werden aufgefordert, “die Krise durch Konsens auf der Grundlage des gegenseitigen Respekts und Verständnisses beizulegen” und “den Dialog zu einer friedlichen Lösung zu suchen“. Außerdem werden die globalen Akteure aufgefordert, „Stellungnahmen zu veröffentlichen, um die Machthaber und die Bevölkerung in Myanmar dazu zu drängen, den Dialog zu suchen und eine friedliche Lösung zur Wiederherstellung des Friedens im Land zu suchen“.
„Die Anzahl der Toten aufgrund der Proteste hat 200 überschritten, und mehr als 2000 Menschen sind vom Militär festgenommen worden. Wir, das Volk von Myanmar sind sehr froh darüber, dass Menschen aus Korea und HWPL als Friedensbotschafter unsere Demokratie und Friedensbewegung unterstützen. Wir fordern jetzt internationalen Druck auf das Militärregime, um die Brutalität gegen friedliche Demonstranten zu stoppen“, sagte Kasauh Mon, CEO der Mon News Agency in Myanmar.
Seit den vergangenen fünf Jahren hat das von HWPL geführte Eintreten der internationalen Zivilgesellschaft für die Schaffung des Friedens auf nationaler wie internationaler Ebene Unterstützung gezeigt und Initiativen auf den Weg gebracht. Die Organisation hat über 730 000 Briefe von Menschen aus 176 Ländern gesammelt, die zur Entwicklung des Friedens in jedem Land aufrufen, was dazu führte, dass Regierungen und Führer der Zivilgesellschaft ihre Unterstützung ausdrückten und ihr Engagement bekundeten.