Am 16. Oktober 2025 erlebte das Architektur Haus Kärnten ein wahres Highlight der Baukunst: Die Verleihung des Holzbaupreises Kärnten 2025. Diese prestigeträchtige Auszeichnung, die alle zwei Jahre von proHolz Kärnten und dem Architektur Haus Kärnten vergeben wird, feiert herausragende Projekte, die
Am 16. Oktober 2025 erlebte das Architektur Haus Kärnten ein wahres Highlight der Baukunst: Die Verleihung des Holzbaupreises Kärnten 2025. Diese prestigeträchtige Auszeichnung, die alle zwei Jahre von proHolz Kärnten und dem Architektur Haus Kärnten vergeben wird, feiert herausragende Projekte, die Kreativität, Nachhaltigkeit und den materialgerechten Umgang mit Holz vereinen. In diesem Jahr stachen insbesondere die Lehrenden und Absolventen der Fachhochschule Kärnten hervor.
Die Fachhochschule Kärnten, bekannt für ihre starken Programme im Bereich nachhaltiges Bauen und Holzbau, hatte einen bemerkenswerten Auftritt bei den diesjährigen Auszeichnungen. Von den 16 prämierten Projekten kamen zahlreiche Beiträge von Lehrenden, Absolventen und Studierenden der FH Kärnten. Dies unterstreicht die hohe Qualität der Lehre und Forschung an der Hochschule.
Besonders erfolgreich war das Büro Hohengasser Wirnsberger Architekten. Das Büro, geleitet von Sonja Hohengasser und Jürgen Wirnsberger, beide Lehrende an der FH Kärnten, reichte fünf Projekte ein, die alle nominiert und ausgezeichnet wurden. Neben einem der begehrten Holzbaupreise erhielten sie drei Auszeichnungen und eine Anerkennung.
Dieses beeindruckende Ergebnis zeigt, wie eng die Fachhochschule mit der regionalen Baukultur verbunden ist. Florian Anzenberger, Tobias Küke und Michael Meixner, alle Absolventen der FH, trugen maßgeblich zu diesen Erfolgen bei.
Ein besonderer Höhepunkt war das Projekt „Transformation eines Vorstadthauses“, bei dem der Tischlermeister Daniel Steger, ebenfalls ein Absolvent der FH Kärnten, die Innengestaltung übernahm. Nach seinem Architekturstudium kehrte er in den elterlichen Betrieb zurück und leitet regelmäßig Workshops für Materialkunde an der FH. Seine Arbeit steht exemplarisch für den erfolgreichen Wissenstransfer zwischen Lehre und Handwerk.
Auch in der Tragwerksplanung sind zahlreiche Lehrende der FH Kärnten vertreten. Wolfgang Steiner und Markus Lackner, beide an der FH tätig, wirkten ebenso an prämierten Projekten mit wie Kurt Pock, der über viele Jahre als Lehrender in der Architektur-Ausbildung engagiert war. Diese Beteiligung auf allen Ebenen der Holzbaukompetenz – von der Grundlagenforschung über das Entwerfen bis hin zur Ausführung – ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs der Hochschule.
FH-Professorin Sonja Hohengasser betont die Bedeutung dieser Auszeichnungen: „Wir freuen uns sehr über die herausragenden Leistungen unserer Lehrenden, Absolventen und Studierenden. Diese Erfolge zeigen, dass der Holzbau an der FH Kärnten nicht nur gelehrt, sondern in der Praxis auch in guter Teamarbeit zwischen Architekten und Bauingenieuren mit guten Handwerkern umgesetzt wird. Alles in allem ein wesentlicher Beitrag zum Weiterbauen im Bestand und zur Weiterentwicklung der regionalen Baukultur.“
Die prämierten Projekte sind noch bis zum 14. November 2025 im Architektur Haus Kärnten in Klagenfurt ausgestellt. Weitere Informationen, Projektbeschreibungen und Fotomaterial sind unter www.holzbaupreis-kaernten.at abrufbar.
Der Holzbaupreis Kärnten ist mehr als nur eine Auszeichnung. Er ist ein Symbol für die Innovationskraft und das Engagement der Menschen in der Region. Mit der Unterstützung von Institutionen wie der FH Kärnten wird der Holzbau weiterhin eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Architektur spielen, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch zukunftsfähig ist.
Die Zukunft des Holzbaus in Kärnten sieht vielversprechend aus, da immer mehr Projekte die Grenzen des Möglichen erweitern und neue Maßstäbe setzen. Mit der kontinuierlichen Unterstützung durch Bildungseinrichtungen und die Förderung von Kreativität und Innovation wird der Holzbau in Kärnten weiterhin florieren.