Das Burgenland rückt im April 2026 in den Mittelpunkt der österreichischen Geburtshilfe: Vom 21. bis 23. April verwandelt sich das Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt in einen Schauplatz für Innovationen, Diskussionen und zukunftsweisende Entwicklungen in der Hebammenarbeit.
Das Burgenland rückt im April 2026 in den Mittelpunkt der österreichischen Geburtshilfe: Vom 21. bis 23. April verwandelt sich das Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt in einen Schauplatz für Innovationen, Diskussionen und zukunftsweisende Entwicklungen in der Hebammenarbeit. Rund 450 Hebammen und Fachpublikum aus ganz Österreich werden erwartet.
Der Hebammenkongress 2026 steht unter dem Motto „Zukunft gestalten". „Nachhaltigkeit neu denken. Die Welt achten." – diese Formulierungen werden auf der Kongress-Website als Leitgedanke genannt. Veranstaltet wird der Kongress vom Österreichischen Hebammengremium Landesgeschäftsstelle Burgenland.
Mag.a (FH) Beate Kayer, Leiterin des Kongressteams 2026 für das ÖHG Burgenland und Studiengangsleiterin an der Hochschule Burgenland, sagt: „Hebammen stehen in ihren Tätigkeitsfeldern ständig an der Schwelle von Gegenwart und Zukunft. Genau diese Verantwortung soll sich am Hebammenkongress 2026 auch auf gesellschaftlicher Ebene widerspiegeln."
Unter dem thematischen Rahmen spannt der Kongress einen weiten Bogen: Auf dem Programm stehen Beiträge und Workshops zu Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen, Klimawandel und Resilienz, Interprofessionalität in der Geburtshilfe, evidenzbasierte Hebammenpraxis, Schwangerenvorsorge, Ernährung und frühe Kindheit, Selbstbestimmung und Medikalisierung sowie gesellschaftliche Fragen wie Armut, Flucht und soziale Gerechtigkeit. Namhafte Expertinnen und Experten liefern Fachbeiträge und geben zukunftsgerichtete Perspektiven.
Bereits im Vorfeld startet der Kongress mit einem Pre-Kongress an der Hochschule Burgenland, Campus Eisenstadt. Dort werden praxisnahe Inhalte in Seminaren zu Achtsamkeit und Atem und frühem Schwangerschaftsverlust gelehrt.
Auch der Standort Burgenland prägt den Charakter des Kongresses. Der Kongress verbindet fachliche Qualität mit regionaler Identität. Eisenstadt bietet als Gastgeberstadt moderne Infrastruktur mit dem Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt als Veranstaltungsort und dem Campus der Hochschule Burgenland für den Pre-Kongress. Im Rahmen der Abendveranstaltung bringt Marcus Wieschhoff, Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Wine & Food Marketing an der Hochschule Burgenland, regionale Weinkultur mit ein. Bereichert wird der Abend außerdem durch einen Auftritt von Katie la Folle sowie Musik von Nick Art.
Der Kongress widmet sich gesellschaftlichen Fragen wie Armut, Flucht und sozialer Gerechtigkeit. Diese Themen sind Teil des Programms und sollen in Diskussionen und Workshops bearbeitet werden.
Ein wichtiger Aspekt des Kongresses ist die Vernetzung der Hebammen untereinander sowie der fachliche Austausch. Der Kongress bietet Raum, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Erfahrungen aus der Praxis zusammenzuführen und neue Perspektiven für die Arbeit mit Schwangeren, Gebärenden, Familien und Neugeborenen zu entwickeln.
Der Hebammenkongress 2026 in Eisenstadt will Impulse für die Weiterentwicklung der Hebammenarbeit in Österreich setzen und Raum für Verantwortungsübernahme und zukunftsgerichtetes Denken bieten. Die Kongress-Website stimmt auf die Ausrichtung der Veranstaltung mit Worten wie „Wir sprechen nicht nur über Nachhaltigkeit, wir leben sie. Wir denken nicht nur über die Zukunft nach, wir gestalten sie." ein.
Für weitere Informationen zum Kongress steht die Website www.hebammenkongress2026.at zur Verfügung.