Die Stadt Wien setzt erneut ein Zeichen für eine grünere Zukunft und bietet im Rahmen des Stadterneuerungs-Programms WieNeu+ attraktive Förderungen zur Begrünung von Innenhöfen im Bezirk Hernals an. Dieses innovative Projekt zielt darauf ab, die Lebensqualität der Bewohner zu steigern und gleichzeit
Die Stadt Wien setzt erneut ein Zeichen für eine grünere Zukunft und bietet im Rahmen des Stadterneuerungs-Programms WieNeu+ attraktive Förderungen zur Begrünung von Innenhöfen im Bezirk Hernals an. Dieses innovative Projekt zielt darauf ab, die Lebensqualität der Bewohner zu steigern und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Mit der Initiative WieNeu+ verfolgt die Stadt Wien das Ziel, die Innenhöfe im Bezirk Hernals klimafreundlicher und attraktiver zu gestalten. Durch das Entsiegeln und Begrünen der Höfe soll nicht nur die Aufenthaltsqualität verbessert werden, sondern auch das Mikroklima innerhalb der Stadt positiv beeinflusst werden. Gerade in den heißen Sommermonaten versprechen die Begrünungsmaßnahmen eine angenehme Abkühlung.
Grünflächen in Städten sind von unschätzbarem Wert. Sie verbessern die Luftqualität, senken die Temperatur und bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. In einem urbanen Umfeld, das zunehmend von Beton und Asphalt dominiert wird, sind sie unerlässlich für das Wohlbefinden der Bewohner. WieNeu+ setzt genau hier an und möchte durch die Begrünung von Innenhöfen die Biodiversität fördern und Grünverbindungen schaffen.
Interessierte Bewohner und Eigentümer in Hernals können aus zwei verschiedenen Fördermodellen wählen. Die Stadt Wien fördert Entsiegelungsmaßnahmen inklusive Begrünung mit bis zu 10.000 Euro. Dabei werden Arbeiten wie Abbruch, Bodenaustausch und die Pflanzung von mehrjährigen Pflanzen finanziell unterstützt. Auch innovative Projekte können im Rahmen der WieNeu+ Grätzlförderung eingereicht werden, die Förderungen von bis zu 500.000 Euro ermöglicht.
Die Stadt Wien hat sich seit Jahren dem Ziel verschrieben, den Grünanteil in der Stadt zu erhöhen. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Anpassung an den Klimawandel und zur Verbesserung der Lebensqualität. Durch die finanzielle Unterstützung erhofft sich die Stadt eine hohe Beteiligung der Bewohner, um gemeinsam eine grünere und lebenswertere Stadt zu schaffen.
Am 4. Juni 2025 findet eine Info-Veranstaltung im Kulturcafé MAX statt, bei der Experten der Stadt Wien über die Fördermöglichkeiten und Umsetzungsmöglichkeiten informieren. Interessierte können sich hier umfassend beraten lassen und sich über erfolgreiche Projekte inspirieren lassen.
Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, direkt mit Fachleuten in Kontakt zu treten und offene Fragen zu klären. Eine Anmeldung ist über die Webseite von WieNeu+ erforderlich.
Kathrin Gaál, Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin, betont die Bedeutung der Innenhofbegrünung: „Durch die Attraktivierung und Entsiegelung von Innenhöfen kann die individuelle Lebensqualität stark gesteigert werden. Es entsteht neuer Wohnraum, für die Hausgemeinschaft. Innenhöfe sind Rückzugsorte und wichtiger städtischer Lebensraum für Tiere und Pflanzen.“
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky ergänzt: „Das gute Leben in unserer Stadt hängt auch wesentlich mit dem hohen Grünanteil zusammen. Gebäudebegrünungen wirken sich durch Wasserspeicherung und Verdunstung nicht nur positiv auf das Kleinklima der Umgebung aus, sie sind auch ein wichtiger Baustein für die Biodiversität in der Stadt.“
Die Begrünung von urbanen Räumen ist kein neues Konzept. Bereits im 19. Jahrhundert wurden in europäischen Städten Parks und Gärten angelegt, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. In Wien ist der Stadtpark ein frühes Beispiel für eine geplante Grünfläche innerhalb der Stadt. Der heutige Trend zur Begrünung von Gebäuden und Innenhöfen ist eine Weiterentwicklung dieser historischen Ideen und zeigt, wie wichtig Grünflächen für die städtische Lebensqualität sind.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern in Österreich nimmt Wien eine Vorreiterrolle ein, was die Förderung von urbanem Grün betrifft. Während andere Städte sich ebenfalls um mehr Grün bemühen, hat Wien mit Projekten wie WieNeu+ eine umfassende Strategie entwickelt, die durch finanzielle Anreize und Bürgerbeteiligung gestützt wird.
Für die Bewohner von Hernals bedeutet die Begrünung der Innenhöfe eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. In den heißen Sommermonaten bieten die begrünten Flächen eine willkommene Abkühlung und einen Rückzugsort vor der Hitze. Zudem verbessert sich die Luftqualität, was vor allem für Menschen mit Atemwegserkrankungen von Vorteil ist.
Darüber hinaus tragen die Maßnahmen zu einem gesteigerten Gemeinschaftsgefühl bei, da die Bewohner gemeinsam an der Gestaltung ihrer Wohnumgebung mitwirken können. Dies fördert nicht nur das soziale Miteinander, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt.
Die Begrünungsinitiative von WieNeu+ ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und lebenswerteren Stadt. Die positiven Effekte auf das Klima und die Lebensqualität sind bereits heute spürbar und werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Experten sind sich einig, dass solche Projekte einen wesentlichen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel leisten.
In Zukunft könnte das Modell von WieNeu+ auch in anderen Städten und Regionen Schule machen. Die Kombination aus finanzieller Unterstützung und aktiver Bürgerbeteiligung bietet eine vielversprechende Möglichkeit, urbane Räume nachhaltig zu gestalten und den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.
Die Begrünung von Innenhöfen in Hernals ist nicht nur ein Gewinn für die Bewohner, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung eines klimafreundlicheren und lebenswerteren Wiens. Durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Wien wird es den Bürgern erleichtert, aktiv an der Gestaltung ihrer Wohnumgebung mitzuwirken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Initiative WieNeu+ zeigt eindrucksvoll, wie durch innovative Ansätze und die Zusammenarbeit von Stadt und Bürgern nachhaltige Veränderungen erreicht werden können.
Weitere Informationen zu den Förderungen und Veranstaltungen finden Sie auf der offiziellen Webseite der Stadt Wien.